BRSG II erzeugt Erwartungen – Produktgeber verweisen auf gesetzliche Grenzen und wachsende Komplexität in der bAV

Obwohl das BRSG II noch nicht in Kraft ist, steht die Reform bereits in der Kritik: zu klein, zu wenig mutig. Vor diesem Hintergrund stellte sich Per Protoschill, verantwortlich für die betriebliche Altersversorgung bei der Stuttgarter, im Gespräch den Fragen, warum die Produktgeber selbst selten im Fokus stehen. Protoschill betonte, die bAV habe „keine schwache Performance“, vielmehr sei die Direktversicherung weiter hochattraktiv und habe bei Die Stuttgarter in den vergangenen Jahren „deutliches Wachstum“ verzeichnet. Die Kritik an der geringen Teilnahmequote – laut aktueller Deloitte-Studie stagniert sie seit Jahren bei rund 40 Prozent – richte sich daher nicht allein an Anbieter. Protoschill verwies auf gesetzliche Rahmenbedingungen, die der Branche enge Grenzen setzen. In den vergangenen zehn bis 15 Jahren seien Durchführungswege, steuerliche Vorgaben und sozialversicherungsrechtliche Regelungen in immer dichterer Folge hinzugekommen – ein „Komplexitätsaufbau“, der nicht aus den Unternehmen selbst heraus entstanden sei, sondern aus gesetzgeberischen Initiativen.

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Stabiler Zusatzbeitrag bei ersten Krankenkassen – Übersicht der Beitragssätze 2026

Erste Krankenkassen bestätigen stabile Zusatzbeiträge

Zum 1. Januar 2026 steht fest: Mehrere gesetzliche Krankenkassen halten ihren Zusatzbeitrag konstant – eine Entwicklung, die angesichts der angespannter Finanzlage der GKV zuletzt nicht für Jubelsprünge sorgte, nun aber zumindest eine kurze Verschnaufpause bietet. Wie aus aktuellen Mitteilungen der Kassen hervorgeht, bleiben die Zusatzbeiträge unter anderem bei der BKK firmus (2,18 %), der Barmer (3,29 %), der IKK classic (3,4 %) sowie der branchenbezogenen SVLFG (0 %) unverändert; auch regionale Anbieter wie die AOK Plus (3,1 %) oder die IKK Brandenburg und Berlin (4,35 %) folgen diesem Kurs. Die Information stammt aus einer laufend aktualisierten Übersicht (Stand: 4. Dezember 2025), die zeigt, welche Kassen bereits entschieden haben und welche Abweichungen vom vom Bundesgesundheitsministerium definierten Orientierungswert von 2,9 % bestehen. Bildlich gesprochen entsteht damit ein heterogenes Beitragsfeld: Während einige Kassen stabil bleiben, rangieren andere längst darüber – ein Kontrast, der den Markt weiterhin prägt und Versicherte vor individuelle Entscheidungen stellt.

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Zahl des Tages – Gewalttätiger Weihnachtsmann muss zahlen – 08.12.2025

4.000 Euro

so hoch war die Geldauflage, mit der das Verfahren gegen einen 62-jährigen Weihnachtsmann-Darsteller in Stralsund eingestellt wurde. Der Mann hatte einen 4-jährigen Jungen mit einem Tannenzweig geschlagen, nachdem dieser ihn provoziert hatte. Aufgrund seines Geständnisses und seiner langen Zeit in der Weihnachtsmann-Rolle werteten Staatsanwaltschaft und Gericht die mediale Aufmerksamkeit bereits als zusätzliche Strafe. Die Mutter…

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Versicherer präsentieren „Elementar Re“: Neues Sicherungssystem für Hochrisiko-Gebäude startet Debatte um Elementarschutz

Mit Verweis auf die weiter steigenden Klimaschäden hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch ein neues Rückversicherungsmodell präsentiert, das den Schutz besonders gefährdeter Wohngebäude dauerhaft sichern soll. Wie GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erklärte, richten sich Konzept und Zeitpunkt der Vorstellung klar an die laufenden politischen Beratungen zur Elementarschutzversicherung. Betroffen sind laut GDV rund 400.000 Wohngebäude, die in Gebieten mit hoher Schadenwahrscheinlichkeit liegen und zunehmend Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Versicherungsschutz zu erhalten.

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Nachhaltige Geldanlage gewinnt an Dynamik: Yougov-Studie zeigt klare Trends und deutliche Vertrauenslücken

Nachhaltige Investments rücken in den Fokus – doch Unsicherheit bremst potenzielle Anleger

Eine neue Yougov-Studie im Auftrag von Pangaea Life zeigt aktuell: Nachhaltige Geldanlagen haben sich spürbar im deutschen Markt verankert, denn bereits 15 Prozent der Deutschen investieren nachhaltig, weitere 14 Prozent planen den Einstieg im kommenden Jahr. Damit steht – bildlich gesprochen – fast jeder Dritte mit einem Fuß im Markt, doch der zweite Fuß zögert: Laut Studie sind fehlende Transparenz, unklare Wirkung und Greenwashing-Sorgen zentrale Hürden. Besonders deutlich zeigt sich dieses Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität in den Zahlen: 71 Prozent wollen genau nachvollziehen, wohin ihr Kapital fließt, 30 Prozent verlangen klare Impact-Nachweise. Gleichzeitig zweifeln 24 Prozent an der tatsächlichen Wirkung nachhaltiger Investments. „Menschen wollen wissen, welchen Unterschied ihr Geld macht. Nachhaltigkeit überzeugt nur, wenn sie Vertrauen schafft“, erklärt Uwe Mahrt, Geschäftsführer von Pangaea Life, und skizziert damit die Antithese des Marktes: hohe Erwartungen – begrenztes Vertrauen.

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Condor überarbeitet BU-Tarife umfassend – neue Features, neue Struktur, neue Chancen

Mit einem tiefgreifenden Update hat die Condor Lebensversicherung ihren Berufsunfähigkeitsschutz neu aufgestellt. Die Tariflinie comfort pro, zentraler Bestandteil des neuen BU-Portfolios im R+V-Konzern, wurde technisch und inhaltlich überarbeitet. Kern des Tarifs bleibt die Leistung bei mindestens 50 Prozent Berufsunfähigkeit – geprüft auf Basis der zuletzt konkret ausgeübten Tätigkeit. Neu sind jedoch weitreichende Optionen zur Nachversicherung und die Möglichkeit einer späteren Berufsgruppen-Überprüfung, wie das Unternehmen bestätigt. Damit reagiert die Condor auf steigende Anforderungen an Flexibilität und Anpassbarkeit im BU-Markt.

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In Kooperation mit der
INTER Versicherungsgruppe