Streit um Beratungsprotokolle, Pflichtversicherung bei Hochwasser, Wohngebäude-Versicherer sanieren fleißig, Demonstration, Ulrich Rüther geht

Thema des Tages

Staat will Anleger besser schützen Deshalb werde aktuell überlegt, ob man die Beratungsprotokolle standardisiert. So seien Banken und Versicherer verpflichtet, bestimmte Punkte abzufragen, meint Justizstaatssekretär Gerd Billen. Denkbar sei auch, Beratungsgespräche generell aufzuzeichnen.

Erst kürzlich zeigte eine Analyse des Instituts für Transparenz (ITA): Beratungsprotokolle sind meistens weder übersichtlich noch verständlich. Insbesondere Versicherungsvermittler verzichteten oft ganz auf ein Protokoll. Kritik an der Studie übte jetzt aber das Fachblatt „Versicherungsmagazin“. Schon die Anzahl der verdeckten Testkäufe (119) sei zu gering, um daraus allgemeine Rückschlüsse ziehen zu können. Süddeutsche Institut für Transparenz (Studie) Versicherungsmagazin


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Politik und Gesellschaft

Justizminister diskutieren über Pflichtversicherung bei Hochwasser Sein Haus gegen Elementarschäden zu versichern, sei eine „individuelle Entscheidung“. So Bremer Justizsenator Martin Günthner (SPD). Seit gestern diskutieren die Justizminister Deutschlands auf Rügen über das Thema. Weser Kurier GDV

Neue Broschüre informiert über Renten-Reform Wer kann die abschlagsfreie Rente mit 63 beantragen? Und was ändert sich für Mütter? Die Deutsche Rentenversicherung informiert mit einer neuen Broschüre über die veränderten Renten-regeln. Deutsche Rentenversicherung


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Zeitgeist der Verunglimpfung

AssekuranzDoc Dr. Peter Schmidt ist verärgert und enttäuscht: Zunehmend pflegen die Medien das Klischee vom „gierigen Versicherungsvermittler“, die vielen Tausend ehrbaren Kollegen nehmen sie nicht wahr, so Schmidt. Er fragt: Was soll diese Verunglimpfung eines ganzen Berufsstands? Lesen und mitdiskutieren!


Finanz- und Versicherungsmarkt

Über 90% wollen Wohngebäude-Sparte sanieren Die „Profitabilisierung des Geschäftes“ ist das strategische Ziel der meisten Wohngebäudeversicherer. So eine Umfrage der Unternehmensberatung 67rockwell Consulting. Gründe für die „klammen Kassen“: Alte Gebäude, Naturkatastrophen, ein steigender Verdrängungswettbewerb sowie die hohe Rabattvergaben im Vertrieb. VersicherungsJournal

Demonstration gegen Lebensversicherungs-Reform Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute ruft Versicherungsvermittler zur Demonstration auf – gegen den Provisionsausweis und die zunehmende Regulierung des Berufsstandes. Treffpunkt: 3. Juli, 15 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin. BVK

Prozesse müssen effizienter werden „Einheitlich, sicher und integrativ“ müssten die Prozessabwicklungen der Branche zukünftig sein. Denn die Digitalisierung schreite schnell voran, meint Frank Schrills, Präsident des Brancheninstituts Prozessoptimierung. Das Kundenverhalten verändere sich, Produkte kämen schneller auf den Markt und die Datenflut wachse. Versicherungswirtschaft heute

Banken verbessern Finanzberatung Ein „sehr gutes Ergebnis“ erreichten Banken Im Test des Deutschen Instituts für Servicequalität – mit 80,3 Punkten. Im Vorjahr waren es nur 76,6 Punkte. Dabei wurde vor allem untersucht, wie gut die Bankmitarbeiter zum Thema Geldanlage beraten. DISQ


Software-Auswahl: Warum Vermittler und Vertriebe die immer gleichen Fehler begehen

Wenn es um die Auswahl einer individuellen und leistungsfähigen Beratungs-, Analyse und Verwaltungssoftware geht, treffen Vermittler und Vertriebe vermeintlich günstige Entscheidungen, für die sie später teuer bezahlen. Wer hingegen einige wenige Regeln beachtet, ist auf der sicheren Seite, schreibt Tagesbriefing-Gastblogger Martin Kinadeter in seinem Gastbeitrag


Unternehmen

Hallesche macht den Tarifwechsel transparenter Dafür plant der Krankenversicherer eine Beratungs-Hotline, die von Mitarbeitern des Unternehmens betreut wird. Hintergrund: Die Hallesche will dem Leitfaden Tarifwechselrecht des PKV-Verbandes beitreten. Dieser soll ab 1. Januar 2016 mehr Transparenz beim Wechsel garantieren. Versicherungswirtschaft heute

Global Finanz macht mehr Umsatz 11,5% mehr Umsatz machte der Allfinanzvertrieb in den ersten fünf Monaten dieses Jahres. Besonders gut geaufen sei es in den Bereichen Sach- und Krankenversicherungen, Baufinanzierung und Investmentfonds. Cash.Online

Techniker Krankenkasse will Ärzte-Vergütung reformieren Das vorgeschlagene Modell sieht vor, dass einzelne Leistungen definiert und mit einem Preis versehen werden. Diese variablen Kosten würden für alle erbrachten Leistungen vergütet, die Fixkosten nur so lange, bis sie gedeckt sind. Handelsblatt Techniker Krankenkasse

Deutsche Kautionskasse ändert Vertriebsstrategie Ein neuer Fernseh-Spot soll bald die Zielgruppe Vermieter stärker ansprechen. Außerdem sucht der neue Vorstandssprecher Christian Sili nach neuen Kooperationspartnern. Und er will seine Mitarbeiter besser schulen. VersicherungsJournal


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Namen

Ulrich Rüther verlässt zum 31. Dezember die Provinzial NordWest. Noch berät der Aufsichtsrat über den NAchfolger des Vorstandsvorsitzenden. Tagesbriefing (Pressemitteilung) Versicherungsbote

Michael Schillinger und Robert Svenda sind ab 1. Juli in den Vorständen der Inter Krankenversicherung, Inter lebensversicherung sowie der Inter Allgemeine Versicherung. Gleichzeitig wird Peter Thomas Aufsichtsratsvorsitzender der Inter Gesellschaften. Tagesbriefing (Pressemitteilung)


Marketing und Social Media

„Au Pair24“ in neuem Design Die Webseite www.au-pair24.de wurde neu gestaltet und strukturiert. Außerdem passt sie sich jetzt auch Smartphones und Tablets an. Das Portal gehört zu dem Versicherungsmakler Dr. Walter GmbH. ptext

Die Jugend liebt Facebook Über 75% der 12- bis 17-Jährigen nutzen das soziale Netzwerk, ergab eine Studie des amerikanischen Marktforschers Forrester. Das seien doppelt so viele wie auf Pinterest, Tumblr oder Snapchat. Erst kürzlich hatten Medien berichtet, Facebook würde immer unbeliebter. FAZ


Tweet des Tages


Zahl des Tages

22%

der 14- bis 35-Jährigen sind bereit, ihre Großeltern intensiv zu pflegen, zeigt eine neue Umfrage der Allianz. Auch wenn Oma und Opa sich viel um die Enkel kümmern, ändert es nichts an deren Einstellung. Tagesbriefing (Pressemitteilung)


Zitat des Tages

„Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, heißt das neue Erfolgsrezept ‚grau, rüstig und kaufkräftig‘, denn die ‚typischen Senioren‘, die genügsam von ihrer kargen Rente leben und als Highlight einmal wöchentlich zum Seniorenkaffee der Kirche gehen, gehören der Vergangenheit an“, glaubt Helmut Muthers vom Muthers Institut für strategisches Chancen-Management. Cash.Online

Prof. Dr. Heinrich R. Schradin

Zu guter Letzt

Leitfaden gegen Cyber-Crime Was Mitarbeiter in puncto IT-Sicherheit wissen sollten, steht in dem neuen Leitfaden von Deutschland sicher im Netz und DATEV. Der Schaden durch Cyberkriminalität betrage inzwischen rund 50 Milliarden Euro. Doch nur 28% der deutschen Firmen würden ihre Mitarbeiter regelmäßig zu dem Thema schulen. Sicher im Netz Leitfaden (kostenloser Download)

 

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Zum Thema Beratungsprotokolle:

    Ein einheitlichesd Beratungsprotokoll beispielsweise in der Immobilienfinanzierung wäre gar nicht so schlecht, denn momentan geistern verschiedene Versionen mit teilweise haarsträubendem Inhalt in der Branchje umher.

    Allerdings wäre die Politik hier gut beraten, mal wirklich die Erfahrung von Menschen zu nutzen, die täglichen Praxisbezug im Beratungsgespräch haben. Verbraucherschützer und Juristen haben diesen Bezug nicht und berufsbedingt nur mit enttäuschten Kunden zu tun; die zufriedenen werden wohl keine Verbraucherberatung oder gar einen Anwalt aufsuchen.

    Dringend erforderlich wäre eine Differenzierung in beispielsweise 3 Kundenkategorien (wenig, normale, gute Kenntnisse in der Baufinanzierung). Ich habe sehr viel mit topinformierten Kunden zu tun, die über excellente Kenntnisse in der Immobilienfinanzierung verfügen, sich ihren Tilgungsplan schon unter Berücksichtigung von Sondertilgungen und Tilgungssatzänderungen in einer Excel-Tabelle selbst errechnet haben oder auch schon einen größeren Immobilienbestand (und somit praktische Finanzierungserfahrung) haben.

    Solchen Kunden muss ich nicht erklären, dass die Aufnahme eines Immobiliendarlehens die Verpflichtung nach sich zieht, Zins und Tilgung zu zahlen. Und auch die Tatsache, dass die Rate das verfügbare Haushaltseinkommen schmälert, dürfte dieser Zielgruppe bekannt sein.

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