Garantien in der Niedrigzinsphase, Makler dürfen keine Schäden mehr regulieren, wer eine BU beantragen kann, was Kunden beim Service nervt, Maklertätigkeit kurz erklärt, kein Schutz bei Gefälligkeiten, die Zukunft des Autofahrens, Friendsurance zahlt Beiträge zurück

Thema des Tages

Garantien in der Niedrigzinsphase Steht es vielleicht doch nicht so schlecht um die deutschen Lebensversicherer wie zuletzt oft gelesen? Die Ratingagentur Fitch geht jedenfalls davon aus, dass die Unternehmen die Garantien noch bis 2026 bedienen können. Allerdings sind in der Untersuchung einige Annahmen getroffen worden. Versicherungwirtschaft Heute

Assekurata rechnet mit sinkenden Renditen Neue Verträge mit Garantieverzinsung von weniger als 2,25 Prozent werden zu Gunsten der Altverträge künftig immer weniger Überschussbeteiligungen erhalten. Denn die höher verzinsten Altverträge müssen die garantierten Zinsen erwirtschaften. Laut Bafin müssen daher höhere Zinszusatzreserven bereit gestellt werden, Ausschütten sinken dagegen. FAZ und Assekurata

 


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Beratung

Makler dürfen keine Schäden mehr regulieren Bislang war es kein Problem, wenn Makler mit entsprechender Vollmacht der Versicherung kleinere Schäden ihrer Kunden selbst reguliert haben. Das ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) jetzt nicht mehr möglich (Az. I ZR 107/14), da die Praxis gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz verstößt. Problematisch dabei ist, dass ausländische Makler von dem Urteil nicht betroffen sind. Auch Vertreter, die für eine oder mehrere Gesellschaften arbeiten, kommen ungeschoren davon. Süddeutsche

Wer eine BU beantragen kann Zwar gibt es Krankheiten, die unter Umständen die Chancen auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung mindern können. Pauschale Urteile sind aber kaum möglich. Daher hat Matthias Helberg eine Liste mit Diagnosen und Krankheiten und ihre Auswirkungen zusammengestellt.

Was Kunden beim Service nervt Lange Wartezeiten, die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner oder mehrmals das gleiche erzählen – diese Punkte finden Kunden bei Serviceanliegen besonders nervig. Das ergab eine Studie des Softwareanbieter Pegasystems Inc. unter 1.500 Konsumenten in Deutschland. Versicherungsmagazin

Hobbys als Beratungsansatz Kunden auf ihre Hobbys anzusprechen, kann für Vermittler durchaus erfolgversprechend sein. Daher startet das VersicherungsJournal derzeit eine Leserumfrage unter Maklern mit der Fragestellung, ob diese die Freizeitvorlieben ihrer Kunden kennen. Daraus entsteht dann Ende März ein VersicherungsJournal Extrablatt. VersicherungsJournal Artikel und Umfrage

Was der Kunde nicht weiß…

Maklertätigkeit kurz erklärt In vier Minuten Video bringt der Fachanwalt für Versicherungsrecht Stephan Michaelis Tätigkeiten und Wissen eines Maklers auf den Punkt. Außerdem wird die Funktion eines Pools erläutert. Experten.de

Welche Türschlösser wirklich sicher sind, hat die Stiftung Warentest in einem aktuellen Test geprüft. Das Ergebnis: Kunden sollten sich vor dem Kauf genau informieren, denn viele Sicherungssysteme halten nicht, was sie versprechen. Der Preis ist dabei keine Hilfe. Finanzen.de

Kein Schutz bei Gefälligkeiten Natürlich hilft man gern kurz beim Nachbarn in Haus oder Garten aus und gießt im Urlaub dort die Blumen. Allerdings sollte der nette Helfer wissen, dass in diesen Fällen seine Haftpflichtversicherung nicht greift. „Dahinter steckt so ein bisschen – die treten ja sozusagen an die eigene Stelle, wenn man so will. Man würde ja sonst selber die Blumen gießen und dann hat man ja auch niemanden, der dafür haftet.“, so Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Deutschlandfunk


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Wie werden wir uns 2030 versichern?

Kaum zu glauben, dass es Smartphones und Tablets noch keine zehn Jahre gibt. Da ist es schwer vorauszusehen, wie die Welt in 15 Jahre aussehen wird. Auch Versicherungen haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Über die Versicherung 4.0 hat sich der @AssekuranzDoc Gedanken gemacht.


Markt-Analysen

Große vs. kleine Versicherer Größe muss nicht unbedingt ein Vorteil sein. Dieses Fazit zieht Dr. Christoph Nützenadel, Synpulse Management Consulting. Denn während große Gesellschaften zwar bei den Kosten durchaus Vorteile haben, können die Kleinen eher auf Flexibilität setzen. Außerdem ist die Komplexität der Systeme geringer. Kleine Anbieter können sich zudem besser auf Nischen einstellen. Cash.Online

Die Zukunft des Autofahrens „Es wird noch wahnsinnig lang dauern, bis das Auto ohne Lenkrad kommt“, ist HUK-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann überzeugt. Denn derzeit gibt es in der Google-Testphase noch zu viele Unfälle mit selbstfahrenden Autos. Außerdem ist noch nicht geklärt, ob im Falle eines Unfalls der (Mit)fahrer oder der Autopilot haftet. Versicherungen müssten im zweiten Falle eher an die Hersteller als an die Fahrer verkauft werden. Welt

Insur- und Fintechs

Fintechs sollen wie traditionelle Unternehmen behandelt werden Daher will die Finanzaufsicht Bafin zukünftig besser mit den Startups kommunizieren. „Dazu gehört auch der Aufbau einer Fintech-Einheit. Die muss nicht riesig sein, eine Truppe mit zehn bis 20 Mitarbeitern sollte reichen“, wie Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) in einem Interview mit der „Welt“ sagte. Versicherungsbote

Friendsurance zahlt Beiträge zurück Dies stellt das Unternehmen den Kunden in Aussicht, die im letzten Jahr keinen Schaden gemeldet haben. Mehr als 80 Prozent der Nutzer konnten bislang von der Regelung profitieren und erhielen im Schnitt ein Drittel der gezahlten Beiträge zurück. Cash.Online

Zu guter Letzt

Bachelor mit gutem Start Gelästert wurde bereits im Vorfeld der Reihe kräftig. Das Handelsblatt ätzte bereits, man freue sich, dass „wieder ein Ergo-Mitarbeiter auf Lustreise“ gehe. Dabei ist der neue Protagonist doch ganz bodenständig: sportlich, engagiert im Ehrenamt und mit kleiner Tochter, die für ihn eine wichtige Rolle spielt. Welt