Versicherungsmakler vs. Sparkasse, BGH entscheidet über LV-Rückabwicklung, GDV und Plasberg-Firma trennen sich, Personalzusatzkosten, Risiken für die Finanzbranche, Münster-Unwetter kostet Millionen, Post von 1989

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Thema des Tages

Versicherungsmakler klagt erfolgreich gegen Buchungspostenentgelt Banken dürfen ihren Geschäftskunden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr keine weiteren Kosten berechnen für die Rückbuchung geplatzter Lastschriften. Unternehmer würden ansonsten unangemessen benachteiligt. So entschied nun der Bundesgerichtshof. Geklagt hatte ein Versicherungsmakler aus Baden-Baden, der im Auftrag des Versicherers die Kundenprämien einkassierte. Er forderte mehr als 77.000 Euro von der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau zurück. Die Welt ProContra

In einem anderen Rechtsfall steht das Urteil noch bevor. Der Bundesgerichtshof soll entscheiden, wie viel seiner eingezahlten Beiträge der Kunde zurückverlagen darf, wenn die Lebensversicherung rückabgewickelt wird. Kunden haben die Aachen-Münchener verklagt, nachdem ihnen der Versicherer nur einen Teil ihrer Prämien wieder ausgezahlt hatte. FAZ

Versicherungs- und Finanzmarkt

Stirbt die klassische Lebensversicherung? Nach Axa und der Generali tut es auch Talanx: Der Versicherer steigt aus dem Geschäft mit klassischen Lebens- und Rentenversicherungen aus. Stattdessen bietet er nur noch Produkte, die weniger konservativ angelegt werden müssen und daher bessere Renditechancen versprechen. börse.ARD

GDV und Plasberg-Firma stellen Zusammenarbeit ein Unter dem Einladungsschreiben für den Versicherungstag prangte die Signatur der TV-Diskussionsrunde „hart aber fair“ – diesen Schnitzer leistete sich Frank Plasbergs Produktionsfirma Ansager und Schnipselmann. Welche Konsequenzen der TV-Moderator aus dem Skandal zieht, erklärt er im Interview mit DWDL.de

Was Versicherer für ihre Mitarbeiter ausgeben 26,3% der Personalzusatzleistungen fließen in Sozialversicherungsbeiträge, 25% in Sonderzahlungen und 23,7% in die betriebliche Altersvorsorge der Mitarbeiter. Insgesamt sind die Ausgaben gestiegen, zeigen die sozialstatistischen Daten des AGV. Versicherungswirtschaft heute

Die größten Risiken für die Finanzbranche Regulierung, hohe Kosten durch neue IT und makroökonomische Faktoren gefährden das Geschäftsmodell von Versicherern, Banken und anderen Finanzfirmen am meisten. Dies ergab eine brancheninterne Umfrage unter Top-Führungskräften durch den Makler Willis. Versicherungsmonitor


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

„Mit fileee wollen wir den klassischen Aktenordner ersetzen und intelligenter machen“, erklärt Marius Gerwinn, Gründer und Geschäftsführer, im Interview mit den Versicherungsforen Leipzig. Auch Versicherer sollen von der App profitieren: Sie können Verträge direkt in den digitalen Ordner des Kunden senden. Blog.Versicherungsforen

Aragon AG heißt ab sofort JDC Group Mit den neuen Strukturen sollte auch ein neuer Name her. Das Unternehmen hat sich in den letzten Monaten umorientiert – und dabei unter anderem das Geschäftsfeld „Beratertechnologie“ für sich entdeckt. AssCompact

Scor mit 327 Millionen Euro Konzernergebnis Im ersten Halbjahr 2015 erzielte Scor ein Konzernergebnis von 327 Millionen Euro, 28% mehr als Halbjahr 2014. Grund hierfür sei die „rigorose Umsetzung“ des Strategieplans ‚Optimal Dynamics‘ und eine „profitable Entwicklung“ aller Geschäftsbereiche, so das Unternehmen. finanzen.net

Gesellschaft

Unwetter in Münster hinterlässt Millionen-Schäden 10.000 Schadensmeldungen, jede davon im Schnitt 8.000 Euro teuer, insgesamt 86 Millionen Euro Schadenssumme – das ist die Bilanz der Provinzial nach dem Starkregen in und um Münster am 28. Juli. LVM erhielt 1.500 Meldungen in Höhe von insgesamt 12,7 Millionen Euro. MünsterscheZeitung

Die Grünen plädieren für mehr Alltag im Unterricht Wie geht man mit Medien um? Was besagt das Mietrecht? Wie regelt man seine Finanzen? All das sollen die Schüler in Nordrhein-Westfalen bald im Fach Hauswirtschaft lernen, wenn es nach den Grünen geht. Die Welt

Zahl des Tages

5.215 Milliarden Euro

beträgt das Geldvermögen der Menschen in Deutschland insgesamt – so viel wie nie zuvor, meldet die Deutsche Bundesbank. Süddeutsche

Zu guter Letzt

Versicherungs-Mitteilung von 1989 endlich angekommen Das Kundenkonto seiner Vollkasko-Versicherung für seinen VW-Polo sei ausgeglichen, teilte die Allianz einem Düsseldorfer nun mit – rund 25 Jahre zu spät. Weder die Deutsche Post noch der Versicherer wollen Schuld an der verspäteten Zusendung sein. Rheinische Post

 

 

 

Gespräche dokumentieren, Riester-Vertrag der Union Investment, Kombi-Produkt, Baden-Badener Versicherung AG mit neuem Kfz-Produkt, HDI macht Rechtsanwälten BU-Angebot, Zurich prüft Übernahme von RSA Insurance Group, abschlagsfreie Rente erst ab Stichtag möglich

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Thema des Tages

Gespräche dokumentieren Gerade bei der Vermittlung von Gewerbeversicherungen sollten Makler besonders sorgfältig alle wichtigen Punkte, wie z.B. Risikoanalyse, Produktvorschläge und Entscheidungen für spätere Nachfragen dokumentieren. Diesen Rat gibt Volker Premm, Geschäftsführer für Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung des Versicherungsmaklers SecuRat. Cash.Online

Beratung

Wechseln oder bleiben? Diese Frage stellen sich viele Kunden der Fondsgesellschaft Union Investment, wenn es um die Fonds in ihrem Riester-Vertrag geht. Wer nicht widerspricht, bekommt zukünftig automatisch den Trendfolgefonds Uniglobal Vorsorge eingebucht. Welchen Rat Finanzberater geben, hat Das Investment I erfragt. Das Investment II

Produkte

Kombinationsprodukt Die Ideal Versicherung AG bringt mit dem Tarif „KrankFallSchutz“ ein Produkt auf den Markt, das sowohl die finanziellen Folgen von schweren Unfällen als auch von Krankheiten im Visier hat. Das Besondere: Der Tarif ist auch für Kunden verfügbar, die älter als 67 Jahre sind und sich gegen den Verlust der Selbstständigkeit absichern möchten. Eine ausführliche Bewertung der Police hat Versicherungsmakler Philip Wenzel in seinem Gastbeitrag beim VersicherungsJournal vorgenommen.

Baden-Badener Versicherung AG mit neuem Kfz-Produkt Für das neue Angebot wurde eine sogenannte „White Label“-Kooperation mit der Konzernschwester DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG (kurz DA Direkt) eingegangen. Assekuranz Info-Portal

HDI macht Rechtsanwälten BU-Angebot Nur zwei Gesundheitsfragen beantworten und schon geht’s los. Das verspricht die HDI in einer bis zum 30.06.2016 befristeten Aktion zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings gilt das Angebot nur für Rechtsanwälte, die Mitglied in einem Anwaltverein sind. Helberg

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen und Namen

Zurich prüft Übernahme von RSA Insurance Group Eine feste Kaufabsicht will Zurich daraus allerdings nicht abgeleitet wissen. Dennoch stellt die Prüfung des britischen Unternehmens eine Kehrtwende dar, denn noch vor zwei Monaten wollte die Schweizer Gesellschaft von Übernahmen nichts wissen. Handelsblatt

ERV mit neuem „Head of Sales Development“ Zum 1. September 2015 übernimmt Stefan Schrödel den Posten bei der Reiseversicherung. Schrödel kommt vom Reisecenter Alltours. Versicherungsmagazin

Übernahme bei US-Krankenversicherern Sollte die Überanhme von Cigna durch Anthem von den Aufsichtsbehörden abgesegnet werden, würde auf dem US-Markt ein neuer Marktführer entstehen.  54,2 Mrd. Dollar will sich Anthem das Geschäft kosten lassen. Versicherungsmonitor

Recht

Abschlagsfreie Rente erst ab Stichtag möglich Seit Juli 2014 können Arbeitnehmer nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen. Rückwirkend ist dies jedoch nicht möglich. Wer schon vorher Abschläge in Kauf genommen hat, kann nicht nachträglich wechseln, wie jetzt das Sozialgericht Dortmund entschieden hat (Az. Do E 940 – 719). Das Urteil liegt derzeit zur Berufung beim Landessozialgericht in Essen (Az. L 3 R 580/15). Süddeutsche

Zu guter Letzt

Buchtipp Ulrich Peltzer beschreibt in seinem neuen Roman „Das bessere Leben“ das Schicksal zweier Männer. Einer ist u.a. im Versicherungswesen zu Hause, bedient sich aber nebenbei auch weniger feiner Methoden, um sein Gehalt aufzubessern. Der andere ist als Sales Manager tätig. Das Buch ist kein Wirtschaftsroman, kein Buch über die Finanzwelt, kein Abgesang auf linke Ideale, aber dennoch vielleicht ein bisschen von alldem.  Zeit

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Junge Menschen bewegen sich in der Informationsbeschaffung überwiegend digital. Versicherungsunternehmen und Vermittler haben diesen Trend überwiegend verschlafen. Bleibt jetzt nur die Wahl zu jammern und zu scheitern oder zu handeln.

Startups bei der neuer Art der Verwaltung und Optimierung von Versicherungen und Finanzen per Desktop oder App Feelix.de oder Clark sind hochmodern aufgestellt. Erfahrungen aus erfolgreichen IT-Projekten für Online-Versandhäuser oder den Online-Vertrieb herkömmlicher Anbieter konnten für das neue Segment genutzt werden.

Diese Startups müssen keine Rücksicht auf veraltete IT-Technik oder auf Betriebsvereinbarungen bei den in die Jahre gekommenen Versicherern nehmen. Volle Digitalisierung, minimalistische persönliche Beratung aber technische „Betreuung“ der Kunden rund um die Uhr, ohne Feiertage und Streiks, ermöglichen ertragreiche Arbeit mit dem Kunden.

In einem Interview für Gruenderzeit.de wurde Christian Wiens von „App Safe“ nach den möglichen Folgen für viele tausende Mitarbeiter von Versicherungen gefragt. Seine Antwort:

„Es wird zwar Rationalisierungen geben, aber die gab es auch schon die letzten Jahre. Man muss sich aber auch fragen: Sind das Leute, die man wirklich braucht, weil sie einem Kunden wirklich etwas bringen? Es würde wohl keinem Bürger wirklich Leid tun, wenn es weniger Versicherungsvertreter gäbe.“

Diese Worte wirken bei „Old-Fashion-Vermittlern“ wie ein Schlag in die Magengrube. Starke Reaktionen in den sozialen Medien waren die Folge. Die Hoffnung manches empörten Vermittlers, dass der Trend der Versicherungsverwaltungs-Apps vorbeigehen wird, dürfte sich aber nicht erfüllen. Nicht umsonst drängen immer mehr Investoren in dieses Geschäftsfeld.

Starke Investoren stehen hinter den neuen Apps

Hinter den hier beschriebenen Startups stehen finanzkräftige Investoren aus Deutschland, Europa und Übersee, die sich am Markt in Deutschland etablieren wollen.

Hinter Friendsurance steht beispielsweise der Multimilliardär Li Ka-Shing als finanzkräftiger Investor. Auch das Netzwerk der Business Angels ist mit Investitionen bei Feelix vertreten. Geburtshelfer für Clark ist die Fintech-Firmenschmiede um Hitfox-Gründer Jan Beckers.

Auch Technologiekonzerne wie verschiedene Anbieter von branchenspezifischer Software aus ganz Europa haben den technologischen Nachholebedarf bei deutschen Makler erkannt. Dazu gehört die Acturis Gruppe, eines der führenden Unternehmen für Versicherungssoftware aus Großbritannien. Acturis machte durch den Erwerb des Anbieters eines der führenden deutschen Maklerverwaltungssysteme auf sich aufmerksam.

David McDonald, Co-CEO bei Acturis, erläuterte den strategischen Erwerb:

„Wir sind hocherfreut, AssFiNET in der Acturis Group willkommen heißen zu dürfen… AssFiNET passt perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung und ergänzt das Angebot der NAFI GmbH, unserem zweiten deutschen Unternehmen.“

Und so mancher Neugründer träumt beim Start der neuen App schon davon seine Firmenneugründung an einen Big Player verkaufen zu können. Dafür müssen effiziente und kostensparende Prozesse aufgebaut werden. Persönliche Beratung der Kunden stört dabei meist nur.

Freien Vermittlern dürfte besonders bitter aufstoßen, dass einige der neuen Anbieter auch Kooperationen mit Maklerpools eingegangen sind, so also die Konkurrenz im eigenen Hause entsteht. So wachen mache Vermittler jetzt mit einem AHA-Erlebnis auf, wenn Kunden ihre Versicherungsverträge plötzlich auf die App geschoben haben und der „Bestand“ so an einen neuen Internetmakler gegangen ist, obwohl der Kunde dies vielleicht gar nicht so wollte.

Schwieriges Thema Datenschutz mit Apps

Der Schweizer Anbieter Knip hatte bereits nach kurzer Zeit eine persönliche Registrierung der Kunden per Telefon wieder eingestellt. Dabei ging es nicht nur um die einzusparenden Kosten und Zeit. Auch die jungen User kritisierten, dass sie nicht angerufen werden wollen. Das „riecht“ ja dann schon wieder nach einem Berater, den man aber nicht will.

Die ersten Erfahrungen der Nutzer der Online-Angebote zur Verwaltung und Optimierung von Versicherungen zeigen schon ein gehöriges Maß an Skepsis. Diese ist auch angebracht, wenn man das Kleingedruckten der Anbieter betrachtet. Bei Clark.de liest man beispielsweise:

„Wenn wir Zweifel daran haben, dass die Angaben richtig und vollständig gemacht haben, können wir Ihre Registrierung jederzeit rückgängig machen… Wir können Ihren Zugang auch übergangsweise sperren. Dabei beachten wir Ihre und unsere Interessen in gleichen Maßen. Wenn wir Ihr Nutzerkonto sperren, informieren wir Sie in Textform darüber. Textform bedeutet: E-Mail, SMS oder Fax, nicht unbedingt Brief.“

Kein Wort darüber, was Anlass für eine solche Sperrung sein kann. Was wird aus den Daten des Kunden, wenn er die App nicht mehr nutzen will. Und da die jugendlichen User nicht ganz so unbedarft sind, wie die Anbieter der Apps darstellen, wird auch die Transparenz der Produktangebote für einen Wechsel hinterfragt.

Im Schweizer Apfelblog schreibt ein Nutzer über seine Erfahrungen unter der Überschrift „Datenkrake oder hilfreiche Service“:

Die App „… darf alle Versicherungsdaten von der Gesellschaft abrufen um diese dann eben in der App darzustellen. Selbstverständlich hat Knip mit den Daten nichts Böses vor. Die Daten werden wohl aber analysiert um dann andere, teils attraktivere Versicherungen dem Kunden anzubieten. Teils daher, da solche Geschäftsmodelle auf Vermittlungsprämien basieren und nicht immer die beste Versicherung gewählt wird, sondern die mit der besten Provision für den Makler.“

Online-Schaufenster für Vermittler

Wenn man wie ich in Deutschland viel mit der Bahn oder dem Flugzeug unterwegs ist, sieht man überall Menschen mit gesenkten Köpfen. Es sind keine traurigen Menschen sondern unser Mitbürger, die wie gebannt auf ihre Smartphones schauen und teilweise sogar damit reden.

Informationen, soziale Kontakte zu Freunden und Familie, Unterhaltung, Musik, Videos und Werbung finden so den Weg zum Konsumenten. Und es ist auch keine Frage des Alters mehr, ein oder mehrere Smartphones gleichzeitig in Betrieb zu haben.

Es ist an der Zeit, dass auch Makler mit ihren Informationen in der Hosen- oder Handtasche der Kunden landen. Es ist der kürzeste Weg zum Kunden geworden. Die Herausforderung ist es moderne Internet-Technologien mit bedarfsgerechter Beratung, dort wo diese notwendig und wirtschaftlich sinnvoll ist, zu verbinden.

Der Weg zu einer komplexen Gesamtlösung für Makler könnte die Beraterplattform der TIGON AG sein, in die alle digitalen Produkt- und Serviceangebote der Versicherer, Dienstleister und Vertriebspartner eingebunden werden können. Zentraler Knotenpunkt ist ein flexibler Homepage-Baukasten, über den der Makler mit einfachen Klicks den „digitalen Brückenschlag“ zum Kunden für das Neu-, Bestands- und Empfehlungsgeschäft herstellt.

Der Regensburger Experte bietet Maklern zunächst einen attraktiven Webauftritt, der auch auf mobilen Geräten der Kunden problemfrei läuft. Die Besonderheit des Anbieters besteht in der Verknüpfung der Homepage mit weiteren digitalen Wegen z.B. beim wirksamen E-Mail Marketing mit Einbindung interaktiver E-Mail-Signaturen, Kunden-Newsletter und Landingpages.

Zusätzliche Module wie Google My Business, Social Media, Online-Abschluss (unter eigener Vermittlernummer), Makler- und Kundenportal und Online-Beratung runden die komplexe Gesamtlösung ab. Die Regensburger nennen dies auch den digitalen Weg – www.der-digitale-weg.de

Interessant ist auch, dass TIGON damit eine für alle Akteure nutzbare Lösung bereitstellt, die sämtliche Digitalisierungsprozesse in Verbindung mit der Kundenbeziehung abbildet, unabhängig, welchem Verbund, Pool oder sonstigem Netzwerk der Makler beigetreten ist oder ob er weiter alone arbeiten will.

 

Positiver Nebeneffekt des TIGON-Konzepts ist für seine Nutzer, dass die Online-Abschlüsse der Kunden gleichzeitig auch zu einer stärkeren Digitalisierung der Vertrags- und Kundendaten im eingebundenen Kundenverwaltungsprogramm führen.

Auch zum Thema Apps für Makler gibt es inzwischen Anbieter, die sich ganz speziell auf die Bedürfnisse von freien Vermittlern spezialisiert haben. Die Böblinger Firma app4More… nimmt Makler „an die Hand“ und begleitet diese Schritt für Schritt in die Welt der modernen Medien.

Geschäftsführer Murát Pascal Dursun, selbst seit Jahren in der Branche tätig, weiß genau, wo bei den Vermittlern der Schuh drückt und wie man durch eine eigene App Abhilfe schaffen kann. app4more… bietet Maklern nicht nur die Spiegelung der Homepage an. So kann auch ein innovatives Empfehlungsmarketing integriert werden. Die Daten des eigenen Kundenbestand stehen dem Makler mobil bei Beratungen ebenso zur Verfügung wie den Kunden, die einen direkten Zugriff auf die eigenen Daten per App des Maklers bekommen können. Voraussetzung ist allerdings, dass das CRM-System des Maklers auch cloudbasiert ist.

Auch Dienstleister für Versicherungs – und Finanzvermittler wie die Netfonds-Gruppe bieten mit ihrer Berater-App den angeschlossenen Beratern zeit- und ortsunabhängig den Zugriff auf wesentliche Informationen zum Beratungsprozess. Eine spezielle Depoteinsichts-App ermöglicht es den Endkunden aktuell und anschaulich seine Anlagenwicklung und Tradings auf dem Smartphone zu verfolgen.

Fazit:

Die neuen Angebote für Apps im Bereich Versicherungsverwaltung decken einen wachsenden Bedarf im Markt ab. Auch Kunden jenseits der 30 stehen den Veränderungen im Kommunikationsverhalten offen.

Versicherungsvermittler sollten Apps und Online-Portale in Fragen Versicherungsoptimierung nicht als Bedrohung auffassen. Prüfen und entwickeln Sie Ihre eigene Strategie zur Digitalisierung der Beratungs-prozesse und der Online-Kundenbetreuung.

Apps und Online-Tools stellen einen Mediensprung dar wie es ihn noch nie gab. Der Übergang von der schwarzen Floppy Disk zur DVD oder dem USB-Stick als Datenspeicher war zweifellos innovativ. Aber der Übergang von Offline-Prozessen zum unbegrenzten Offline-Vergnügen mit der unbegrenzten Verfügbarkeit für Kunden ist wirklich revolutionär.

Gerne komme ich mit Ihnen zu diesen Themen während der John-Vermittlerfortbildung 2015 ins Gespräch und unterstütze Sie bei der Entwicklung Ihrer speziellen Strategie.

Wie sagte ein geschätzter Kollege vor einigen Tagen: Wer nicht online geht wird bald offline gehen. Recht hat er – meint Ihr AssekuranzDoc.

Lesen Sie auch: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)


Dr. Peter Schmidt AssekuranzDocExperte Personenversicherungen und Unternehmensberater im Bereich Versicherungen, Vertriebe und Makler mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und Vorstand bei deutschen Versicherern und twittert als @AssekuranzDoc. Besuchen Sie auch seine Webseite und werden Sie Fan von Dr. Schmidt auf Facebook.

Haftungsdach-Angebote, BaFin im Interessenkonflikt, Plasbergs Panne, BVK vs. Check24, Nudelstreit, Datenanalysen für Generali, Streit um BU-Leistungen, Gesetzliche Rentenversicherung im Plus, blauäugige Unternehmen

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Thema des Tages

Wie sinnvoll sind Haftungsdach-Angebote für Finanzanlagenvermittler? Nach Ablauf der Übergangsfrist der 34f-Erlaubnis suchen viele Vermittler nach neuen Wegen. Ein Haftungsdach scheint eine gute Lösung. Doch Vorteilen wie Versicherungen und Infrastruktur stehen auch Nachteile gegenüber. Eine Betrachtung beider Seiten gibt es bei My Experten.

Im Interessenkonflikt?

Unabhängigkeit gefährdet? Wenn Unternehmen Mitarbeiter schulen lassen, die später andere Unternehmen beaufsichtigen sollen, sollten die Weiterbildungen durch unabhängige Institute erfolgen. Keinesfalls ist es angebracht, dass die Schulungen von ebenjenen Branchen vorgenommen werden, die später beaufsichtigt werden sollen. An diesen einfachen Grundsatz hat sich die BaFin nicht gehalten, wie aus einer Kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, die Wiwo vorliegt. Zunächst hatte das Handelsblatt über die Vorgänge berichet.

Plasbergs Panne Frank Plasberg, Moderator der Sendung „Hart aber fair“, soll den Namen der Talkshow für nicht genehmigte Zwecke genutzt haben. Konkret geht es um eine Einladung des GDV, die von Plasbergs Firma Ansager und Schnipselmann (A&S) verschickt wurde. Problematisch dabei ist, dass die Einladungen im Namen von „Hart aber fair“ versendet wurden. Das Investment

BVK vs. Check24 Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) ist der Meinung, dass sich das Portal Check24 nicht an die geltenden Vermittlerregeln hält. Das Vergleichsportal ist als Versicherungsmakler registriert und erfüllt nach eigenen Angaben alle Anforderungen. Der BVK prüft nun eine Klage gegen Check24. ProContra

Vertrieb

Nudelstreit Die indische Lebensmittelaufsicht macht Nestlé derzeit das Leben schwer, da sie den Bleigehalt von Maggi-Fertignudeln als zu hoch ansieht. Der Streit könnte für die Versicherer gute Geschäfte nach sich ziehen, da immer mehr Unternehmen die Risiken von Rückrufaktionen absichern wollen. Das Investment

Geschäftsentwicklung Wie sich der Umsatz im Jahr 2015 entwickeln wird, war Gegenstand einer Befragung unter 37 Finanzvertrieben. Wie die Antworten ausfielen, ist bei Cash.Online zu lesen.

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen und Namen

Datenanalysen aus Großbritannien für Generali Die Firma My-Drive-Solutions hat sich vor allem auf die Analyse des Fahrverhaltens spezialisiert. Durch den Kauf könnte Generali zukünftig in den Markt mit Telematik-Tarifen einsteigen. Die Datenanalyse könnte aber auch für andere Bereiche, z.B. den Gesundheitsbereich, interessant sein. Badische Zeitung

Streit um BU-Leistungen Eine monatelange Auseinandersetzung um die Zahlung von Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist nun mit einer außergerichtlichen Einigung zu Ende gegangen.  Die Nürnberger Versicherung zahlte ihrem Kunden einen fünfstelligen Betrag. Zuvor war die Gesellschaft der Meinung gewesen, dass die Leistungen zu Unrecht beantragt wurden. Erst nach Intervention der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte lenkte die Nürnberger ein. CLLB

Andreas Krause übernimmt Ressort Vertrieb bei AIG Europe Damit ist er für das Vertriebs- und Kundenmanagement sowie die Maklerbetreuung für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig. Neuer Chief Operating Officer (COO) für die DACH-Region der AIG Europe ist Arndt Reinhard. AssCompact

Gesellschaft

Gesetzliche Rentenversicherung im Plus Nach mehreren mageren Monaten hat die Rentenversicherung im Juni 280 Millionen Überschuss erwirtschaftet. Grund dafür sind die gute Wirtschaftslage und die damit verbundenen höheren Beitragseinnahmen. Handelsblatt

Blauäugige Unternehmen Obwohl viele Unternehmen keine besonderen Anstrengungen zur Vermeidung von Cyberattacken unternehmen, sehen mehr als 80 Prozent ihre Vorkehrungen als ausreichend an. Dabei seien konventionelle Firewalls, Antivirensoftware und Passwörter von Hackern schnell zu knacken, wie Bodo Meseke, Digitalexperte von Ernst & Young, erklärt. Die Beratungsgesellschaft hat in einer aktuellen Umfrage 450 Führungskräfte nach ihrer Einschätzung zur Gefahr von Datenklau befragt. Spiegel

Zitat des Tages

„Cyberrisiken können nicht mehr isoliert betrachtet werden: Die digitale Welt durchdringt immer weitere Bereiche des unternehmerischen Handelns, dementsprechend werden digitale Gefahren zum beherrschenden Thema am Versicherungsmarkt. Die Gefahrenlage ist hier natürlich unübersichtlich, das Thema ist nur schwer zu fassen – Stichwort Industrie 4.0 – Maschinen, die miteinander kommunizieren und ähnliche. Die große Herausforderung liegt darin, das Thema Cyberrisiken und Möglichkeiten der Absicherung verständlich an unsere Kunden und Makler zu kommunizieren“, meint Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland. Versicherungswirtschaft heute

Zu guter Letzt

Wie fühlt sich Altern an? Diese Frage will die Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ beantworten, die derzeit im Berliner Museum für Kommunikation zu sehen ist. Die Besucher sollen erfahren, wie es sich anfühlt, alt zu sein, aber vor allem mit Alten ins Gespräch kommen. Denn durch den Zerfall der Großfamilien haben viele Menschen keine Erfahrung mehr mit dem Altern. GDV

Altersarmut, persönliche Beratung wichtig, Maklerpflichten, Berlin Direkt Versicherung AG, wer erbt aus der Lebensversicherung, Generali will Strukturen verschlanken, Ergo hat Ärger in Österreich, Renditen im Niedrigzinsumfeld, Arbeitslosengeld

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Thema des Tages

Altersarmut bei Frauen Obwohl Frauen statistisch gesehen älter werden als Männer und häufig durch Kinderbetreuung weniger in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, sorgen sie weniger für die Rente vor. Immerhin 26 Prozent der Frauen haben keine Altersvorsorge (Männer: 20 Prozent) wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) herausgefunden hat. Versicherungsbote 

Makler

Persönlicher Kontakt nach wie vor gefragt Vor allem bei komplexen Produkten wie bAV oder privater Altersvorsorge ist das persönliche Gespräch nach wie vor unerlässlich. Das hat eine Umfrage von ProContra ergeben.

Maklerpflichten Wie sehen Makler eigentlich selbst ihre wichtigsten Pflichten? Zu diesem Thema hat sich Versicherungsmaklerin Andrea Nicola Mayr geäußert. Ihrer Meinung nach müssen Makler vor allem unabhängig beraten, regelmäßig nachfassen und im Schadenfall für ihre Kunden da sein. Auch über ihre Meinung zur Regulierung hat sie sich bei AssCompact geäußert.

Rechtsfragen

Tipps zur Kündigung einer Reiseversicherung Da die BD24 Berlin Direkt Versicherung AG bei Neuverträgen nicht ausreichend über die Kündigungsbedingungen informiert hat, wurde sie nun  abgemahnt. Wie Kunden ihren Vertrag rückwirkend widerrufen können, verrät die Verbraucherzentrale Hamburg außerdem.

Begünstigte von Lebensversicherungen beizeiten ändern Gefühlsmäßig ist einem Versicherten meist klar, dass sein aktueller Lebenspartner das Geld aus einer Lebensversicherung bekommen soll. Rechtlich ist das jedoch anders: Wer im Vertrag genannt ist, erbt. Auch dann, wenn die Beziehung schon seit Jahren nicht mehr bestand. Dies stellte der Bundesgerichtshof noch einmal klar (Az.: IV ZR 437/14). Welt


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Generali will Strukturen verschlanken Derzeit leistet sich das Unternehmen neben der internationalen in Italien noch eine Holding in Deutschland mit 400 Mitarbeitern sowie 34 Vorstandsmitgliedern. Diese Kosten müssten dringend reduziert werden, wie Vorstandschef Giovanni Liverani im Interview mit der WirtschaftsWoche ankündigte.

Ergo hat Ärger in Österreich Grund dafür sind Lebensversicherungen, für die eine Anleihe der in Konkurs gegangenen Volksbanken AG als Sicherheit dienen sollte. Angeblich haben durch dieses Konstrukt rund 14.000 österreichische Kunden Verluste erlitten. Versicherungswirtschaft Heute

Renditen im Niedrigzinsumfeld Im Mai hat Roland Oppermann, Mitglied des Vorstands der SV SparkassenVersicherung Holding AG, einen viel beachteten Vortrag zum Thema  „Kapitalanlagestrategien im Niedrigzinsumfeld“ gehalten. Dies nahmen die Versicherungsforen Leipzig zum Anlass, noch einmal genauer nachzufragen.

Gesellschaft

Arbeitslosengeld einfacher beziehen Bislang mussten Arbeitnehmer nachweisen, dass sie in den 24 Monaten vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hatten. Diese Zeitspanne soll nun auf 36 Monate verlängert werden. Dies hilft vor allem Arbeitnehmern, die durch befristete Jobs zwischendurch immer wieder in die Arbeitslosigkeit geraten. FAZ

Zu guter Letzt

Domainendung .versicherung wird international Bislang konnten lediglich deutschsprachige Unternehmen für Namen mit der Endung steigern. Nun sollen auch internationale Interessenten zugelassen werden. In Deutschland sind bislang rund 3.000 Domains registriert. AssCompact

Rechenschwäche, Stiftung Warentest, Spiegel-Schelte, Andreas Pohl und die DVAG, Verka, Absicherung für Ärzte, BVI zum IDD

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Thema des Tages

Rechenschwäche Wenn Computerprogramme richtig programmiert sind, machen sie normalerweise keine Fehler. Das Programm der Ergo, das für die Berechnung der Gutschriften aus Lebensversicherungen zuständig ist, verrechnet sich jedoch immer wieder. Allerdings nicht zwingend zugunsten des Konzern, wie eine Sprecherin jetzt mitteilte. Süddeutsche

Versicherungsmarkt

Und nochmal Stiftung Warentest Wie bereits gestern im Tagesbriefing berichtet, stößt der BU-Test der Stiftung Warentest in der Branche auf Kritik. Auch Franke & Bornberg haben noch einige Fehler ausgemacht. Vor allem ist es nach Ansicht von Michael Franke nicht in Ordnung, wenn in einem derartigen Test „nach Hörensagen“ vorgegangen wird. Auch Fehler bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht hat er gefunden. Was sonst noch schief gelaufen ist, steht im Gastbeitrag bei Cash.Online

Spiegel-Schelte Über den Spiegel-Titel und die Vorwürfe des Magazins gegen die Versicherungsbranche hat Tagesbriefing bereits am 21.7. berichtet. Doch bislang war unklar, was eigentlich die betroffenen Gesellschaften zu den Anschuldigungen zu sagen haben. Daher hat Pfefferminzia jetzt einige Statements dazu eingeholt.

Riester-Rente – wie ist es wirklich? Die Deutsche Rentenversicherung und der GDV sehen in der Riester-Rente durchaus positive Aspekte für Geringverdiener. Ob die vorgelegten Zahlen stimmen, versucht Udo Rummelt in einem Gastbeitrag beim Versicherungsboten zu ergründen.


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Andreas Pohl seit einem Jahr an der Spitze der DVAG Aus diesem Anlass hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) ein Interview gegeben und über das Allfinanzkonzept, seinen Vater und die Zukunft des Unternehmens Auskunft gegeben. Cash.Online

Verka Seit Ewald Stephan 2009 die Leitung übernommen hat, ist die Pensionskasse wieder auf Kurs. Vor allem die Ziele haben sich geändert: Inzwischen steht das Thema Nachhaltigkeit weit oben auf der Agenda. Portfolio Institutionell 

Vereine

Absicherung für Ärzte Viele Makler verfügen nicht über die notwendigen Fachkenntnisse, um Ärzte, Apotheken oder Sanitätshausinhaber adäquat beraten zu können. Denn diese  Berufe haben sehr spezielle Anforderungen und sind daher oft nicht passend versichert. Um dies zu ändern, hat sich kürzlich die „Interessenvereinigung Apotheken- und Praxisschutz“ (IAP) gegründet. Versicherungsmagazin und IAP

BVI zum IDD Seit Dienstag wird es konkret, denn nun liegt endlich ein Textentwurf zur „Insurance Distribution Directive“ (IDD) vor. Wie der Fondsverband BVI die neue Richtlinie beurteilt, steht bei Das Investment.

 

 

Reaktionen auf BU-Test der Stiftung Warentest, Versicherungsmathematiker und Lebensversicherungen, Versicherung der Zukunft, MLP übernimmt Domcura, Generali-Chef, Auszubildende im Versicherungswesen

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Thema des Tages

Reaktionen auf BU-Test der Stiftung Warentest Schon vor zwei Jahren wurde der BU-Test der Stiftung von vielen Seiten kritisiert. Versicherungsmakler Sven Hennig hat auch im aktuellen Rating einige handwerkliche Fehler entdeckt. So moniert er z.B., dass die Auswahl der gewählten Berufe zu willkürlich erfolgte und es überdies nicht ohne weiteres möglich ist, die richtige Berufsgruppe zu identifizieren. Auch den Rat, dass die Interessenten die Anträge selbst stellen sollten, hält Hennig für falsch. Online-PKV  Ähnlich sieht das auch Versicherungsmakler Matthias Helberg, der zwar Verbesserungen zum letzten Test ausmacht, aber immer noch viele Schwächen sieht. Helberg Versicherungsmakler

Und hier geht’s nochmal zum Test: Stiftung Warentest

Experten-Interviews

Wie Versicherungsmathematiker die Lebensversicherung beurteilen Kaum noch Zinsen, aber dafür Garantien – wie sich die Versicherer in diesem schwierigen Umfeld verhalten sollten, hat der  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) Wilhelm Schneemeier im Interview mit dem Handelsblatt erläutert.

Versicherung der Zukunft Von Digitalisierung ist derzeit viel die Rede, Schnittstellen zu allen Kommunikationskanälen werden oft als unerlässlich bezeichnet. Doch Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher und Direktor des 2b AHEAD ThinkTank, hält diesen Punkt für zweitrangig. Viel wichtiger findet er, dass Versicherer ihre Produkte individuell für verschiedene Kunden und Situationen anpassen. ProContra


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Unternehmen

Weniger Naturkatastrohpen Im ersten Halbjahr gab es weniger Schäden durch Naturkatastrophen als zuvor. Allerdings könnte sich dies nach Ansicht des Rückversicherungsmaklers Aon Benfield im zweiten Halbjahr ändern. Denn dann werden stärkere Einflüsse von El Niño erwartet. Versicherungsmonitor

Übernahme Welche Auswirkungen die Übernahme von Domcura durch MLP hat, haben die Vorstände   Manfred Bauer (MLP) und Gerhard Schwarzer (Domcura) bei Das Investment dargestellt.

Wer macht das Rennen? Der Rückversicherer Partner Re ist offenbar ein begehrter Übernahme-Kandidat: Immerhin drei Dollar zusätzliche Dividende pro Aktie hat nun der Agnelli-Fonds Exor geboten. Aber auch Axis Capital ist weiter im Rennen und wird von Partner Re bevorzugt. Versicherungswirtschaft Heute

Namen

Generali-Chef Nach der Zusammenlegung der Generali Versicherungen mit der Generali Holding ist Giovanni Liverani neuer Chef des Unternehmens. Sein Vorgänger Winfried Spies soll bereits freigestellt worden sein. Versicherungsmonitor

Neuer COO bei Clark Ab 1. August verstärkt Dr. Marco Adelt (36) als neuer Chief Operating Officer (COO) den Online-Versicherungsmakler Clark. Adelt will auch als Co-Founder das FinTech-Startup unterstützen. Cash.Online

Nachwuchs

Auszubildende im Versicherungswesen Betrachtet man die Gesamtzahl, ist der Ausbildungsberuf „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“ mit 5.400 Ausbildungsverträgen im Jahr 2014 nicht unter den 20 beliebtesten Berufen zu finden. Werden aber Geschlecht und Schulbildung berücksichtigt, sieht das Bild schon anders aus. VersicherungsJournal

 

Stiftung Warentest testet BUs, Beratung für Berufseinsteiger, IGVM setzt sich für Makler ein, neue Haftpflicht-Tarife, Sparer verschenken Förderung, Frühverrentung, Allianz vs. IKB, Bauen ohne Eigenkapital

Wohngebäudeversicherung ZuHaus

Thema des Tages

Stiftung Warentest testet BUs Bereits vor zwei Jahren hatte sich die Stiftung an das Thema herangewagt. In diesem Jahr wurden nun 70 Tarife bewertet, im Vordergrund stand dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Test wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet, was sich auch in den Ergebnissen niederschlägt. Wer besonders gut abgeschnitten hat: Finanzen und Stiftung Warentest

Beratung

Worauf Berufseinsteiger achten sollten Kaum ist das erste Gehalt auf dem Konto, wollen schon die ersten Makler einen Beratungstermin vereinbaren. Für viele Produkte, wie z.B. BU oder Altersvorsorge, ist eine gute Beratung auch sicher sinnvoll. Ob diese allerdings von einem Makler oder einem Honorarberater geleistet werden sollte, muss jeder Kunden für sich entscheiden, wie Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von finanztip.de, beim Spiegel erläutert. 

IGVM setzt sich für Makler ein Makler haben per Gesetz viele Pflichten, denen aber wenig Rechte gegenüberstehen. Auch Versicherer versuchen immer öfter, sich selbst aus der Verantwortung zu ziehen und bürden den Maklern weitere Pflichten auf. So sieht es jedenfalls Wilfried E. Simon, 1. stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler e.V. (IGVM), wie er im Interview mit AssCompact gesagt hat.

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

Die Offline-Vermittler braucht kein Mensch mehr. Das jedenfalls suggerieren inzwischen viele Apps, die dem Nutzer anbieten, seine Versicherungen zu verwalten und die günstigsten Tarife für ihn zu finden. Wie und warum der Online-Berater funktioniert, untersucht der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


Rente

Sparer verschenken Förderung Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat kürzlich brisantes Material veröffentlicht: Viele Riester-Sparer zahlen zu wenig oder gar nicht mehr auf ihren Riester-Vertrag ein und erhalten deshalb keine staatliche Förderung. Ob sich die Anleger vom Produkt überfordert fühlen, versucht die Süddeutsche in einem Forum herauszufinden.

Folgen der Frühverrentung Wenn Arbeitnehmer bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen, fehlen den Unternehmen wichtige Fachkräfte. Denn gerade diese Gruppe verfügt über viel Erfahrung und kann die eigenen Kenntnisse an die jüngeren Kollegen weiter geben. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, sieht die Entwicklung daher kritisch, wie er im Interview mit RP Online ausgeführt hat.

Unternehmen

Teurer Vergleich Weil Manager der IKB während der Finanzkrise falsche Anlageentscheidungen getroffen haben, geriet die Bank damals in finanzielle Schieflage und musste von der KfW als größtem  Aktionär gerettet werden. Die Allianz als Versicherer der IKB muss nun auf Grund eines Vergleichs rund 1,8 Millionen Euro aus einer Haftpflichtversicherung an die Bank zahlen. Handelsblatt

Neue Haftpflicht-Tarife Einige Gesellschaften haben in letzter Zeit neue Haftpflichttarife auf den Markt gebracht, die zum Teil für bestimmte Zielgruppen ausgearbeitet wurden. Welche das genau sind und wie sie ausgestattet sind, steht im VersicherungsJournal.

Baufinanzierung

Bauen ohne Eigenkapital Was vor Jahren noch unmöglich schien, ist heute bereits an der Tagesordnung. Bei der Allianz Baufinanzierung werden derzeit z.B. bereits 14 Prozent der Verträge ohne Eigenkapital abgeschlossen. Gut für die Kunden ist das nicht, denn die Kreditinstitute lassen sich das größere Risiko durch höhere Zinsen bezahlen. FAZ

 

Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (I)

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Sie sind jetzt überall. Apps zur Verwaltung von Versicherungen auf dem Smartphone oder dem Tablet sind auf dem Vormarsch. Und die Betreiber dieser Apps machen aus dem Angriff auf die herkömmlichen Versicherungsvermittler kein Geheimnis. Die sogenannten „Offline-Vermittlern“ brauche kein Mensch mehr.

Schreiben Sie noch Briefe oder Mails? Oder telefonieren Sie noch? Dann gehören Sie schon fast zu den Exoten. Denn viele junge Menschen machen das inzwischen gar nicht mehr. Briefe und Mails sind durch Postings über soziale Netzwerke oder diverse Messanger abgelöst. Es ist ja auch unterhaltsamer, wenn mit geschriebenen Zeilen auch Videos, Fotos oder auch Sprachnachrichten bequem mitgesendet werden können.

Kommunikationswege der neuen Art

Das persönliche Telefonat scheint bei den Teens und Twens auszusterben. Postings sind angesagt. Die direkte Kommunikation geht zurück. Es ist ja auch einfacher für die Schulklasse, die Studiengruppe oder auch die Familie eine Gruppe im x-beliebigen Messanger einzurichten und darüber Informationen oder auch Späßchen gemeinsam auszutauschen

Und wenn dann in der aktuellen Vorferienzeit noch eine Klassenfahrt des Kindes ansteht, braucht der betreuende Lehrer nur noch einmal zu Posten, dass alles OK ist und alle Eltern wissen Bescheid. Das ist bequem, macht Spaß und passt zu den neuen Formen der Kommunikation. Immer und jederzeit über das Smartphone informiert sein ist einfach „In“.

Und genau diese Veränderungen wirken sich auch auf die Branche der Versicherungs- und Finanzdienstleistungen aus. Vor allem junge Kunden kennen sich mit den Möglichkeiten der Smartphones und des Internets gut aus und haben positive Erfahrungen beim Streaming von Musik oder der Onlineauswahl von Produkten. Das soll jetzt auch für die Betreuung von Versicherungsverträgen genutzt werden.

Apps für die Verwaltung von Policen auf dem Vormarsch

In der Recherche für diese Kolumne sind mir die Apps sowie Desktop- Programme von rund ein Dutzend Anbietern aufgefallen, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Kunden können die vorhandenen Policen zu Versicherungen einfach per PDF-Datei oder als Foto hochgeladen. Diese werden dann aufgearbeitet, nach Sparten angezeigt und sind für den Kunden somit jederzeit mobil verfügbar. Soweit so gut. Das können einige Apps der Versicherer auch.

Doch das Geschäftsmodell der App-Anbieter ist nicht nur auf die „Aufbewahrung“ von Policen im Onlinebereich ausgerichtet. Das Geschäftsmodell ist natürlich auf Ertrag orientiert. Und Ertrag wird nur generiert, wenn man mit den Daten und bestehenden Verträgen der Kunden Geld verdient.

Über die von den Versicherern ausgezahlte Bestandscourtagen („Pflegegeld“) und die Möglichkeiten personifizierter Werbung soll das Geschäftsmodell pofitabel werden. Hinzu kommen noch die Einkünfte aus dem Wechsel von Policen von einem zum anderen Versicherer – genannt „Optimierung“ oder „Geld sparen“ für den Kunden.

Registrierung in 2 Minuten, Tarifwechsel auf einen Klick

Alle untersuchten Applikationen bieten den Kunden eine schnelle Registrierung an. Dazu kommt ein einfacher Upload der Versicherungs-unterlagen. Wenn diese Unterlagen beim Kunden nicht sofort verfügbar sind wird teilweise eine Abfrage bei den Versicherungen angeboten.

Bestandteil der Registrierung auf einen Klick ist das Einverständnis zu einer „Supportvereinbarung“. Das Wort Maklervertrag wird bei einigen Anbietern damit sanft umschifft. Im Endeffekt geht es um eine Vollmacht des Kunden gegenüber dem Anbieter für die Optimierung des bestehenden Versicherungsschutzes.

Jugendlich flockig liest sich dies auf der Homepage vom Newcomer Clark.de wie folgt:

„Versicherungen, wie sie sein sollten. Einfach. Transparent. Fair. Alle Versicherungen übersichtlich online – Mehr Papier für Origamie… Wähle deine Versicherungen aus und wir organisieren alle Dokumente für dich. Es dauert nur 2 Minuten“.

Bei einem Anbieter aus der Schweiz, der jetzt auch im deutschen Markt aktiv ist, geht es verbal noch mehr zur Sache:

„Mach dich frei vom Versicherungschaos. Die Knip App übernimmt das komplette Management deiner Versicherungen! Du musst uns nur ein paar (!) Eckdaten nennen.“

Da bekanntlich die Verwaltung von Versicherungspolicen allein nicht genug Geld einbringt, wird das „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ eingeläutet:

„Wir finden für Dich die günstigeren Tarife und deinen Tarifwechsel erledigst Du ganz einfach mit einem Klick.“

Keine Kosten und Services für Best-User

In den hier beschriebenen Apps sind die angebotenen Leistungen für die User kostenlos. Natürlich will man für effiziente Prozesse möglichst viele Versicherungsverträge von den Kunden betreuen. Damit will man gleichzeitig auch die lästige Konkurrenz anderer Makler oder der Vertreter von Versicherungen ausschalten.

Myfeelix.de hat sich dafür ein „Sterne-Programm“ ausgedacht. Wenige Verträge des Kunden in der App bedeutet dann auch weniger Service. Wer aber ab sechs Finanzverträge in die App einbringt, den erwarten erweiterte Leistungen für Anfragen, ein 2. Meinung-Vertragscheck und Nachlässe bei Abschlussgebühren.

Da man aber der Generation Y (die „Internet-Generation“) oder Z (nach 2000 geboren) zwar eine hohe Affinität in Fragen der Online-Medien aber nicht in Sachen Finanzen und Versicherungen zuzutrauen scheint, werden weitere Emotionsverstärker bei der Werbung für das eigene Produkt ins Feld geführt. Das Bild des geldgierigen Vertreters, der immer nur nach Neuabschlüssen giert, wird bemüht.

Christopher Oster, Mitgründer der Wimdu GmbH, wird in einer Pressemeldung von Clark.de so zitiert, dass die meisten Verbraucher gar keine Ahnung davon hätten, welche zum Teil „horrenden“ Provisionen von ihren Beiträgen gezahlt würden.

„Deshalb zeigt Clark seinen Kunden die genaue Provisionshöhe in Euro und Cent an, sowohl bei bestehenden Verträgen mit Produktpartnern als auch bei Neuabschlüssen.“

Man kann gespannt sein, wie die Ankündigung zu regelmäßigen „Angeboten“ per Push-Mail bei der anvisierten Zielgruppe Berufseinsteiger ankommen wird:

„Die Versicherungsexperten von Clark machen die Kunden zudem fortlaufend auf günstigere Angebote aufmerksam, die mit wenigen Klicks zu Kosteneinsparungen führen.“

Angriff auf Versicherungsvermittler mit Ansage

Diplomatisch oder offen formuliert blasen die neuen App-Anbieter zum Sturm auf die herkömmlichen Vermittler. Unterstützung kommt von Verbraucherschützern mit dem Ruf nach mehr Transparenz sowie den Versicherern, die jede Möglichkeit der Kostensenkung zur Sicherung der Zukunft für das eigene Unternehmen nutzen werden.

Lesen Sie in der kommenden Woche hier weiter, wer sich hinter den neuen App-Anbieter versteckt, welche Probleme es beim Datenschutz gibt und wie Vermittler selbst mit einer eigenen App in die Offensive gehen können.

Fazit:

Apps und Online-Portale in Fragen Versicherungsoptimierung drängen zu einer Zeit auf den Markt, in der effiziente Beratung, Transparenz und die Senkung von Kosten wichtige Themen bei Versicherungen, Servicedienstleistern und auch Vermittlern sind.

Eine gewisse „Müdigkeit“ bei den Kunden zu Fragen der Vorsorge und Risikoabsicherung wird durch das neue Medium App positiv aufgelöst. Optisch gut gemachte Apps fördern das Interesse an Versicherung und Finanzen in neuer Weise.

Und diese Neugier der Kunden und den spielerischen Umgang mit den Apps gilt es auch von Vermittlern mit bisher noch herkömmlicher Arbeitsweise zu nutzen.

Gerne können unsere Leser bei Tagesbriefing.de mit mir persönlich zu diesen Themen während der John-Vermittlerfortbildung 2015 ins Gespräch kommen.


Dr. Peter Schmidt AssekuranzDocExperte Personenversicherungen und Unternehmensberater im Bereich Versicherungen, Vertriebe und Makler mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und Vorstand bei deutschen Versicherern und twittert als @AssekuranzDoc. Besuchen Sie auch seine Webseite und werden Sie Fan von Dr. Schmidt auf Facebook.

Spiegel-Titel und die Reaktionen, Schwierigkeiten beim BU-Abschluss, Erwerbsunfähigkeitstarife, Pflege-Leistungsrating, die besten Finanzberater, Versicherungsbetrug

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Thema des Tages

„Versichert und verraten – Was Allianz, R+V und Co. alles tun, um nichts leisten zu müssen“ titelt die neuste Ausgabe des Print-Spiegel.

Reaktionen auf den Spiegel-Bericht

Auch wenn es sicher immer mal wieder Fälle von Fehlverhalten bei den Versichern gibt, vermisst Oliver Mack vom Versicherungsmakler Hoesch & Partner doch Beweise dafür, dass es sich um systematische Verfehlungen handelt. Außerdem fragt er: „Wo sind die Stellungnahmen der Versicherer? Oder hat keiner was gesagt? Das sollte man dann schon erwähnen.“ Hoesch & Partner

Der GDV weist in seiner Reaktion darauf hin, dass es durchaus im Interesse der Versicherer liegt, Schäden unkompliziert zu bearbeiten. Darauf gründet sich das Vertrauen des Kunden. Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung, weist jedoch darauf hin, dass „ihnen allerdings eine Sorgfaltspflicht [obliegt], berechtigte von unberechtigten Ansprüchen zu trennen.“ GDV

Arbeitskraft absichern

Welche Schwierigkeiten es beim Abschluss einer BU geben kann Wer eine BU abschließen will, sollte tunlichst alle Vorerkrankungen angeben, um späteren Ärger zu vermeiden. Allerdings kann das zu Schwierigkeiten beim Abschluss führen, wie der Fall eines 22-jährigen Studenten zeigt. Der junge Mann litt an einer Muskelverspannung im Lendenwirbelbereich und war deswegen kurzzeitig in Behandlung. Wie die Versicherer auf eine anonyme Anfrage eines Maklers reagierten, hat Finanzen.net  dokumentiert.

Gute Qualität der Erwerbsunfähigkeitstarife Seit 2014 EU-Ratings wieder veröffentlicht wurden, hat sich die Qualität der Produkte merklich verbessert, wie die Analysten von Franke und Bornberg in ihrem Blog feststellen. Dies ist vor allem deshalb begrüßenswert, weil so das Risiko einer Fehlentscheidung deutlich abnimmt. Franke und Bornberg

Ratings

Pflege-Leistungsrating Für ihr aktuelles Pflegerating hat die Firma softfair mehr als 150 Pflegetagegeld- und Pflegerententarife bewertet. Was dabei herausgekommen ist, kann bei softfair heruntergeladen werden.

Kunden bewerten Finanzberater Auf der Website des Online-Portals Who Finance können Kunden ihre Finanzberater nach diversen Kriterien bewerten und darüber entscheiden, ob sie ihren Ansprechpartner weiter empfehlen würden. Wer im Schnitt die besten Noten erhielt, steht bei Versicherungswirtschaft Heute.

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Die fünf Innovationsbremsklötze bei Maklern und Versicherern (2)

Warum passieren so wenige Innovationen in der Versicherungsbranche? Und warum sind gerade Makler oft auf der Stand- statt der Überholspur? Wie starre Strukturen und lange Entscheidungswege bremsen, beschreibt der @AssekuranzDoc im zweiten Teil seiner aktuellen Sprechstunde.


Beschuldigt

Versicherungsbetrug Der frühere V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes und Neonazi Tino Brandt steht unter dem Verdacht schweren Betruges, wie Focus in seiner aktuellen Print-Ausgabe berichtet. Er und 25 weitere Personen sollen in mehr als 210 Fällen u.a. durch fingierte Unfälle rund 1,86 Millionen Euro erbeutet haben. Bocquel News

Fairr.de-Antwort Nach der Finanztip-Empfehlung ging es in Diskussionen hoch her. Nun reagiert Dr. Alexander Kihm, Leiter der Produktentwicklung, auf die Anschuldigungen gegenüber fairr.de und dem fairriester-Vertrag. ProContra

Tipp

Digitale Transformation Die KPMG AG gibt in ihrem Blog fünf Tipps zum Umgang mit der digitalen Transformation – speziell für Versicherer. KPMG

 

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