Deutschland-Rente pro und contra, neues Gesetz beschlossen, neue DIN-Vorschriften für Risikoanalyse, DVAG vs. Fintechs, mehr Einblick durch Solvency II, wie Indexpolicen funktionieren

Thema des Tages

Deutschland-Rente nicht realistisch Um die Altersvorsorge der Deutschen auf sichere Füße zu stellen, soll nach Willen einiger Politiker die sog. „Deutschland-Rente“ verpflichtend fü alle Arbeitnehmer eingeführt werden. Allerdings gibt es auch Vorbehalte gegen das Konzept, etwa, weil der Staat die Aufsicht über den zugrunde liegenden Fonds hätte. Wie Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), das Konzept beurteilt, steht bei Das Investment.

Verbraucherzentralen sehen Deutschland-Rente positiv Bei den derzeitigen Modellen der Altersvorsorge habe der Staat seine Ziele nicht erreicht, wie Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, sagte. Denn damit werden nicht alle Bürger mit günstigen Produkten versorgt. Außerdem ist die Vorsorge oft nicht ausreichend. Allerdings: „Das System muss gut vor einem staatlichen Zugriff geschützt sein, vielleicht sogar durch eine verfassungsrechtliche Zusage“, so Müller. Und wer das System ablehnt, soll durch ein Opting-Out die Möglichkeit bekommen, dem zu widersprechen. FAZ


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Recht und Verordnungen

Neues Gesetz beschlossen Und es geht weiter: Der Finanzausschuss bringt das nächste Finanzmarktregulierungsgesetz auf den Weg. Damit wird eine Richtlinie des Europäischen Parlaments umgesetzt. Konkret werden durch die neuen Bestimmungen u.a. Investitions- und Handlungsmöglichkeiten für spezielle Fonds wie Alternative Investmentfonds (AIF) erweitert. Versicherungsmagazin

Neue DIN-Vorschriften für Risikoanalyse Da die Gesetze für den Prozess der Anlageberatung nicht klar genug formuliert sind, hat das Deutsche Institut für Normung auf Initiative der Defino einige Vorschriften in einer DIN-Norm spezifiziert. Dabei geht es um „Standardisierte Vermögens- und Risikoanalyse“.Die so geschaffenen Standards sollen die Beratungsqualität insgesamt verbessern. VersicherungsJournal

Makler

DVAG vs. Fintechs Bislang galt eher der Grundsatz „Leben und leben lassen“ zwischen Maklerpools und Fintechs. Doch jetzt greift die DVAG in einem Blogbeitrag die neuen Anbieter scharf an und wirft ihnen u.a. vor, die Verbraucher nicht ausreichend zu informieren. So werde oft eine Maklervollmacht ausgestellt, deren Tragweite vielen Kunden gar nicht bewusst sei. Doch die so Angegriffenen lassen sich das nicht gefallen. Dennis Just, Gründer und Chef von Knip, schreibt z.B. in einem offenen Brief ans Handelsblatt seine Antwort. Wirtschaftswoche

Mehr Einblick durch Solvency II Durch die neuen Regelungen haben Makler es jetzt leichter, einen Einblick in die wirtschaftliche Lage eines Versicherers zu bekommen. Das sollten sie nutzen, denn wenn ein Anbieter in finanzielle Schieflage gerät, ist der Makler dazu verpflichtet, seine Kunden darauf hinzuweisen. Durch Solvency II wird die Beurteilung jetzt leichter. ProContra

PKV-Verkauf Die Einschätzung des PKV-Marktes ist bei den Maklern durchaus differenziert. Während für die Vollversicherung wenig Potenzial erwartet wird, wird die Entwicklung bei den Zusatzversicherungen positiv beurteilt. Das geht aus der Studie „AssCompact AWARD – Private Krankenversicherung 2016“ hervor. Bei Telematiktarifen sehen die Befragten zwar Vorteile der dadurch geförderten gesunden Lebensweise, stehen der Übertragung von Daten aber skeptisch gegenüber. AssCompact

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Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Wie werden wir uns 2030 versichern?

Kaum zu glauben, dass es Smartphones und Tablets noch keine zehn Jahre gibt. Da ist es schwer vorauszusehen, wie die Welt in 15 Jahre aussehen wird. Auch Versicherungen haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Über die Versicherung 4.0 hat sich der @AssekuranzDoc Gedanken gemacht.


Altersvorsorge

Wie Indexpolicen funktionieren Klassische Lebensversicherungen haben es derzeit schwer. Daher bemühen sich die Anbieter, die Produkte zu modernisieren. So sind z.B. seit einiger Zeit Indexpolicen im Angebot, die neben der klassischen Lebensversicherung noch eine Indexbeteiligung enthalten. Wie das genau funktioniert und welche Anbieter empfehlenswert sind, hat Assekurata in einer aktuellen Studie ermittelt. AssCompact

Zu guter letzt

Geschützt feiern Rechtzeitig zum Beginn der 5. Jahreszeit bringt Die Bayerische eine  Zusatzversicherung für Karneval auf den Markt. Bei der besonderen Unfallversicherung sind z.B. Unfälle durch Stürze, z.B. beim Schunkeln, versichert. Auch eine Zahnzusatzversicherung ist enthalten. Allerdings ist der Preis mit 5,99 Euro pro Tag doch recht happig – Versicherungen fürs ganze Jahr gibt es schließlich schon ab 120 Euro. Na dann, Alaaf und Helau! Kölner Stadtanzeiger

 

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