Terrorversicherung reformiert: Was Makler jetzt beim Terrorschutz beachten müssen

Anfang 2026, kurz nach einem großflächigen Stromausfall in Berlin mit über 40.000 betroffenen Haushalten und dem Verdacht eines gezielten Angriffs auf kritische Infrastruktur, rückt ein anderes Thema fast unbemerkt in den Fokus: Der versicherungsseitige Terrorschutz in Deutschland wurde zum Jahreswechsel neu justiert. Seit dem 1. Januar können Makler Neugeschäft mit Versicherungssummen zwischen 25 und 50 Millionen Euro nicht mehr bei der auf Terrorrisiken spezialisierten Extremus Versicherungs-AG platzieren. Für bestehende Verträge gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2028. Hintergrund ist die regelmäßige Überprüfung der Staatsgarantie durch das Bundesfinanzministerium, die die Grundlage der Public-Private-Partnership bildet. „Die Anpassung der Mindestversicherungssumme ist Ergebnis dieser Überprüfung“, erklärt Extremus-Vorstandsvorsitzender Jörg Stapf gegenüber procontra. Extremus war 2002 nach den Anschlägen vom 11. September gegründet worden und wird heute von 15 großen Versicherern getragen.

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Zitat des Tages – Deutsche Lebensversicherer profitieren von höheren Renditen – 23.01.2026

„Viele Gesellschaften werden ihre Kapitalposition verbessern und sich dadurch Handlungsspielräume eröffnen können“,

schreiben die Autoren der Unternehmensberatung WTW in einem aktuellen Bericht zu den deutschen Lebensversicherern. Trotz Kursverlusten bei langlaufenden Euro-Staatsanleihen sieht WTW deutsche Lebensversicherer insgesamt gestärkt. Steigende Renditen erhöhen zwar stille Lasten in den Bilanzen, verbessern aber deutlich die Solvenzquoten.

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Nach Georgien reisen: Diese Versicherung ist bei Einreise jetzt Pflicht

Auslandsreisekranken- und Unfallversicherungspflicht

Für die Einreise nach Georgien ist seit dem 1. Januar 2026 ein Nachweis über eine Kranken- und Unfallversicherung mit einer Mindestdeckung von 5000 georgischen Lari (rund 1600 Euro) für ambulante Notfallbehandlungen und 30.000 Lari (rund 10.000 Euro) für Krankenhausaufenthalte bzw. stationäre Behandlungen nötig. Das berichtet das Auswärtige Amt und weist darauf hin, dass die Einreise ohne die nötigen Dokumente verweigert wird. Der Versicherungsnachweis muss zudem in englischer oder georgischer Sprache, gedruckt oder digital, vorliegen.

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Zahl des Tages – 4,4 Prozent Wachstum im ITK-Markt

4,4 …

Prozent – um diese Größenordnung wird der Markt für IT und Telekommunikation (ITK) nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom in diesem Jahr voraussichtlich wachsen. Das entspricht einem Umsatz von rund 245,1 Milliarden Euro. Während viele Branchen mit schwacher Nachfrage ringen, zeigt sich die Digitalwirtschaft damit sehr robust. Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um 3,9 Prozent auf rund 235 Milliarden Euro zugelegt.

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Starkregen-Prävention: Was Hausbesitzer realistisch schützen können

Starkregenereignisse nehmen zu, die Schäden steigen – und doch fehlt es vielerorts an praxistauglichen Präventionskonzepten für bestehende Wohngebäude. Genau hier setzt ein Forschungsprojekt von Prof. Dr. Mirko Kraft (Hochschule Coburg) gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Weiß (Hochschule Coburg) und Prof. Dr. Christoph Schwarzbach (Europäische Fernhochschule Hamburg) an, das durch Mittel der DVfVW-Wissenschaftsförderung unterstützt wurde. Der Ansatz: baulich-technische, versicherungsvertragliche und versicherungsökonomische Perspektiven zusammenzuführen. Denn während Neubauten vergleichsweise leicht klimaresilient geplant werden können, besteht der Großteil des versicherten Bestands in Deutschland aus Gebäuden, die „stehen, wo sie stehen“, wie Kraft es formuliert. Ziel der Forschung war es daher, realistisch umsetzbare Maßnahmen für private Bestandsgebäude zu identifizieren – jenseits theoretischer Idealmodelle.

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Zitat des Tages – Phantomfracht: Hochdigitalisierter Betrug auf Rollen – 22.01.2026

„Viele Fälle ließen sich verhindern, wenn Geschäftsanbahnungen systematischer geprüft und interne Kontrollmechanismen konsequent umgesetzt würden“,

mahnt mahnt Klaus Baier, Sachverständiger bei der Unternehmensberatung Desa. Phantomfrachtführer sind zur zentralen Bedrohung für die Logistikbranche geworden. 2025 verschwanden allein bis Juli 88 Lkw-Ladungen – mit einem Einzelschaden von bis zu 200.000 Euro. Täter agieren hochprofessionell, nutzen manipulierte Kontaktdaten, Scheinfirmen und Identitätsdiebstahl.

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Tresoreinbruch in Gelsenkirchen treibt Nachfrage nach Schließfach-Versicherungen sprunghaft nach oben

Sparkasse Gelsenkirchen als Auslöser: Versicherer melden starkes Kundeninteresse

Nach dem spektakulären Tresoreinbruch bei der Sparkasse Gelsenkirchen kurz nach Weihnachten richten viele Bankkundinnen und -kunden ihren Blick neu auf den Versicherungsschutz für Schließfächer: Große Versicherer verzeichnen aktuell eine deutlich gestiegene Nachfrage nach individuellen Policen, wie eine Umfrage des Handelsblatt zeigt. Besonders deutlich fällt der Anstieg bei der Ergo Group aus. „Die Nachfrage ist sprunghaft angestiegen“, teilte der Konzern mit; bereits in der ersten Januarwoche sei das monatliche Mittel an Neuabschlüssen um das Siebenfache übertroffen worden. Auch der Wettbewerber Allianz spricht von einem erhöhten Interesse an Schließfach-Versicherungen für Privatpersonen, dämpft jedoch Erwartungen: Nicht jede Anfrage münde automatisch in einen Vertragsabschluss – Interesse und Abschluss klaffen mitunter auseinander.

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Zahl des Tages – 60 % mehr Schäden durch Social-Engineering-Betrug

60 …

Prozent mehr Schäden durch Social-Engineering-Betrug verzeichneten Unternehmen 2025 – ein klarer Beleg dafür, dass Wirtschaftskriminelle durch KI-Tools immer professioneller werden. Das zeigt die aktuelle Allianz Trade Schadensstatistik. Beim Social-Engineering-Betrug werden Mitarbeiter mit psychologischen Tricks und unter der Vorspiegelung falscher Identitäten so manipuliert, dass sie zum Beispiel sensible Daten preisgeben oder Überweisungen tätigen.

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Neuer Blau-Direkt-CEO setzt auf Plattform, KI und Wachstum

Seit wenigen Monaten steht Ait Voncke an der Spitze von Blau Direkt – und bringt bewusst keinen klassischen Versicherungshintergrund mit. Der gebürtige Belgier war in den vergangenen 27 Jahren international tätig, unter anderem bei Rocket Internet, Expedia sowie im Umfeld von KKR und Axel Springer. Diese Perspektive versteht Voncke als Vorteil. „Ich gehe unvoreingenommen an Themen heran“, sagt er im Gespräch mit procontra und verweist zugleich auf das umfangreiche Versicherungs-Know-how im eigenen Haus. Sein Führungsansatz folgt dem Prinzip des „First-Principle-Thinking“: Probleme auf ihren Kern reduzieren, unterschiedliche Perspektiven einholen und dann gemeinsam entscheiden. Blau Direkt versteht er dabei klar als Plattform für Makler – nicht als Produktanbieter. Vergleichbar sei das Modell eher mit Shopify oder Stripe als mit Amazon: technologischer Enabler im Hintergrund, nicht sichtbarer Akteur im Endkundengeschäft.

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Zitat des Tages – Cyber- und KI-Risiken dominieren das globale Unternehmensrisiko – 21.01.2026

„KI bringt nicht nur enorme Chancen mit sich, sondern verändert auch die Risikolandschaft grundlegend“,

sagt Thomas Lillelund, CEO von Allianz Commercial. Cybervorfälle bleiben laut Allianz Risk Barometer auch 2026 die größte Sorge von Unternehmen weltweit. 42 Prozent nennen Cyberrisiken als Top-Risiko, allen voran Ransomware. Künstliche Intelligenz verzeichnet den stärksten Bedeutungszuwachs und steigt auf Platz zwei, da sie operative, rechtliche und reputative Risiken birgt.

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In Kooperation mit der
INTER Versicherungsgruppe