Die Diskussion um Private-Equity-Beteiligungen in Maklerpools hat mit den aktuellen Stellungnahmen von Norbert Porazik (Fonds Finanz) und Guntram Schloß (Apella AG) einen neuen Höhepunkt erreicht. Während Porazik die Investitionen als Motor für Digitalisierung, KI-Ausbau und strategische Zukäufe einordnet, warnt Schloß vor einem völlig anderen Szenario: dem Verlust von Unabhängigkeit, Kontrollmacht und langfristiger Bestandsstabilität. Damit prallen zwei Sichtweisen aufeinander, die exemplarisch zeigen, wie sich die Branche zwischen Technologieoffensive und Identitätsfrage neu sortiert.
Zitat des Tages – Rürup-Rente: Widerruf als letzte Chance – 02.12.2025
„Rürup-Verträge sind häufig teuer, intransparent und bringen am Ende nur eine enttäuschend niedrige Rente“,
Wohngebäudeversicherung 2025: Profitabilität unter Druck – Experten warnen vor veralteten Kalkulationsmodellen
Zahl des Tages – Finanzielle Zuversicht zur Altersvorsorge in Deutschland
36 Prozent
So wenige Erwerbstätige in Deutschland bewerten laut BlackRock-Umfrage ihr finanzielles Wohlbefinden zur Altersvorsorge positiv. Zwar fühlen sich 71 Prozent insgesamt wohl, doch beim Ruhestand kippt die Stimmung: Nur 19 Prozent glauben, dass ihr Erspartes reicht; 83 Prozent halten das Rentensystem für zu komplex und zweifeln an der langfristigen Zahlungsfähigkeit des Staates (Quelle: BlackRock; Dirk Schmitz).
BCA fordert Brancheninitiative für Zukunft des LV-Vertriebs
Zitat des Tages – Schadenrekorde und steigende Autokosten belasten Kfz-Versicherer – 29.11.2025
„Die Preise für Autoversicherungen sind innerhalb von fünf Jahren um mehr als 40 Prozent gestiegen.“
Schadenregulierung 2025: KI, Betrugswelle und steigender Reformdruck belasten Versicherer
Verzögerte Regulierung bleibt branchenweites Kernproblem
Auf der MCC-Tagung „Innovatives Schadenmanagement 2025“ wurde am Mittwoch erneut deutlich: Die Schadenregulierung bleibt für viele Versicherer ein Geschwindigkeitsproblem, wie Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip Verbraucherinformation GmbH betonte. Der aktuelle Anlass: Die weiterhin hohen Bearbeitungszeiten in nahezu allen Sparten – ein Umstand, der laut Tenhagen seit Jahren der „größte Beschwerdegrund“ sei. Während die offenen Schadenfälle in der Kfz-Versicherung laut einer Analyse von McKinsey & Company bis 2023 jährlich um sieben Prozent zunahmen, sank ihre Zahl zwar im Folgejahr um 18 Prozent. Doch da gleichzeitig die Schadenmeldungen um 34 Prozent zurückgingen, blieb der Frust der Kunden hoch – ein klassisches Beispiel für die antithetische Diskrepanz zwischen statistischer Entspannung und realer Enttäuschung. Der GDV kündigte an, bis Anfang 2026 Mindestanforderungen zu definieren, die künftig ausreichen sollen, um eine Regulierung zu starten, wie Michael Urban aus der GDV-Kommission Sach Schaden erläuterte. Makler wie Christopher Krahforst (Ecclesia Gruppe) verwiesen dabei erneut auf die klare BGH-Rechtsprechung, nach der Makler lediglich begleiten, aber nicht endgültig regulieren dürfen.
Zahl des Tages – Schadenrekord bei Weihnachtsbränden
31 Millionen …
Euro: So hoch lagen die zusätzlichen Feuerschäden in der Vorweihnachtszeit 2024, verursacht durch rund 6.000 extra Brandfälle, meldet GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der durchschnittliche Schaden erreichte mit 4.900 Euro einen neuen Höchstwert – vor allem wegen teurer Wohnungsbrände.
Neue Wege in der Arbeitskraftabsicherung: Warum ein EMR-orientiertes Modell jetzt nötig wird
Zitat des Tages – Nachwuchs in der Finanzbranche – 28.11.2025
„Ich interessiere mich schon lange für Geld und Finanzen.“
