Zahnzusatzversicherung: Gute Bewertungen und niedrige Kosten
Ein aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt, dass bereits ab 6 Euro pro Monat sehr gute Zahnzusatzversicherungen für Kassenpatienten verfügbar sind. Die Stiftung Warentest untersuchte 287 Tarife und fand heraus, dass über 200 dieser Tarife eine gute bis sehr gute Bewertung erhielten. Besonders kostspielige Zahnbehandlungen wie Kronen, Brücken oder Implantate, bei denen gesetzlich Versicherte oft hohe Eigenanteile zahlen müssen, machen eine Zahnzusatzversicherung lohnenswert. Der Preis für ein Implantat kann beispielsweise über 4.000 Euro betragen, vor allem wenn ein Knochenaufbau erforderlich ist.
Individuell passende Tarife für unterschiedliche Bedürfnisse
Die getesteten Zahnzusatzversicherungen wurden in drei Kategorien eingeteilt, die sich an den Bedürfnissen verschiedener Kundentypen orientieren: „Kassenstandard reicht“, „Gut und günstig“ und „Rundum sorglos“. Eine 43-jährige Beispielkundin zahlt in der Basisgruppe zwischen 9 und 12 Euro pro Monat, in der mittleren Gruppe zwischen 14 und 30 Euro und in der höchsten Gruppe zwischen 40 und 77 Euro. Die besten Tarife in der mittleren Kategorie wurden von LKH, Hanse Merkur und Continentale angeboten. Für die Basisversorgung sind sehr gute Tarife wie „WGV Basic“, „DKV KombiMed KDT“ und „Concordia ZE“ bereits ab 6 Euro pro Monat erhältlich. Eine vollständige Tarifübersicht findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.
Empfehlungen für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung
Die Stiftung Warentest empfiehlt, eine Zahnzusatzversicherung spätestens im Alter von Mitte 30 bis Anfang 40 abzuschließen. In diesem Alter sind die Beiträge noch moderat, und es bestehen weniger Risiken für höhere Zuschläge aufgrund von Vorerkrankungen. Bei Vertragsabschluss ist es wichtig, Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten, da falsche Angaben den Versicherungsschutz gefährden können. Zudem sollten bestehende Zusatzversicherungen bei Bedarf angepasst werden, um erneute Wartezeiten bei einem Wechsel zu vermeiden. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass genaue Informationen und Vergleichsmöglichkeiten auf ihrer Webseite und in der Zeitschrift Finanztest verfügbar sind.
