Zitat des Tages – Altersvorsorge – 23.10.2018

„In der übergroßen Mehrzahl der 36 OECD-Staaten werden die Renten nicht nach dem Äquivalenzprinzip festgelegt. Dort sind die staatlichen Rentenleistungen für Geringverdiener höher als für Normal- und Hochverdiener.“

Bert Rürup, Wirtschaftswissenschaftler, ist kein Freund des Äquivalenzprinzips in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und unterstreicht dies mit klaren Statements. Der ehemalige „Wirtschaftsweise“ vermutet hinter den aktuellen Ankündigungen der derzeitigen Rentenkommission eher das Prinzip Hinhaltetaktik, denn dem Grundsatz nach dem Entwickeln grundlegender Reformen der GRV. Versicherungsbote

Doppelverbeitragung von Betriebsrenten

Immer wieder wird seitens der Legislative der Willen zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) gebetsmühlenartig bekräftigt. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wird hierfür oftmals als leuchtendes Beispiel herangezogen. Aber, seit 2004 unterliegen Betriebsrenten der vollen Sozialversicherungspflicht. Auch Altverträge genießen hierfür keinen Bestandsschutz. Damit unterliegen Betriebsrenten de facto einer Doppelverbeitragung, da während der Ansparphase die Beiträge hälftig sozialversicherungspflichtig sind. Dieser Umstand wurde durch das Bundesverfassungsgericht durch ein aktuelles Urteil bestätigt. procontra-online

Zahl des Tages – Wohnkosten – 23.10.2018

39

Prozent vom Haushaltseinkommen betrugen die Wohnkosten der Bevölkerung im untersten Einkommensquintil im Jahr 2013. Weiß man um den konstanten Anstieg der Mietpreise vor allem in den Ballungszentren und Metropolregionen, dürfte sich die Situation bei den einkommensschwachen Gruppen nochmals deutlich verschärft haben. Dies ergab eine akademisch durchgeführte Studie von Wissenschaftlern des University College, London in Kooperation mit der Humboldt-Universitätzu Berlin. Manager Magazin

Die Alternative zu Zeiten von Nullzinsen (BILDERSTRECKE)

In Zeiten von Nullzinsen suchen institutionelle wie auch private Kapitalanleger sinnvolle Alternativen, um regelmäßige Erträge bei einem akzeptablem Chance-Risiko-Verhältnis zu generieren. Daher rücken Unternehmensbeteiligungen, die neben der zukünftigen Wertsteigerung der Aktie an sich, auch noch mit ansehnlichen Dividendenzahlungen locken, mehr und mehr in den Fokus der Sparer. Und wer sein sauer verdientes Geld sprichwörtlich nicht nur auf ein „Pferd“ setzen möchte, der wird in möglicherweise bei den nachfolgenden Dividenden-Königen aus dem Fondssegment fündig. Fondsprofessionell

Kfz-Diebstahl: Wirtschaftlicher Schaden in Rekordhöhe (BILDERSTRECKE)

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat am gestrigen Montag die jüngsten Statistiken zu den in Deutschland gemeldeten Kfz-Diebstählen aus dem letzten Jahr veröffentlicht. Zwar konnte mit minus vier Prozent ein leichter Rückgang bei den gegen Diebstahl versicherten Fahrzeuge vermeldet werden, jedoch schoss der durchschnittliche Schadenwert um satte 13 Prozent in die Höhe und lag nunmehr bei durchschnittlich 18.500 Euro. Welche Fahrzeugtypen am häufigsten gestohlen wurden, zeigt eine Bilderstrecke der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Erste Gläubigerversammlung nach P&R-Insolvenz

Der Einladung zur ersten gerichtlichen Gläubigerversammlung durch Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé folgten tausende Anleger, die nach der Pleite der Container-Investmentfirma P&R aus Grünwald bei München wissen wollten, wie die Chancen stünden, zumindest einen Teil des gezeichneten Kapitals erstattet zu bekommen. Gut 54.000 Kapitalanleger sind von der Insolvenz betroffen und fast 4.000 davon hatten sich zur Informationsveranstaltung angemeldet. Eine wesentliche Erkenntnis dürfte für ungläubiges Erstaunen geführt haben. So führte Dr. Jaffé aus, dass P&R seinen Recherchen zufolge bilanziell bereits 2007 in Schieflage geraten und infolge dessen 2010 zahlungsunfähig war. Wie also konnte das notwendige Insolvenzverfahren so lange herausgezögert werden? procontra-online

Zitat des Tages – Vermittler – 22.10.2018

„Weniger Vermittler werden sich künftig um mehr Kunden kümmern müssen, dafür müssen sie ihre administrativen Abläufe optimieren. Das können sie tun, indem sie ihre Prozesse digitalisieren und mit dem Versicherungsunternehmen über ein Maklerprogramm automatisch austauschen.“

Die über Jahre hinweg kontinuierlich schrumpfenden Zahlen der registrierten Vermittler lassen die Frage zu, wie das zweifelsohne auf Vermittlung basierende Vertriebsmodell der Assekuranz funktionieren kann. Dies hat insbesondere im Hinblick auf das Informieren der Verbraucher zu Absicherungsmöglichkeiten gegenüber finanziellen Risiken und das Planen einer ausfinanzierten Ruhestandsplanung durchaus volkswirtschaftliche Relevanz. Stephen Voss, Vorstand Marketing und Vertrieb beim B2B-Online-Versicherer Neodigitalsieht die Zukunft ganz klar in der konsequenten Umsetzung innovativer Prozesse und dem Einsatz von Technologien, um das Fehl an Vermittlern auffangen zu können. be.in.VALUE

Zahl des Tages – Finanzkraft Lebensversicherer – 22.10.2018

32

Prozent der 65 vom Analysehaus MORGEN & MORGEN auf Finanzkraft untersuchten Lebensversicherungsunternehmen kamen im aktuellen Vergleich lediglich auf ein schwaches oder sogar sehr schwaches Rating. Dies zeigt einmal mehr, dass die Schere bei den Anbietern immer weiter auseinander geht. Versicherungsmagazin

Maklerwissen: Wie bewertet man einen Versicherer?

Das aktuelle „LV-Unternehmensrating“ von MORGEN & MORGEN zeigt, dass die Solvenzquote allein keine abschließende Bewertung der Finanzkraft eines Lebensversicherers zulassen kann, da es daneben eine ganze Reihe weiterer Kennzahlen gibt, die für die Evaluierung von Belang sind. Natürlich haben die Anbieter in dieser Sparte nach Inkrafttreten von Solvency II wesentliche Schritte unternommen, um sich innerhalb dieses neuen Bilanzierungsregimes entsprechend zu positionieren. Welche Kennzahlen für eine aussagekräftige Beurteilung wichtig sind und wie Makler diese Parameter richtig einschätzen können zeigt Pfefferminzia.

OLG Urteil: Bitcoins keine alternative Währung

Das durch das Oberlandesgericht Berlin gefällte Urteil zur Einstufung von Krypto-Assets, könnte die hiesige Landschaft der Anbieter in diesem Segment nachhaltig befeuern. So stellte das OLG in seiner Entscheidung klar heraus, dass Bitcoins weder als Finanzinstrument oder Rechnungseinheit noch als alternative Währunganzusehen seien. Damit würde eine Kontrolle des ohnehin wenig regulierten Marktes von Kryptowährungen nicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) zufallen und im Ergebnis dürfte jeder, der willens und fähig ist mit dem Handel auch ohne den Erwerb einer Lizenz beginnen. DasInvestment

In Kooperation mit der
INTER Versicherungsgruppe

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