Maklerjahr 2026: Verbände warnen vor Abwarten – Riester, KI-Regeln und neue Pflichten drücken aufs Tempo

2026 wirkt auf den ersten Blick wie ein Jahr im Wartezimmer: Große Reformen sind angekündigt, vieles soll aber erst später greifen. Doch wer auf „später“ setzt, könnte am Ende im falschen Film landen. Votum Verband, BVK und AfWzeichnen ein anderes Bild: 2026 ist das Jahr, in dem Makler ihre Zukunftsfähigkeit praktisch bauen müssen – mit Beratungstiefe, sauberer Compliance und belastbaren Prozessen. Denn die Weichen, die jetzt gestellt werden, entscheiden laut Verbänden darüber, ob Makler ihre Rolle im Markt stärken oder unter regulatorischem und operativem Druck ins Hintertreffen geraten.

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Zitat des Tages – DAX auf Rekordkurs zwischen Euphorie und politischem Risiko – 13.01.2026

„Für die Kapitalmärkte bedeutet dies insgesamt, dass politische Entscheidungen weiterhin kurzfristig Einfluss auf Rohstoffpreise, Handelsströme und die Marktschwankung nehmen dürften“,

sagt Martin Zurek von der Weberbank. Während der DAX mit über 25.000 Punkten fulminant ins neue Jahr startet, richten sich die Blicke der Anleger auf die USA. Der eskalierende Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und der Fed sorgt für Unsicherheit.

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Touchscreens im Auto – unterschätzte Gefahr oder moderne Notwendigkeit?

Zwischen Technologie und Sicherheit: Das Touchscreen-Dilemma im Auto

Die Debatte um Touchscreens in Fahrzeugen gewinnt an Fahrt – ausgelöst durch Studien, die der digitalen Steuerung gefährliches Potenzial bescheinigen. Denn: Bereits einfache Bedienvorgänge verlängern die Reaktionszeit am Steuer stärker als 0,8 Promille Alkohol. Bei Tempo 110 bedeutet das mehr als einen Kilometer Blindflug. Während Hersteller weiter auf große Displays setzen, schlagen Unfallforscher wie Kirstin Zeidler vom GDV Alarm und fordern, lebenswichtige Funktionen wie Blinker oder Licht wieder über physische Schalter steuerbar zu machen. Für sie sind Touchscreens keine Zukunftsvision, sondern eine konkrete Unfallursache.

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Zahl des Tages – Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach

21…

Prozent der Menschen in Deutschland spielen laut einer aktuellen Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (Dezim) mit dem Gedanken, das Land zu verlassen. Besonders stark ist dieser Wunsch bei Eingewanderten und ihren Nachkommen ausgeprägt. Hauptgrund ist die Hoffnung auf ein besseres Leben, hinzu kommen Erfahrungen mit Diskriminierung.

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Helmsauer-Abgang nach Weihnachten: Bernd geht, Söhne starten – Nordic prüft rechtliche Schritte

Kurz vor Weihnachten hat der abrupte Abgang von Bernd Helmsauer als CEO der Helmsauer Gruppe in der Branche für reichlich Gesprächsstoff gesorgt – und die Geschichte dreht seitdem weiter. Denn nur wenige Tage später nahmen seine Söhne Bastian und Steffen Helmsauer in Nürnberg den Betrieb ihres eigenen Maklerunternehmens auf: dem Helmsauer Verbund. Damit ist klar, wer künftig wo steht: Hier der von Nordic Capital übernommene Konzernverbund, dort die Neugründung aus der Familie – und dazwischen eine Gemengelage aus Strategie-Streit, Mitarbeiterbewegungen und möglichen wettbewerbsrechtlichen Fronten.

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Zitat des Tages – Frostschäden vermeiden: So schützen Hausbesitzer ihre Leitungen – 10.01.2026

„Frostbedingte Leitungswasserschäden verursachen im Winter Schäden von jährlich rund 140 Millionen Euro. Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich das meist verhindern“,

sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Jeden Winter melden Versicherer rund 25.000 Frostschäden durch geplatzte Wasserleitungen. Besonders gefährdet sind unbeheizte Bereiche wie Keller, Garagen oder Gartenhäuser sowie Außenleitungen.

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Vermittlerbestand als Altersvorsorge: Studie zeigt deutliche Wissenslücken

Studie von Liechtenstein Life und AssCompact: Viele Vermittler kennen ihren Bestandswert nicht

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2025 rückt ein zentrales Thema der Vermittlerschaft erneut in den Fokus: der eigene Bestand als Altersvorsorge. Eine aktuelle Studie von Liechtenstein Life in Zusammenarbeit mit AssCompact Studien zeigt, dass bei der Bewertung des eigenen Bestands erheblicher Aufklärungsbedarf besteht. Konkret geben über 70 Prozent der befragten deutschen Versicherungsvermittler an, den genauen Wert ihres Bestands nicht zu kennen. Die Online-Umfrage wurde im Zeitraum vom 25. Juni bis 4. Juli 2025 unter 303 Vermittlern durchgeführt. Das Ergebnis sorgt in der Branche zwar nicht für Jubelsprünge, überrascht angesichts der hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Bestands jedoch dennoch.

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Alte Leipziger führt befristete BU-Anerkenntnisse ein – Experte äußert scharfe Kritik

Zum Jahreswechsel 2026 hat die Alte Leipziger in ihren Tarifen „SecurAL / BV 10“ eine Neuerung eingeführt, die für Diskussionen sorgt: eine befristete Anerkenntnis bei Berufsunfähigkeit (BU). Versicherungsmakler und BU-Spezialist Matthias Helberg bewertet diese Änderung im Gespräch mit procontra als deutlich versichererfreundlich – zulasten der Kunden. Der Hintergrund: Während viele Betroffene auf schnelle und verlässliche Unterstützung hoffen, bringt die zeitlich begrenzte Anerkennung Unsicherheit ins System. Die Leistung endet automatisch, der Nachweis der fortbestehenden BU liegt nun beim Versicherten – ein Rollenwechsel mit Signalwirkung.

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Zitat des Tages – Rechtssicherheit als Fundament der Wirtschaft – 09.01.2026

„Rechtssicherheit ist kein Ideal. Sie ist die Grundlage unseres Geschäfts“,

schreibt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe Die Bayerische. In seinem Linkedin-Beitrag warnt er vor den Entwicklungen rund um Venezuela als gefährlichem Präzedenzfall für die internationale Rechtsordnung. Ein militärisches Vorgehen der USA gegen Präsident Nicolás Maduro sei ein klarer Bruch des Völkerrechts – unabhängig von politischer Bewertung. Gräfer sieht darin einen…

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In Kooperation mit der
INTER Versicherungsgruppe