Die Kündigungen der Bausparkassen, Ratingagenturen mit Preisplus, Riester-Banksparplan wird teurer, 1.600 Telematik-Nutzer, Schweiz will Fintech-Zentrum werden, 90 Millionen Euro für Kirch-Vergleich, Top-Haftpflichtversicherer, Zahl der Naturkatastrophen steigt stark

Thema des Tages

Bausparkassen kündigen weiter „Von 2,6 Millionen Verträgen, die wir haben, wurden weniger als 0,5 Prozent oder 13 000 Stück gekündigt“, sagt Jörg Münning, Chef der LBS West. „Die Verträge, die wir gekündigt haben, liefen im Durchschnitt bereits 24 Jahre. Und es ist mindestens zehn Jahre her, dass diese Verträge zuteilungsreif waren.“ Frankfurter Allgemeine

Die Wüstenrot Bausparkasse verlor in der vergangenen Woche einen Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Geklagt hatte eine gekündigte Kundin, die rund 15.000 Euro an Guthaben bei der Bausparkasse hatte – mit einer jährlichen Verzinsung von 3%. Was dieses Urteil für andere Bausparer bedeutet, weiß Spiegel Online. Mehr Infos auch im Versicherungsmagazin.


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Teuerungen

Macht Solvency II von Ratingagenturen abhängig? Davor warnt jedenfalls Amice, die Vereinigung der gegenseitig und genossenschaftlich organisierten Versicherer in Europa. Denn nach Solvency II heißt es: Wer als Versicherer in Papiere investiert, die kein Rating haben, muss hohe Kapitalanforderungen erfüllen. Eigene Rating-Modelle sind teuer und aufwändig. Doch die Ratingagenturen haben nun ihre Gebühren erhöht. ProContra

Riestern mit Bank- oder Fondssparpläne wird teurer Am Ende der Sparphase wird der Riester-Bank- oder Fondssparplan in eine Rentenversicherung umgewandelt. Einige Versicherer erheben künftig neue Gebühren, wenn die Auszahlungsphase beginnt. Hintergründe kennt Die Welt.

Digitalisierung

1.600 fahren mit Telematik Inzwischen sind rund 1.600 Autofahrer mit einer Blackbox unterwegs, um sich eine günstigere Kfz-Versicherung zu „er-fahren“. 750 von ihnen nutzen den „sijox“-Tarif der Signal Iduna, 300 Menschen fahren mit dem Tarif der VHV. „Mehrere hundert“ Kunden sind bei der Zurich und der Itzehoer, wie eine Umfrage der Wirtschaftswoche ergeben hat.

Verband ‚Swiss Fintech Innovations‘ gegründet Ziel des Verbandes ist unter anderem der Austausch zwischen Finanzwirtschaft, Fintech-Startups, Wissenschaft, Dienstleistern, Behörden, Organisationen und Politik. So soll die Digitalisierung der Finanzbranche beschleunigt und die Schweiz Fintech-Vorreiter werden. moneycab

Gesellschaft

Kirch-Vergleich kostet Managerhaftpflicht 90 Millionen Euro 2002 gab der damalige Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer ein TV-Interview, dem eine jahrelange Prozess-Schlacht mit der Mediengruppe Kirch folgte – und die Bank viel Geld kostete. Nun zahlt Breuer seinem früheren Arbeitgeber 3,2 Millionen Euro. Zusätzlich einigte sich die Bank mit der Manager-Haftpflicht auf einen Vergleich über 100 Millionen Euro abzüglich Selbstbehalt. Manager Magazin

Krebskrank, aber nicht krankenversichert In dieser Situation befindet sich Claudius Holler, ein ehemaliger Hamburger Politiker der Piraten-Partei. Per YouTube-Video startete er einen Spendenaufruf: Seine Krankenkasse fordere 9.000 Euro an Nachzahlungen. Über die Krankheit des Politikers und die Notfallversorgung der Krankenkassen berichtet RP Online.


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Unternehmen

Die Top-Haftpflichtversicherer Überdurchschnittlichen Haftpflicht-Schutz für Familien bieten die Swiss Life, die Oberösterreichische Versicherung sowie die Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg. Singles erhalten Top-Schutz bei der Oberösterreichischen Versicherung, der InterRisk und bei Janitos. So eine Analyse von Franke und Bornberg im Auftrag des Handelsblatts.

Allianz sagt Ciao! Die Allianz plant, ihre Lebensversicherungsverträge in Italien zu verkaufen. 4,5 Milliarden Euro schwer sei der betroffene Bestand. Beim Verkauf helfen soll Goldman Sachs. Das berichtet die Nachrichtenagenteur Reuters; sie beruft sich auf Informationen aus Insiderkreisen. Versicherungswirtschaft heute

Ecclesia goes international Der deutsche Versicherungsmakler erhielt nun die Zulassung als Lloyd’s Broker. Außerdem übernimmt Ecclesia aktuell Versicherungsmakler in Belgien („Concordia“) und den Niederlanden („Concordia de Keizer“). Versicherungsmonitor

Name

Jörg Asmussen wird unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats von Generali Investments. Asmussen war bis Ende 2015 noch Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Inzwischen ist er auch im Aufsichtsrat des Fintechs Funding Circle. Fonds Professionell Online

Zitat des Tages

„Das wichtigste als Käufer ist ein perfekt organisiertes und digitalisiertes Büro auf dem neuesten technischen Stand sowie sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb, im Front- und Back-Office-Bereich“, meint Versicherungsmakler Michael Gentner zum Thema Bestands(ver)kauf. „Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie können in Ihrem Betrieb nicht mehr mitarbeiten (Todesfall, schwerer Unfall, Pflegebedürftigkeit). Könnte ich mich morgen in Ihr Büro und auf Ihren Stuhl setzen und sofort die Arbeit aufnehmen, ohne dass Kunden und Mitarbeiter einen Unterschied feststellen können?“ AssCompact

Zahl des Tages

198

Naturkatastrophen zählte Swiss Re im Jahr 2015 auf der ganzen Welt – der höchste Wert seit Beginn der sigma-Analyse. bocquel-news (Zusammenfassung) Swiss Re (Download Pressemitteilung)

Zu guter Letzt

Versicherer vs. Hotelkette Wochenlang gab es eine Übernameschlacht um das Hotel- und Freizeit-Unternehmen Starwood. Die US-Hotelkette Marriott bot zuletzt rund 13,2 Milliarden US-Dollar in bar plus eigene Aktien. Das chinesische Versicherungskonsortium Anbang bot 82,75 Dollar je Starwood-Aktie (etwa 14 Milliarden Dollar). Nun zog Anbang abrupt zurück. Über Gründe spekuliert die Neue Zürcher Zeitung.

 

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