Was Vermittler beschäftigt, schnellere Umsetzung des LVRG, Kunden suchen nach Tipps zur Kündigung, Entgeltumwandlung per Direktversicherung, Kosten von Rauchern für die Gesellschaft, Erleichterungen für Bausparkassen, Konto für alle

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Thema des Tages

Was Vermittler beschäftigt Eines der beherrschenden Themen bei den Vermittlern ist die soziodemografische Entwicklung. Denn durch das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung müssen in den nächsten Jahren rund 20 Prozent der Maklerbestände neu verteilt werden. Bei den Produkten nahmen in den letzten Monaten vor allem die Abschlüsse von privaten Pflegeversicherungen, Grundfähigkeitsversicherungen, bAV und bKV zu. Welche Trends es sonst noch gibt, hat AssCompact ermittelt. Mehr Infos dazu auch unter BBG

Versicherungsmarkt

Schnellere Umsetzung des LVRG Der politische Wille ist klar: Die Abschlusskosten für Lebensversicherungen sollen sinken. Daher wurde das das Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) auf den Weg gebracht. GDV-Präsident Dr. Alexander Erdland sieht allerdings Nachholbedarf bei der Umsetzung und fordert eine schnelle und konsequente Umsetzung unter Berücksichtigung eines Interessenausgleichs für die Vermittler. VersicherungsJournal

Kunden suchen nach Tipps zur Kündigung Obwohl viele Versicherte durchaus wechselwillig sind, machen die Gesellschaften ihnen die Kündigung oft schwer. Das auf Versicherungen spezialisierte Beratungsunternehmen Sollers Consulting hat nun versucht, die Gründe für die Schwierigkeiten zu ermitteln. Handelsblatt

bAV

Lohnt sich die Entgeltumwandlung per Direktversicherung? Dieser Frage ist Ökotest in seiner neuesten Ausgabe nachgegangen. Das Fazit ist ernüchternd: In den meisten Fällen ist die Leistung heute schlechter als beim Abschluss der Versicherung. Auch die Kosten bieten keinen Vorteil gegenüber privaten Tarifen. Eine Zusammenfassung gibt es bei Portfolio International, ausführlicher wird es bei Ökotest.

Neue Software für bAV-Beratung EULG Software hat seine Programme überarbeitet und bietet zunächst eine neue Version des Leistungspakets „Business“ an. Die Funktionen wurden erweitert, außerdem gibt es ein vereinfachtes Vertriebsmodell. ProContra

 

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


 

Gesellschaft

Die Kosten von Rauchern für die Gesellschaft Die Meldung kam vor einigen Tagen: Raucher entlasten die Sozialsysteme, weil sie früher sterben als Nichtraucher. Der Sprecher des KV-Spitzenverbands, Florian Lanz, findet diese Aussage zynisch. Er stellte klar, dass die Kassen gezielt Personen bei der Rauchentwöhnung unterstützen, „weil es uns um deren Gesundheit geht und nicht wegen eventueller langfristiger Vor- oder Nachteile für die Sozialkassen“. Ärztezeitung

Bausparen

Erleichterungen für Bausparkassen Da die Bausparkassen wie die übrige Branche unter den niedrigen Zinsen leiden, will die Bundesregierung noch in diesem Jahr ein Gesetz verabschieden, das flexiblere Geschäfte erlaubt. Allerdings gelten die neuen Regelungen nur für neue Verträge. Für Alt-Verträge mit hohen Zinsen ist das bestehende Recht ausreichend, heißt es dazu aus dem Bundesfinanzministerium. FAZ

Zu guter Letzt

Konto für alle Normalerweise benötigt ein Antragsteller gültige Ausweispapiere, wenn er ein Konto eröffnen will. Was aber, wenn alle Dokumente auf der Flucht verloren gegangen sind? Vor diesem Problem standen bislang viele Flüchtlinge in Deutschland. Nun hat die BaFin die Bestimmungen gelockert. Papiere deutscher Ausländerbehörden werden nun als Dokument zugelassen, auch wenn sie nur Mindeststandards erfüllen. Handelsblatt

 

 

 

 

Abschlüsse statt Terminquoten, der Nutzen von Versicherungs-Apps, Produktratings und eine BU für alle, Risiken für Selbstständige, Raucher entlasten Sozialkassen, Krankenkassenbeiträge gerecht aufteilen, Kurssturz in China

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Thema des Tages

Abschlüsse statt Terminquoten Was hilft es, täglich bis zu zehn Termine mit Kunden zu vereinbaren, wenn dabei nur wenige Abschlüsse zustande kommen? Michael Pflügner, seit 2009 als Online-Versicherungsmakler tätig, ist jedenfalls der Meinung, dass statt der Termin- lieber die Abschlussquote ins Visier genommen werden sollte. Denn wichtig ist aus seiner Sicht die Zahl der Vertragsanbindungen pro Kunde, wie er im Interview mit  Das Investment betont.

Beratung: On- und offline

Was bringen Versicherungs-Apps? Sie versprechen Mehrwert und viel Nutzen für die User – doch können die Apps ihre angepriesenen Leistungen tatsächlich bringen? Oft hat es eher den Anschein, dass die Inhalte von Internetseiten in Apps übertragen werden. Daher hat sich der Versicherungsbote in zwei Teilen genauer mit dem Angebot beschäftigt. Teil 1  Teil 2

Über Produktratings und eine BU für alle Ratings haben sicher ihre Berechtigung, denn sie bieten Orientierung im Produkdschungel. Nich immer sind sie aber optimal ausgestaltet, wie Gert Wagner, Leiter Produktmanagement, Swiss Life Deutschland, anmerkt. Dass  Verbraucherschutzorganisationenen eine flächendeckende BU-Absicherung fordern, sieht er kritisch. Denn schließlich müsse erst einmal ein Anbieter gefunden werden, für den das Angebot wirtschaftlich sei. Cash.Online

Gesellschaft

Risiken für Selbstständige Wenn der Unternehmer krank wird oder einen Unfall hat, hat das oft gravierende Auswirkungen auf das Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Immerhin 71 Prozent der Befragten sehen das so, weit abgeschlagen sind Probleme wie Bürokratisierung oder Steuererhöhungen. Die meisten Befragten halten ihr Unternehmen jedoch für gut abgesichert. Impulse

Raucher entlasten Sozialkassen Was auf den ersten Blick paradox klingt, hat einen guten Grund: Denn Raucher haben eine kürzere Lebenserwartung als Nichtraucher und bekommen daher insgesamt weniger Rente. Selbst wenn die höheren Kosten durch Krankheiten gegenübergestellt werden, bleibt der positive Effekt erhalten. Focus

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


 

Finanzierung und Geldanlage

Krankenkassenbeiträge gerecht aufteilen Bereits seit einigen Jahren werden die Arbeitnehmer bei der Zahlung ihrer Krankenkassenbeiträge stärker belastet als die Arbeitgeber. Denn alles, was über 14.6 Prozent hinausgeht, zahlen die Versicherten allein. Der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), Ingo Kailuweit, findet diese Regelung nicht gerecht und mahnt eine Rückkehr zum alten System an. FAZ

Wie der Kurssturz in China die Allianz beeinflusst Versicherungen verfügen generell über gewaltige Anlagesummen. Geraten die Märkte ins Trudeln, ist daher oft viel Unruhe in den entsprechenden Abteilungen. Chefinvestor Andreas Gruber blieb angesichts der Kursturbulenzen in China jedoch gelassen: „China war definitiv der Auslöser der heftigen Kursbewegung, auch wenn verschiedene Faktoren zusammenkamen. […] Ein derartiger Kurssturz kommt etwa alle fünf bis zehn Jahre vor. Das erschreckt mich keineswegs.“ Handelsblatt

IDD

IDD tritt wahrscheinlich im Dezember in Kraft Im Juni einigten sich Europäischer Rat, Europäisches Parlament und EU-Kommission auf die Grundzüge der Versicherungsvertriebs-Richtlinie (Insurance Distribution Directive – IDD), jetzt geht es an die technischen Fragen. Nach Inkrafttreten haben die EU-Mitgliedsstaaten dann zwei Jahre Zeit zur Umsetzung in nationales Recht. VersicherungsJournal

 

 

 

Mehr Erfolg durch Willensstärke, GDV präsentiert Arbeitsschwerpunkte, Überwachung durch Krankenkassen, Beitragsanpassungen in der PKV, Apotheke statt Arzt, Allianz will Flughafenbetreiber werden, Rechnungs-Apps der Versicherer

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Thema des Tages

Mehr Erfolg durch Willensstärke Wie viele gute Vorsätze verpuffen schon nach wenigen Tagen wieder – siehe Silvester. Um Projekte und Ziele tatsächlich zu verwirklichen braucht man vor allem eins: Willensstärke. Wie die sich mit drei einfachen Schritten aufbauen und trainieren lässt, verraten die Businesscoaches Reinhold Stritzelberger und Peter Gerst in ihrem Gastbeitrag beim Versicherungsboten.

Politik

GDV präsentiert seine Arbeitsschwerpunkte Die Ferien gehen langsam zu Ende und auch die Verbände nehmen ihre Arbeit wieder auf. Der GDV startet nach der Sommerpause mit einer Journalistenrunde, auf der er seine Standpunkte und Themen präsentieren will. Vor allem bAV und Riester-Rente will Präsident Alexander Erdland in den Fokus rücken. Versicherungswirtschaft Heute

Krankenversicherung

Die Folgen der Überwachung Die Krankenversicherung ist ein Solidarsystem – gesunde Menschen tragen die Kosten der Kranken mit. Mit der möglichen Überwachung der Versicherten wäre damit Schluss, wie Verhaltensökonom Matthias Sutter  vermutet. Denn dann könnten die Versicherer jederzeit feststellen, wie gesund ihre Kunden leben und die Tarife entsprechend anpassen. Und wer nicht überwacht werden will, muss dann eben Strafprämien zahlen. Zeit

Beitragsanpassungen in der PKV Wenn die privaten Krankenversicherer ihre Beiträge an geänderte Bedingungen anpassen wollen, müssen sie eine Menge Regeln beachten. Dennoch konnten in der Vergangenheit Beitragssteigerungen im zweistelligen Prozentbereich nicht immer vermieden werden.  Debeka-Vorstand Roland Weber fordert daher eine Überarbeitung der Vorschriften. VersicherungsJournal

Apotheke statt Arzt Die Schweizer Krankenkasse Swica geht neue Wege: Sie will einen Teil ihrer 687.000 Grundversicherten zur Apotheke statt zum Arzt schicken. Wer sich für den neuen Tarif entscheidet (die Zulassung steht noch aus), kann mit hohen Rabatten auf die Grundprämie rechnen. Der Ärzteverband ist jedoch skeptisch und rechnet mit einer Vielzahl von Weiterleitungen an die Mediziner. Watson

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Astra Versicherung insolvent Vermittler aufgepasst: Die Astra Versicherung in Rumänien ist zahlungsunfähig und wird daher auch keine Schadensfälle mehr regulieren. Auch die deutsche Niederlassung wurde bereits geschlossen. Die Kunden der Gesellschaft benötigen nun dringend einen neuen Versicherungsschutz, notfalls auch mittels Maklervollmacht, wie Rechtsanwalt Norman Wirth rät. AssCompact

Allianz will Flughafenbetreiber werden Wie in Insiderkreisen berichtet wird, hat die Allianz gemeinsam mit dem kanadischen Infrastruktur-Investor Borealis Interesse am Londoner City Airport bekundet. Die Verhandlungen sind aber noch nicht weit gediehen. Grund für das mögliche Investment ist die Suche nach ertragreichen Geldanlagen im Niedrigzinsumfeld. Wirtschaftswoche

Münchener Rück kauft eigene Aktien zurück 350 Millionen beträgt das geplante Volumen der Käufe, die bis zum 30. November getätigt werden sollen. Bis zum Frühjahr 2016 soll der Betrag auf 1 Milliarde steigen. Ein Teil des Kapitals soll dann an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Handelsblatt

Zu guter Letzt

Rechnungs-Apps der Versicherer Postversand war gestern – der moderne Kunde von heute schickt seine Rechnungen per App an seinen Versicherer. Wer schon dabei ist und was zu beachten ist, beschreibt Versicherungsmakler Sven Hennig auf seinem Blog Online PKV

 

 

 

BGH-Urteil zu Widerspruchsverfahren, Kredite an Lebensversicherer, Solvabilitätsquoten, Lebensversicherungen verkaufen, Sicherungsfonds Protektor, Verhaltenskodex für den Vertrieb, Mitarbeiterzufriedenheit

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Liebe Leser und Leserinnen,

mit diesem Tagesbriefing verabschieden wir uns in die Sommerpause. Im August benachrichtigen wir Sie ausschließlich bei wichtigen Pressemeldungen der Versicherungsbranche. Ab September sind wir dann wieder vollständig und täglich zu lesen.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen
die Tagesbriefing-Redaktion

 


Thema des Tages

BGH-Urteil zu Widerspruchsverfahren Zwischen 1994 und 2007 wurden viele Lebensversicherungen als Policen-Lebensversicherung abgeschlossen. Dies führte dazu, dass die Kunden erst mit dem Versicherungsschein alle erforderlichen Unterlagen bekamen. Eigentlich kein Problem – solange sie schon vorher über das Widerspruchsrecht aufgeklärt wurden. War das nicht der Fall, konnten die Verträge noch jahrelang widerrufen werden. Der BGH hat nun erstmals entschieden, in welcher Höhe den Kunden Rückzahlungen zustehen (Az.: IV ZR 384/14 u.a.). FAZ

Lebensversicherung

Von der rechten in die linke Tasche? Durch die niedrigen Zinsen sind einige Lebensversicherer finanziell in Schieflage geraten. Die jeweiligen Mutterkonzerne helfen dann teilweise mit Krediten an die Töchter aus. Die Zinsen, die dafür fällig werden, sind allerdings deutlich höher als marktüblich. Dass diese Praxis rechtens ist, bezweifelt allerdings Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. WiWo

Solvabilitätsquoten der Lebensversicherer Für die Kunden ist der wichtigste Punkt bei einer Lebensversicherung, dass der Versicherer bei Fälligkeit in der Lage ist, die vereinbarten Zahlungen zu leisten. Damit dies gewährleistet ist, fordert die BaFin entsprechende Solvabilitätsquoten. Diese sinken jedoch seit Jahren kontinuierlich, wie der aktuelle Map-Report 876 mit dem Titel „Solvabilität im Vergleich 2005 bis 2014“ zeigt. VersicherungsJournal

Lebensversicherungen verkaufen Den meisten Kunden ist schlichtweg nicht bekannt, dass es für Lebensversicherungen einen Zweitmarkt gibt. Daher stornieren viele Kunden ihre Policen, statt den lukrativeren Weg des Verkaufs zu wählen. Max Ahlers, Geschäftsführer der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH, erklärt bei AssCompact, mit wem er die meisten Geschäfte macht.

Versicherungsmarkt

Sicherungsfonds Protektor Seit 2004 ist die Versicherungsbranche verpflichtet, einen Sicherungsfonds zur Rettung in Not geratener Gesellschaften zu unterhalten. Mit Protektor steht ein solcher Fonds zur Verfügung. Denn wurde die Finanzaufsicht BaFin jüngst vom Europäischen Systemrisikorats (ESRB) für den nationalen Alleingang kritisiert. Wie die BaFin darauf reagierte, steht im Handelsblatt.

Verhaltenskodex für den Vertrieb Eigentlich sollte der Verhaltenskodex des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für alle Vermittler gleichermaßen gelten und umsetzbar sein. Die Makler finden sich in den Regelwerk nicht wieder und bemängeln, dass der Kodex den gebundenen Vertrieb stärker in den Fokus nimmt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Düsseldorfer Charta Börse für Versicherungen AG hervor. ProContra


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Vertrauen in Versicherer Das operative Ergebnis der Generali ist im zweiten Quartal gestiegen,  Vorstandschef Liverani kann also zufrieden sein. Im Interview hat er allerdings verraten, welche Herausforderungen er für die Zukunft sieht: „Es ist mir ein Rätsel, warum manche Deutsche ihrer Versicherung so weit vertrauen, dass sie ihnen 30 Jahre lang jeden Monat Geld überweisen, aber bei Daten solches Misstrauen herrscht. Ein Versicherer unterliegt schließlich strengen Kontrollen – anders als Google oder Facebook, denen viele Menschen bedenkenlos private Daten geben.“ Was ihn sonst noch bewegt:  WiWo

Swiss Re-Aktie fällt trotz guter Zahlen Höhere Prämieneinnahmen im ersten Halbjahr – aber nicht hoch genug, um die Erwartungen der Analysten zu erfüllen. Entsprechend reagierte der Aktienkurs mit einem Minus. SRF

Mitarbeiterzufriedenheit Ein sicherer Arbeitsplatz ist ja das eine. Wichtig ist aber auch, dass sich Mitarbeiter bei einem Unternehmen wohl fühlen. Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu hat jetzt ausgewertet, welche Versicherer für ihre Mitarbeiter besonders attraktiv sind. Auf Platz eins kam die  Münsteraner LVM Versicherung mit 4,43 von fünf möglichen Punkten. Wer es sonst noch aufs Treppchen schaffte, steht bei Cash.Online  und Kununu

Zu guter Letzt

Wer schreibt, der bleibt Ob es allerdings zu mehr Unfällen kommt, wenn das Schreiben von SMS ausgerechnet beim Gehen passiert, versuchte eine Studie der Texas A&M University herauszufinden. Im Experiment waren die Probanden zwar etwas langsamer unterwegs, verhielten sich allerdings vorsichtig. Allerdings wussten sie, dass sie für die Erhebung unter Beobachtung standen. Spiegel

 

 

 

Versicherungsmakler vs. Sparkasse, BGH entscheidet über LV-Rückabwicklung, GDV und Plasberg-Firma trennen sich, Personalzusatzkosten, Risiken für die Finanzbranche, Münster-Unwetter kostet Millionen, Post von 1989

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Thema des Tages

Versicherungsmakler klagt erfolgreich gegen Buchungspostenentgelt Banken dürfen ihren Geschäftskunden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr keine weiteren Kosten berechnen für die Rückbuchung geplatzter Lastschriften. Unternehmer würden ansonsten unangemessen benachteiligt. So entschied nun der Bundesgerichtshof. Geklagt hatte ein Versicherungsmakler aus Baden-Baden, der im Auftrag des Versicherers die Kundenprämien einkassierte. Er forderte mehr als 77.000 Euro von der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau zurück. Die Welt ProContra

In einem anderen Rechtsfall steht das Urteil noch bevor. Der Bundesgerichtshof soll entscheiden, wie viel seiner eingezahlten Beiträge der Kunde zurückverlagen darf, wenn die Lebensversicherung rückabgewickelt wird. Kunden haben die Aachen-Münchener verklagt, nachdem ihnen der Versicherer nur einen Teil ihrer Prämien wieder ausgezahlt hatte. FAZ

Versicherungs- und Finanzmarkt

Stirbt die klassische Lebensversicherung? Nach Axa und der Generali tut es auch Talanx: Der Versicherer steigt aus dem Geschäft mit klassischen Lebens- und Rentenversicherungen aus. Stattdessen bietet er nur noch Produkte, die weniger konservativ angelegt werden müssen und daher bessere Renditechancen versprechen. börse.ARD

GDV und Plasberg-Firma stellen Zusammenarbeit ein Unter dem Einladungsschreiben für den Versicherungstag prangte die Signatur der TV-Diskussionsrunde „hart aber fair“ – diesen Schnitzer leistete sich Frank Plasbergs Produktionsfirma Ansager und Schnipselmann. Welche Konsequenzen der TV-Moderator aus dem Skandal zieht, erklärt er im Interview mit DWDL.de

Was Versicherer für ihre Mitarbeiter ausgeben 26,3% der Personalzusatzleistungen fließen in Sozialversicherungsbeiträge, 25% in Sonderzahlungen und 23,7% in die betriebliche Altersvorsorge der Mitarbeiter. Insgesamt sind die Ausgaben gestiegen, zeigen die sozialstatistischen Daten des AGV. Versicherungswirtschaft heute

Die größten Risiken für die Finanzbranche Regulierung, hohe Kosten durch neue IT und makroökonomische Faktoren gefährden das Geschäftsmodell von Versicherern, Banken und anderen Finanzfirmen am meisten. Dies ergab eine brancheninterne Umfrage unter Top-Führungskräften durch den Makler Willis. Versicherungsmonitor


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

„Mit fileee wollen wir den klassischen Aktenordner ersetzen und intelligenter machen“, erklärt Marius Gerwinn, Gründer und Geschäftsführer, im Interview mit den Versicherungsforen Leipzig. Auch Versicherer sollen von der App profitieren: Sie können Verträge direkt in den digitalen Ordner des Kunden senden. Blog.Versicherungsforen

Aragon AG heißt ab sofort JDC Group Mit den neuen Strukturen sollte auch ein neuer Name her. Das Unternehmen hat sich in den letzten Monaten umorientiert – und dabei unter anderem das Geschäftsfeld „Beratertechnologie“ für sich entdeckt. AssCompact

Scor mit 327 Millionen Euro Konzernergebnis Im ersten Halbjahr 2015 erzielte Scor ein Konzernergebnis von 327 Millionen Euro, 28% mehr als Halbjahr 2014. Grund hierfür sei die „rigorose Umsetzung“ des Strategieplans ‚Optimal Dynamics‘ und eine „profitable Entwicklung“ aller Geschäftsbereiche, so das Unternehmen. finanzen.net

Gesellschaft

Unwetter in Münster hinterlässt Millionen-Schäden 10.000 Schadensmeldungen, jede davon im Schnitt 8.000 Euro teuer, insgesamt 86 Millionen Euro Schadenssumme – das ist die Bilanz der Provinzial nach dem Starkregen in und um Münster am 28. Juli. LVM erhielt 1.500 Meldungen in Höhe von insgesamt 12,7 Millionen Euro. MünsterscheZeitung

Die Grünen plädieren für mehr Alltag im Unterricht Wie geht man mit Medien um? Was besagt das Mietrecht? Wie regelt man seine Finanzen? All das sollen die Schüler in Nordrhein-Westfalen bald im Fach Hauswirtschaft lernen, wenn es nach den Grünen geht. Die Welt

Zahl des Tages

5.215 Milliarden Euro

beträgt das Geldvermögen der Menschen in Deutschland insgesamt – so viel wie nie zuvor, meldet die Deutsche Bundesbank. Süddeutsche

Zu guter Letzt

Versicherungs-Mitteilung von 1989 endlich angekommen Das Kundenkonto seiner Vollkasko-Versicherung für seinen VW-Polo sei ausgeglichen, teilte die Allianz einem Düsseldorfer nun mit – rund 25 Jahre zu spät. Weder die Deutsche Post noch der Versicherer wollen Schuld an der verspäteten Zusendung sein. Rheinische Post

 

 

 

Gespräche dokumentieren, Riester-Vertrag der Union Investment, Kombi-Produkt, Baden-Badener Versicherung AG mit neuem Kfz-Produkt, HDI macht Rechtsanwälten BU-Angebot, Zurich prüft Übernahme von RSA Insurance Group, abschlagsfreie Rente erst ab Stichtag möglich

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Thema des Tages

Gespräche dokumentieren Gerade bei der Vermittlung von Gewerbeversicherungen sollten Makler besonders sorgfältig alle wichtigen Punkte, wie z.B. Risikoanalyse, Produktvorschläge und Entscheidungen für spätere Nachfragen dokumentieren. Diesen Rat gibt Volker Premm, Geschäftsführer für Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung des Versicherungsmaklers SecuRat. Cash.Online

Beratung

Wechseln oder bleiben? Diese Frage stellen sich viele Kunden der Fondsgesellschaft Union Investment, wenn es um die Fonds in ihrem Riester-Vertrag geht. Wer nicht widerspricht, bekommt zukünftig automatisch den Trendfolgefonds Uniglobal Vorsorge eingebucht. Welchen Rat Finanzberater geben, hat Das Investment I erfragt. Das Investment II

Produkte

Kombinationsprodukt Die Ideal Versicherung AG bringt mit dem Tarif „KrankFallSchutz“ ein Produkt auf den Markt, das sowohl die finanziellen Folgen von schweren Unfällen als auch von Krankheiten im Visier hat. Das Besondere: Der Tarif ist auch für Kunden verfügbar, die älter als 67 Jahre sind und sich gegen den Verlust der Selbstständigkeit absichern möchten. Eine ausführliche Bewertung der Police hat Versicherungsmakler Philip Wenzel in seinem Gastbeitrag beim VersicherungsJournal vorgenommen.

Baden-Badener Versicherung AG mit neuem Kfz-Produkt Für das neue Angebot wurde eine sogenannte „White Label“-Kooperation mit der Konzernschwester DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG (kurz DA Direkt) eingegangen. Assekuranz Info-Portal

HDI macht Rechtsanwälten BU-Angebot Nur zwei Gesundheitsfragen beantworten und schon geht’s los. Das verspricht die HDI in einer bis zum 30.06.2016 befristeten Aktion zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings gilt das Angebot nur für Rechtsanwälte, die Mitglied in einem Anwaltverein sind. Helberg

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen und Namen

Zurich prüft Übernahme von RSA Insurance Group Eine feste Kaufabsicht will Zurich daraus allerdings nicht abgeleitet wissen. Dennoch stellt die Prüfung des britischen Unternehmens eine Kehrtwende dar, denn noch vor zwei Monaten wollte die Schweizer Gesellschaft von Übernahmen nichts wissen. Handelsblatt

ERV mit neuem „Head of Sales Development“ Zum 1. September 2015 übernimmt Stefan Schrödel den Posten bei der Reiseversicherung. Schrödel kommt vom Reisecenter Alltours. Versicherungsmagazin

Übernahme bei US-Krankenversicherern Sollte die Überanhme von Cigna durch Anthem von den Aufsichtsbehörden abgesegnet werden, würde auf dem US-Markt ein neuer Marktführer entstehen.  54,2 Mrd. Dollar will sich Anthem das Geschäft kosten lassen. Versicherungsmonitor

Recht

Abschlagsfreie Rente erst ab Stichtag möglich Seit Juli 2014 können Arbeitnehmer nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen. Rückwirkend ist dies jedoch nicht möglich. Wer schon vorher Abschläge in Kauf genommen hat, kann nicht nachträglich wechseln, wie jetzt das Sozialgericht Dortmund entschieden hat (Az. Do E 940 – 719). Das Urteil liegt derzeit zur Berufung beim Landessozialgericht in Essen (Az. L 3 R 580/15). Süddeutsche

Zu guter Letzt

Buchtipp Ulrich Peltzer beschreibt in seinem neuen Roman „Das bessere Leben“ das Schicksal zweier Männer. Einer ist u.a. im Versicherungswesen zu Hause, bedient sich aber nebenbei auch weniger feiner Methoden, um sein Gehalt aufzubessern. Der andere ist als Sales Manager tätig. Das Buch ist kein Wirtschaftsroman, kein Buch über die Finanzwelt, kein Abgesang auf linke Ideale, aber dennoch vielleicht ein bisschen von alldem.  Zeit

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Junge Menschen bewegen sich in der Informationsbeschaffung überwiegend digital. Versicherungsunternehmen und Vermittler haben diesen Trend überwiegend verschlafen. Bleibt jetzt nur die Wahl zu jammern und zu scheitern oder zu handeln.

Startups bei der neuer Art der Verwaltung und Optimierung von Versicherungen und Finanzen per Desktop oder App Feelix.de oder Clark sind hochmodern aufgestellt. Erfahrungen aus erfolgreichen IT-Projekten für Online-Versandhäuser oder den Online-Vertrieb herkömmlicher Anbieter konnten für das neue Segment genutzt werden.

Diese Startups müssen keine Rücksicht auf veraltete IT-Technik oder auf Betriebsvereinbarungen bei den in die Jahre gekommenen Versicherern nehmen. Volle Digitalisierung, minimalistische persönliche Beratung aber technische „Betreuung“ der Kunden rund um die Uhr, ohne Feiertage und Streiks, ermöglichen ertragreiche Arbeit mit dem Kunden.

In einem Interview für Gruenderzeit.de wurde Christian Wiens von „App Safe“ nach den möglichen Folgen für viele tausende Mitarbeiter von Versicherungen gefragt. Seine Antwort:

„Es wird zwar Rationalisierungen geben, aber die gab es auch schon die letzten Jahre. Man muss sich aber auch fragen: Sind das Leute, die man wirklich braucht, weil sie einem Kunden wirklich etwas bringen? Es würde wohl keinem Bürger wirklich Leid tun, wenn es weniger Versicherungsvertreter gäbe.“

Diese Worte wirken bei „Old-Fashion-Vermittlern“ wie ein Schlag in die Magengrube. Starke Reaktionen in den sozialen Medien waren die Folge. Die Hoffnung manches empörten Vermittlers, dass der Trend der Versicherungsverwaltungs-Apps vorbeigehen wird, dürfte sich aber nicht erfüllen. Nicht umsonst drängen immer mehr Investoren in dieses Geschäftsfeld.

Starke Investoren stehen hinter den neuen Apps

Hinter den hier beschriebenen Startups stehen finanzkräftige Investoren aus Deutschland, Europa und Übersee, die sich am Markt in Deutschland etablieren wollen.

Hinter Friendsurance steht beispielsweise der Multimilliardär Li Ka-Shing als finanzkräftiger Investor. Auch das Netzwerk der Business Angels ist mit Investitionen bei Feelix vertreten. Geburtshelfer für Clark ist die Fintech-Firmenschmiede um Hitfox-Gründer Jan Beckers.

Auch Technologiekonzerne wie verschiedene Anbieter von branchenspezifischer Software aus ganz Europa haben den technologischen Nachholebedarf bei deutschen Makler erkannt. Dazu gehört die Acturis Gruppe, eines der führenden Unternehmen für Versicherungssoftware aus Großbritannien. Acturis machte durch den Erwerb des Anbieters eines der führenden deutschen Maklerverwaltungssysteme auf sich aufmerksam.

David McDonald, Co-CEO bei Acturis, erläuterte den strategischen Erwerb:

„Wir sind hocherfreut, AssFiNET in der Acturis Group willkommen heißen zu dürfen… AssFiNET passt perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung und ergänzt das Angebot der NAFI GmbH, unserem zweiten deutschen Unternehmen.“

Und so mancher Neugründer träumt beim Start der neuen App schon davon seine Firmenneugründung an einen Big Player verkaufen zu können. Dafür müssen effiziente und kostensparende Prozesse aufgebaut werden. Persönliche Beratung der Kunden stört dabei meist nur.

Freien Vermittlern dürfte besonders bitter aufstoßen, dass einige der neuen Anbieter auch Kooperationen mit Maklerpools eingegangen sind, so also die Konkurrenz im eigenen Hause entsteht. So wachen mache Vermittler jetzt mit einem AHA-Erlebnis auf, wenn Kunden ihre Versicherungsverträge plötzlich auf die App geschoben haben und der „Bestand“ so an einen neuen Internetmakler gegangen ist, obwohl der Kunde dies vielleicht gar nicht so wollte.

Schwieriges Thema Datenschutz mit Apps

Der Schweizer Anbieter Knip hatte bereits nach kurzer Zeit eine persönliche Registrierung der Kunden per Telefon wieder eingestellt. Dabei ging es nicht nur um die einzusparenden Kosten und Zeit. Auch die jungen User kritisierten, dass sie nicht angerufen werden wollen. Das „riecht“ ja dann schon wieder nach einem Berater, den man aber nicht will.

Die ersten Erfahrungen der Nutzer der Online-Angebote zur Verwaltung und Optimierung von Versicherungen zeigen schon ein gehöriges Maß an Skepsis. Diese ist auch angebracht, wenn man das Kleingedruckten der Anbieter betrachtet. Bei Clark.de liest man beispielsweise:

„Wenn wir Zweifel daran haben, dass die Angaben richtig und vollständig gemacht haben, können wir Ihre Registrierung jederzeit rückgängig machen… Wir können Ihren Zugang auch übergangsweise sperren. Dabei beachten wir Ihre und unsere Interessen in gleichen Maßen. Wenn wir Ihr Nutzerkonto sperren, informieren wir Sie in Textform darüber. Textform bedeutet: E-Mail, SMS oder Fax, nicht unbedingt Brief.“

Kein Wort darüber, was Anlass für eine solche Sperrung sein kann. Was wird aus den Daten des Kunden, wenn er die App nicht mehr nutzen will. Und da die jugendlichen User nicht ganz so unbedarft sind, wie die Anbieter der Apps darstellen, wird auch die Transparenz der Produktangebote für einen Wechsel hinterfragt.

Im Schweizer Apfelblog schreibt ein Nutzer über seine Erfahrungen unter der Überschrift „Datenkrake oder hilfreiche Service“:

Die App „… darf alle Versicherungsdaten von der Gesellschaft abrufen um diese dann eben in der App darzustellen. Selbstverständlich hat Knip mit den Daten nichts Böses vor. Die Daten werden wohl aber analysiert um dann andere, teils attraktivere Versicherungen dem Kunden anzubieten. Teils daher, da solche Geschäftsmodelle auf Vermittlungsprämien basieren und nicht immer die beste Versicherung gewählt wird, sondern die mit der besten Provision für den Makler.“

Online-Schaufenster für Vermittler

Wenn man wie ich in Deutschland viel mit der Bahn oder dem Flugzeug unterwegs ist, sieht man überall Menschen mit gesenkten Köpfen. Es sind keine traurigen Menschen sondern unser Mitbürger, die wie gebannt auf ihre Smartphones schauen und teilweise sogar damit reden.

Informationen, soziale Kontakte zu Freunden und Familie, Unterhaltung, Musik, Videos und Werbung finden so den Weg zum Konsumenten. Und es ist auch keine Frage des Alters mehr, ein oder mehrere Smartphones gleichzeitig in Betrieb zu haben.

Es ist an der Zeit, dass auch Makler mit ihren Informationen in der Hosen- oder Handtasche der Kunden landen. Es ist der kürzeste Weg zum Kunden geworden. Die Herausforderung ist es moderne Internet-Technologien mit bedarfsgerechter Beratung, dort wo diese notwendig und wirtschaftlich sinnvoll ist, zu verbinden.

Der Weg zu einer komplexen Gesamtlösung für Makler könnte die Beraterplattform der TIGON AG sein, in die alle digitalen Produkt- und Serviceangebote der Versicherer, Dienstleister und Vertriebspartner eingebunden werden können. Zentraler Knotenpunkt ist ein flexibler Homepage-Baukasten, über den der Makler mit einfachen Klicks den „digitalen Brückenschlag“ zum Kunden für das Neu-, Bestands- und Empfehlungsgeschäft herstellt.

Der Regensburger Experte bietet Maklern zunächst einen attraktiven Webauftritt, der auch auf mobilen Geräten der Kunden problemfrei läuft. Die Besonderheit des Anbieters besteht in der Verknüpfung der Homepage mit weiteren digitalen Wegen z.B. beim wirksamen E-Mail Marketing mit Einbindung interaktiver E-Mail-Signaturen, Kunden-Newsletter und Landingpages.

Zusätzliche Module wie Google My Business, Social Media, Online-Abschluss (unter eigener Vermittlernummer), Makler- und Kundenportal und Online-Beratung runden die komplexe Gesamtlösung ab. Die Regensburger nennen dies auch den digitalen Weg – www.der-digitale-weg.de

Interessant ist auch, dass TIGON damit eine für alle Akteure nutzbare Lösung bereitstellt, die sämtliche Digitalisierungsprozesse in Verbindung mit der Kundenbeziehung abbildet, unabhängig, welchem Verbund, Pool oder sonstigem Netzwerk der Makler beigetreten ist oder ob er weiter alone arbeiten will.

 

Positiver Nebeneffekt des TIGON-Konzepts ist für seine Nutzer, dass die Online-Abschlüsse der Kunden gleichzeitig auch zu einer stärkeren Digitalisierung der Vertrags- und Kundendaten im eingebundenen Kundenverwaltungsprogramm führen.

Auch zum Thema Apps für Makler gibt es inzwischen Anbieter, die sich ganz speziell auf die Bedürfnisse von freien Vermittlern spezialisiert haben. Die Böblinger Firma app4More… nimmt Makler „an die Hand“ und begleitet diese Schritt für Schritt in die Welt der modernen Medien.

Geschäftsführer Murát Pascal Dursun, selbst seit Jahren in der Branche tätig, weiß genau, wo bei den Vermittlern der Schuh drückt und wie man durch eine eigene App Abhilfe schaffen kann. app4more… bietet Maklern nicht nur die Spiegelung der Homepage an. So kann auch ein innovatives Empfehlungsmarketing integriert werden. Die Daten des eigenen Kundenbestand stehen dem Makler mobil bei Beratungen ebenso zur Verfügung wie den Kunden, die einen direkten Zugriff auf die eigenen Daten per App des Maklers bekommen können. Voraussetzung ist allerdings, dass das CRM-System des Maklers auch cloudbasiert ist.

Auch Dienstleister für Versicherungs – und Finanzvermittler wie die Netfonds-Gruppe bieten mit ihrer Berater-App den angeschlossenen Beratern zeit- und ortsunabhängig den Zugriff auf wesentliche Informationen zum Beratungsprozess. Eine spezielle Depoteinsichts-App ermöglicht es den Endkunden aktuell und anschaulich seine Anlagenwicklung und Tradings auf dem Smartphone zu verfolgen.

Fazit:

Die neuen Angebote für Apps im Bereich Versicherungsverwaltung decken einen wachsenden Bedarf im Markt ab. Auch Kunden jenseits der 30 stehen den Veränderungen im Kommunikationsverhalten offen.

Versicherungsvermittler sollten Apps und Online-Portale in Fragen Versicherungsoptimierung nicht als Bedrohung auffassen. Prüfen und entwickeln Sie Ihre eigene Strategie zur Digitalisierung der Beratungs-prozesse und der Online-Kundenbetreuung.

Apps und Online-Tools stellen einen Mediensprung dar wie es ihn noch nie gab. Der Übergang von der schwarzen Floppy Disk zur DVD oder dem USB-Stick als Datenspeicher war zweifellos innovativ. Aber der Übergang von Offline-Prozessen zum unbegrenzten Offline-Vergnügen mit der unbegrenzten Verfügbarkeit für Kunden ist wirklich revolutionär.

Gerne komme ich mit Ihnen zu diesen Themen während der John-Vermittlerfortbildung 2015 ins Gespräch und unterstütze Sie bei der Entwicklung Ihrer speziellen Strategie.

Wie sagte ein geschätzter Kollege vor einigen Tagen: Wer nicht online geht wird bald offline gehen. Recht hat er – meint Ihr AssekuranzDoc.

Lesen Sie auch: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)


Dr. Peter Schmidt AssekuranzDocExperte Personenversicherungen und Unternehmensberater im Bereich Versicherungen, Vertriebe und Makler mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und Vorstand bei deutschen Versicherern und twittert als @AssekuranzDoc. Besuchen Sie auch seine Webseite und werden Sie Fan von Dr. Schmidt auf Facebook.

Haftungsdach-Angebote, BaFin im Interessenkonflikt, Plasbergs Panne, BVK vs. Check24, Nudelstreit, Datenanalysen für Generali, Streit um BU-Leistungen, Gesetzliche Rentenversicherung im Plus, blauäugige Unternehmen

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Thema des Tages

Wie sinnvoll sind Haftungsdach-Angebote für Finanzanlagenvermittler? Nach Ablauf der Übergangsfrist der 34f-Erlaubnis suchen viele Vermittler nach neuen Wegen. Ein Haftungsdach scheint eine gute Lösung. Doch Vorteilen wie Versicherungen und Infrastruktur stehen auch Nachteile gegenüber. Eine Betrachtung beider Seiten gibt es bei My Experten.

Im Interessenkonflikt?

Unabhängigkeit gefährdet? Wenn Unternehmen Mitarbeiter schulen lassen, die später andere Unternehmen beaufsichtigen sollen, sollten die Weiterbildungen durch unabhängige Institute erfolgen. Keinesfalls ist es angebracht, dass die Schulungen von ebenjenen Branchen vorgenommen werden, die später beaufsichtigt werden sollen. An diesen einfachen Grundsatz hat sich die BaFin nicht gehalten, wie aus einer Kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, die Wiwo vorliegt. Zunächst hatte das Handelsblatt über die Vorgänge berichet.

Plasbergs Panne Frank Plasberg, Moderator der Sendung „Hart aber fair“, soll den Namen der Talkshow für nicht genehmigte Zwecke genutzt haben. Konkret geht es um eine Einladung des GDV, die von Plasbergs Firma Ansager und Schnipselmann (A&S) verschickt wurde. Problematisch dabei ist, dass die Einladungen im Namen von „Hart aber fair“ versendet wurden. Das Investment

BVK vs. Check24 Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) ist der Meinung, dass sich das Portal Check24 nicht an die geltenden Vermittlerregeln hält. Das Vergleichsportal ist als Versicherungsmakler registriert und erfüllt nach eigenen Angaben alle Anforderungen. Der BVK prüft nun eine Klage gegen Check24. ProContra

Vertrieb

Nudelstreit Die indische Lebensmittelaufsicht macht Nestlé derzeit das Leben schwer, da sie den Bleigehalt von Maggi-Fertignudeln als zu hoch ansieht. Der Streit könnte für die Versicherer gute Geschäfte nach sich ziehen, da immer mehr Unternehmen die Risiken von Rückrufaktionen absichern wollen. Das Investment

Geschäftsentwicklung Wie sich der Umsatz im Jahr 2015 entwickeln wird, war Gegenstand einer Befragung unter 37 Finanzvertrieben. Wie die Antworten ausfielen, ist bei Cash.Online zu lesen.

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen und Namen

Datenanalysen aus Großbritannien für Generali Die Firma My-Drive-Solutions hat sich vor allem auf die Analyse des Fahrverhaltens spezialisiert. Durch den Kauf könnte Generali zukünftig in den Markt mit Telematik-Tarifen einsteigen. Die Datenanalyse könnte aber auch für andere Bereiche, z.B. den Gesundheitsbereich, interessant sein. Badische Zeitung

Streit um BU-Leistungen Eine monatelange Auseinandersetzung um die Zahlung von Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist nun mit einer außergerichtlichen Einigung zu Ende gegangen.  Die Nürnberger Versicherung zahlte ihrem Kunden einen fünfstelligen Betrag. Zuvor war die Gesellschaft der Meinung gewesen, dass die Leistungen zu Unrecht beantragt wurden. Erst nach Intervention der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte lenkte die Nürnberger ein. CLLB

Andreas Krause übernimmt Ressort Vertrieb bei AIG Europe Damit ist er für das Vertriebs- und Kundenmanagement sowie die Maklerbetreuung für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig. Neuer Chief Operating Officer (COO) für die DACH-Region der AIG Europe ist Arndt Reinhard. AssCompact

Gesellschaft

Gesetzliche Rentenversicherung im Plus Nach mehreren mageren Monaten hat die Rentenversicherung im Juni 280 Millionen Überschuss erwirtschaftet. Grund dafür sind die gute Wirtschaftslage und die damit verbundenen höheren Beitragseinnahmen. Handelsblatt

Blauäugige Unternehmen Obwohl viele Unternehmen keine besonderen Anstrengungen zur Vermeidung von Cyberattacken unternehmen, sehen mehr als 80 Prozent ihre Vorkehrungen als ausreichend an. Dabei seien konventionelle Firewalls, Antivirensoftware und Passwörter von Hackern schnell zu knacken, wie Bodo Meseke, Digitalexperte von Ernst & Young, erklärt. Die Beratungsgesellschaft hat in einer aktuellen Umfrage 450 Führungskräfte nach ihrer Einschätzung zur Gefahr von Datenklau befragt. Spiegel

Zitat des Tages

„Cyberrisiken können nicht mehr isoliert betrachtet werden: Die digitale Welt durchdringt immer weitere Bereiche des unternehmerischen Handelns, dementsprechend werden digitale Gefahren zum beherrschenden Thema am Versicherungsmarkt. Die Gefahrenlage ist hier natürlich unübersichtlich, das Thema ist nur schwer zu fassen – Stichwort Industrie 4.0 – Maschinen, die miteinander kommunizieren und ähnliche. Die große Herausforderung liegt darin, das Thema Cyberrisiken und Möglichkeiten der Absicherung verständlich an unsere Kunden und Makler zu kommunizieren“, meint Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland. Versicherungswirtschaft heute

Zu guter Letzt

Wie fühlt sich Altern an? Diese Frage will die Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ beantworten, die derzeit im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen ist. Die Besucher sollen erfahren, wie es sich anfühlt, alt zu sein, aber vor allem mit Alten ins Gespräch kommen. Denn durch den Zerfall der Großfamilien haben viele Menschen keine Erfahrung mehr mit dem Altern. GDV

Altersarmut, persönliche Beratung wichtig, Maklerpflichten, Berlin Direkt Versicherung AG, wer erbt aus der Lebensversicherung, Generali will Strukturen verschlanken, Ergo hat Ärger in Österreich, Renditen im Niedrigzinsumfeld, Arbeitslosengeld

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Thema des Tages

Altersarmut bei Frauen Obwohl Frauen statistisch gesehen älter werden als Männer und häufig durch Kinderbetreuung weniger in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, sorgen sie weniger für die Rente vor. Immerhin 26 Prozent der Frauen haben keine Altersvorsorge (Männer: 20 Prozent) wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) herausgefunden hat. Versicherungsbote 

Makler

Persönlicher Kontakt nach wie vor gefragt Vor allem bei komplexen Produkten wie bAV oder privater Altersvorsorge ist das persönliche Gespräch nach wie vor unerlässlich. Das hat eine Umfrage von ProContra ergeben.

Maklerpflichten Wie sehen Makler eigentlich selbst ihre wichtigsten Pflichten? Zu diesem Thema hat sich Versicherungsmaklerin Andrea Nicola Mayr geäußert. Ihrer Meinung nach müssen Makler vor allem unabhängig beraten, regelmäßig nachfassen und im Schadenfall für ihre Kunden da sein. Auch über ihre Meinung zur Regulierung hat sie sich bei AssCompact geäußert.

Rechtsfragen

Tipps zur Kündigung einer Reiseversicherung Da die BD24 Berlin Direkt Versicherung AG bei Neuverträgen nicht ausreichend über die Kündigungsbedingungen informiert hat, wurde sie nun  abgemahnt. Wie Kunden ihren Vertrag rückwirkend widerrufen können, verrät die Verbraucherzentrale Hamburg außerdem.

Begünstigte von Lebensversicherungen beizeiten ändern Gefühlsmäßig ist einem Versicherten meist klar, dass sein aktueller Lebenspartner das Geld aus einer Lebensversicherung bekommen soll. Rechtlich ist das jedoch anders: Wer im Vertrag genannt ist, erbt. Auch dann, wenn die Beziehung schon seit Jahren nicht mehr bestand. Dies stellte der Bundesgerichtshof noch einmal klar (Az.: IV ZR 437/14). Welt


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Generali will Strukturen verschlanken Derzeit leistet sich das Unternehmen neben der internationalen in Italien noch eine Holding in Deutschland mit 400 Mitarbeitern sowie 34 Vorstandsmitgliedern. Diese Kosten müssten dringend reduziert werden, wie Vorstandschef Giovanni Liverani im Interview mit der WirtschaftsWoche ankündigte.

Ergo hat Ärger in Österreich Grund dafür sind Lebensversicherungen, für die eine Anleihe der in Konkurs gegangenen Volksbanken AG als Sicherheit dienen sollte. Angeblich haben durch dieses Konstrukt rund 14.000 österreichische Kunden Verluste erlitten. Versicherungswirtschaft Heute

Renditen im Niedrigzinsumfeld Im Mai hat Roland Oppermann, Mitglied des Vorstands der SV SparkassenVersicherung Holding AG, einen viel beachteten Vortrag zum Thema  „Kapitalanlagestrategien im Niedrigzinsumfeld“ gehalten. Dies nahmen die Versicherungsforen Leipzig zum Anlass, noch einmal genauer nachzufragen.

Gesellschaft

Arbeitslosengeld einfacher beziehen Bislang mussten Arbeitnehmer nachweisen, dass sie in den 24 Monaten vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hatten. Diese Zeitspanne soll nun auf 36 Monate verlängert werden. Dies hilft vor allem Arbeitnehmern, die durch befristete Jobs zwischendurch immer wieder in die Arbeitslosigkeit geraten. FAZ

Zu guter Letzt

Domainendung .versicherung wird international Bislang konnten lediglich deutschsprachige Unternehmen für Namen mit der Endung steigern. Nun sollen auch internationale Interessenten zugelassen werden. In Deutschland sind bislang rund 3.000 Domains registriert. AssCompact

Rechenschwäche, Stiftung Warentest, Spiegel-Schelte, Andreas Pohl und die DVAG, Verka, Absicherung für Ärzte, BVI zum IDD

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Thema des Tages

Rechenschwäche Wenn Computerprogramme richtig programmiert sind, machen sie normalerweise keine Fehler. Das Programm der Ergo, das für die Berechnung der Gutschriften aus Lebensversicherungen zuständig ist, verrechnet sich jedoch immer wieder. Allerdings nicht zwingend zugunsten des Konzern, wie eine Sprecherin jetzt mitteilte. Süddeutsche

Versicherungsmarkt

Und nochmal Stiftung Warentest Wie bereits gestern im Tagesbriefing berichtet, stößt der BU-Test der Stiftung Warentest in der Branche auf Kritik. Auch Franke & Bornberg haben noch einige Fehler ausgemacht. Vor allem ist es nach Ansicht von Michael Franke nicht in Ordnung, wenn in einem derartigen Test „nach Hörensagen“ vorgegangen wird. Auch Fehler bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht hat er gefunden. Was sonst noch schief gelaufen ist, steht im Gastbeitrag bei Cash.Online

Spiegel-Schelte Über den Spiegel-Titel und die Vorwürfe des Magazins gegen die Versicherungsbranche hat Tagesbriefing bereits am 21.7. berichtet. Doch bislang war unklar, was eigentlich die betroffenen Gesellschaften zu den Anschuldigungen zu sagen haben. Daher hat Pfefferminzia jetzt einige Statements dazu eingeholt.

Riester-Rente – wie ist es wirklich? Die Deutsche Rentenversicherung und der GDV sehen in der Riester-Rente durchaus positive Aspekte für Geringverdiener. Ob die vorgelegten Zahlen stimmen, versucht Udo Rummelt in einem Gastbeitrag beim Versicherungsboten zu ergründen.


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Andreas Pohl seit einem Jahr an der Spitze der DVAG Aus diesem Anlass hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) ein Interview gegeben und über das Allfinanzkonzept, seinen Vater und die Zukunft des Unternehmens Auskunft gegeben. Cash.Online

Verka Seit Ewald Stephan 2009 die Leitung übernommen hat, ist die Pensionskasse wieder auf Kurs. Vor allem die Ziele haben sich geändert: Inzwischen steht das Thema Nachhaltigkeit weit oben auf der Agenda. Portfolio Institutionell 

Vereine

Absicherung für Ärzte Viele Makler verfügen nicht über die notwendigen Fachkenntnisse, um Ärzte, Apotheken oder Sanitätshausinhaber adäquat beraten zu können. Denn diese  Berufe haben sehr spezielle Anforderungen und sind daher oft nicht passend versichert. Um dies zu ändern, hat sich kürzlich die „Interessenvereinigung Apotheken- und Praxisschutz“ (IAP) gegründet. Versicherungsmagazin und IAP

BVI zum IDD Seit Dienstag wird es konkret, denn nun liegt endlich ein Textentwurf zur „Insurance Distribution Directive“ (IDD) vor. Wie der Fondsverband BVI die neue Richtlinie beurteilt, steht bei Das Investment.

 

 

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