Überschwemmungen, 78 Milliarden Euro für Zinszusatzreserve, wer mit dem Unfallmeldestecker arbeitet – und wer nicht, Makler wollen unabhängige Weiterbildung, Vor- und Nachteile der Betriebsrente, Top-Haftpflicht, Aachen Münchener wehrt sich gegen Map-Report, Martin Senn ist tot

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Thema des Tages

Es regnet und regnet In Süddeutschland – vor allem in Baden-Württemberg – führte das am Wochenende zu starken Überschwemmungen. Vier Menschen starben. Die Sachschäden sind groß. So schätzt die SV Versicherung, ihre versicherten Schäden würden im zweistelligen Millionenbereich liegen. Frankfurter Allgemeine  Versicherungsmonitor

Im Süden sei es mit dem Unwetter zwar vorbei, meint Martin Jonas, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Dafür sei am Montag im Norden und Osten Deutschland mit Sturmböen und Hagel zu rechnen.  Spiegel

Was Versicherte nach einem Schaden tun und an welchen Versicherer sie sich wenden sollten, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft aufgelistet.


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Versicherungsmarkt in Zahlen

78 Milliarden Euro

werden die Lebensversicherer in den nächsten fünf Jahren zurücklegen für die Zinszusatzreserve. Die Analyse der Ratingagentur Standard & Poor’s zeigt: Das können auch alle Lebensversicherer schaffen. Versicherungswirtschaft heute

14 von 48

befragten Kfz-Versicherern arbeiten nicht mit dem Unfallmeldestecker des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. 8 der 14 Nein-Sager prüfen, ob sie an dem Unfallmeldesystem teilnehmen wollen. Andere Gesellschaften wie die Direct Line sind nicht vom Mehrwert des Steckers überzeugt oder basteln an internen Lösungen, zum Beispiel die HDI oder die Itzehoher. VersicherungsJournal

73,1%

der Makler und Mehrfachagenten meinen, unabhängige Anbieter sind gute Weiterbildungsanbieter. Zwei Drittel der Makler sagen das auch über Maklerpools und Berufsverbände, 54,8% der Makler über Versicherer selbst. So die aktuellen AssCompact Trends. In der Vergangenheit wurde vielfach kritisiert, Produktgeber würden Weiterbildungen zu Werbezwecken nutzen. AssCompact  Eine Umfrage zum Thema „Weiterbildung“ hat nun auch der Versicherungsbote gestartet.

Vertrieb

Vor- und Nachteile der Betriebsrente Weniger Sozialversicherungsbeitrag, ein Zuschuss vom Chef, mehr Geld im Alter und steuerliche Vorteile stehen, je nach Kunde, auf der Pro-Liste für die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Auf der Contra-Seite: Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bei Auszahlung und eventuell weniger Geld aus der gesetzlichen Rentenkasse. Für wen sich welche bAV lohnt, diskutieren sowohl die Frankfurter Allgemeine als auch das Handelsblatt.

Wer ist der beste Haftpflichtversicherer? Die Gothaer bietet die besten Konditionen für Singles und Familien. So die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien. Sie hat Tarife und Konditionen sowie die Webseiten und Kundendienste von elf Versicherern untersucht. Nach der Gothaer folgen auf Platz 2 und 3 die Haftpflichtkasse Darmstadt und die VHV. finanzen.de

Vorsorgevollmacht ODER Betreuungsverfügung – beides nebeneinander schließt sich aus. Darauf weist Rechtsanwalt Lutz Arnold LL.M. hin. Mit der Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson erwählt, die im Notfall unabhängig entscheiden kann. Bei einer Betreuungsverfügung muss die Vertrauensperson gerichtlich bestätigt und überwacht werden. AssCompact 


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„Meine eine Police“ der Bayerischen: Versicherung ganz neu gedacht

Mit dem neuen Komposit-Tarif „Meine eine Police“ hat die Bayerische die erste vollwertige Allgefahren-Deckung an den Markt gebracht. Die drei Grundbausteine Haftpflicht, Hausrat und Glas werden durch optionale Module aus den Sparten Wohngebäude, Unfall, Rechtsschutz und Kfz kombiniert und lassen sich so optimal an die Lebenssituation der Versicherten anpassen. Mehr im aktuellen Beitrag auf AssCompact.


 

Unternehmen

Aachen Münchener wehrt sich gegen das Wackelkandidaten-Image. Der neue Map-Report suggeriere, die Aachen Münchener sei in Schwierigkeiten. Dabei würden die Berechnungen noch auf Solvency I beruhen. Nach Modellrechnungen zu Solvency II liege die Belastbarkeit der Aachen Münchener sogar über dem Branchendurchschnitt, so der Versicherer. Versicherungswirtschaft heute

JDC Group kauft Geld.de Die JDC Group kauft Unister das Portal „Geld.de“ ab. Das Portal soll derzeit 200.000 Kunden haben. Und zukünftig ein ein Robo-Advisor für Versicherungs- und Kapitalanlagen sein. Wie viel Geld zwischen JDC und Unister geflossen ist und was aus den Schulden wird, die „Geld.de“ bei der HanseMerkur hat, ist nicht bekannt. Versicherungsbote

Ergo-Kundin verärgert über den Bachelor Leonard Freier, Ergo-Vertreter und Teilnehmer an der TV-Show „Der Bachelor“, scheint vorübergehend unerreichbar. Eine Kundin beschwert sich, Freier habe ohne Ankündigung seine Diensthandynummer geändert; in der Agentur laufe ständig ein Band. blastingnews

Gesellschaft

Kinder – aber keine Rente „Woher soll der Rentenanspruch kommen, wenn es mangels Kinderbetreuung und Akzeptanz am Arbeitsmarkt für Frauen kaum möglich ist, einen angemessen bezahlten Job auszuüben?“, fragt sich Journalistin Christine Finke. In ihrem Gastbeitrag zitiert sie Statistiken und schreibt über ihre persönlichen Erfahrungen zum „wahren Rentenskandal“. Zeit Online

Zu guter Letzt

Trauermeldung Martin Senn, ehemaliger Vorstand der Zurich, ist tot. „Die Familie von Martin Senn hat uns darüber informiert, dass Martin am letzten Freitag freiwillig aus dem Leben geschieden ist“, teilt der Versicherer mit. Laut Medienberichten hat sich der 59-Jährige in seiner Wohnung erschossen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Im Hause Zurich ist es der zweite Suizid innerhalb von drei Jahren; im August 2013 nahm sich Finanzchef Pierre Wauthier das Leben. Handelsblatt Blick

Neu im TagesBlog

MiFID II und IDD verändern Beraterhaftung und Berufszukunft grundlegend – aktuell bereits die „Lebensphasen-Protokollierung“ bei Immobilienkrediten

Für alle Geldanlage- und Altersvorsorgeberatungen gibt es ab 2018 neue, vor allem einheitliche Beratungsrichtlinien. Eine „Geeignetheitsprüfung“ erfordert die „ganzheitliche Finanzberatung“ im Vorfeld der Vermittlung, oder es gibt keine „Beweislastumkehr“ vor Gericht. Mehr zu diesem Thema gibt es von Frank L. Braun im aktuellen TagesBlog.

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