BGH macht es Lebensversicherern schwer, bAV ab Herbst im Fokus der Regierung, wen Makler lieben, der Niedrigzins-Fahrplan, Produkte & Personalien

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Thema des Tages

Bekommen Versicherte jetzt Millionen zurück? Wurde ein Kunde bei Abschluss seiner Lebensversicherung nicht oder nicht odnungsgemäß über sein Widerspruchsrecht informiert, erlischt es nicht. So entschied nun der Bundesgerichtshof. Wer seine Lebensversicherung zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen hat, könnte nun als Entschädigung seine eingezahlten Beiträge plus Zinsen zurückverlangen, berichtet beispielsweise die Welt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft denkt anders: Denn die meisten Kunden seien mit Sicherheit über ihr Widerspruchsrecht belehrt worden. Die Welt GDV Bundesgerichtshof


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Exklusiv! Bestandssuche Bodensee!

Gesucht werden mit Exklusivauftrag eines langjährig in der Versicherungsbranche tätigen Maklerhauses Kundenbestände zum Kauf am Bodensee und Umgebung. Innen- und Außendienstmitarbeiter werden gerne mit übernommen. Die Kunden werden nach Übernahme nachhaltig und persönlich im Privat- und Gewerbekundengeschäft durch die Außen- und Innendienstmitarbeiter des Maklerhauses betreut.
Wichtig: Der Makler würde Kundenbestände auch in Etappen übernehmen und so einem Maklerkollegen den phasenweise Übergang in den Ruhestand ermöglichen. Nehmen Sie bitte hier vertrauensvoll Kontakt mit Bezug auf Kaufgesuch Nr. 2014-049S auf.


Politik und Gesellschaft

Nahles will bAV ab Herbst überarbeiten Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) soll „Nummer 1 bei der zusätzlichen Altersversorgung“ für Menschen bleiben, sagte Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) nun. Im Herbst wolle die Bundesregierung über Verbesserungen diskutieren. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssten gestärkt werden, um eine bAV anbieten zu können. GDV

Bundesbürger sorgen wenig für ihre Zähne Nur rund die Hälfte der Deutschen ging 2012 für eine Prophylaxe-Untersuchung zum Zahnarzt, die Ost- häufiger als die Westdeutschen. Müssen die Versicherten Leistungen in Anspruch nehmen, dann sind es zu 70% „konservierende, chirurgische und Röntgenleistungen“, heißt es im Barmer GEK Zahnreport 2014. Barmer GEK


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Dunkle Wolken für Finanzvertriebe

Jahrelang waren Finanzvertriebe eine Vertriebssäule der deutschen Assekuranz. Der Wind scheint sich zu drehen. Nun kommen ausgerechnet über die Alpenrepublik neue dunkle Wolken. Ist das dann schon das Aus der Vertriebe? Diese Fragen und mehr stellt Dr. Peter Schmidt in seiner aktuellen Sprechstunde beim @AssekuranzDoc. Lesen und mitdiskutieren!


Finanz- und Versicherungsmarkt

Diese Versicherer werden von Maklern geliebt Der beliebteste Lebensversicherer ist Canada Life. Sehr gerne arbeiten Makler auch für den Krankenversicherer Alte Oldenburger. Unter den Schadenversicherern erhält die Haftpflichtkasse Darmstadt die top Bewertung. Als bester Rechtsschutzversicherer wurde die KS Auxilia ausgezeichnet. Bei den Mehrspartenversicherer betreuen die Continentale sowie die Alte Leipziger/Hallesche ihre Makler am Besten. So das 17. Charta Qualitätsbarometer. Versicherungsmagazin

Wettbewerbszentrale meldet 151 Beschwerden Nur 151 mal beschwerten sich im letzten Jahr Unternehmen, Verbände oder Einzelpersonen über unlauteren Wettbewerb in der Versicherungswirtschaft. So die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Negativ aufgefallen waren vor allem Vermittler, die ungefragt beim Kunden anriefen oder diese bei Vertragsabschluss nicht ausreichend über das Produkt informiert hatten. VersicherungsJournal

Focus Money kürt faire Autoversicherer Als „sehr gut“ bewerteten Verbraucher nur vier KFZ-Direktversicherer: Allsecur, CosmosDirekt, Hannoversche Direkt und Huk24. Bei den KFZ-Serviceversicherern schnitten sieben mit der Bestnote ab: Aachen Münchener, DEVK, Huk-Coburg, LVM Versicherungen, Signal Iduna, VGH Versicherungen und die Württembergische. Mehrere tausend Fahrzeughalter wurden im Auftrag von Focus Money befragt. Focus

Niedrigzinsen machen Versicherer risikofreudiger Vor einem Jahr investierten Versicherer oft in sichere Anlagen wie zinsvariable Bankanleihen. Um die niedrigen Zinsen zu umgehen, wagen sie heute mehr Risiko. Sie wählen alternative Anlagen und Aktien. Mehr als 25% der Investmentchefs setzen auf Private Equity. Für die Studie vvon Goldman Sachs Asset Management wurden 233 Investmentchefs und 41 Finanzchefs von Versicherungsunternehmen befragt. Das Investment

Schweiz hebt Bankgeheimnis auf Künftig sollen die Kontodaten von Steuerhinterziehern automatisch an das Heimatland gemeldet werden, heißt es aus internen Kreisen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wie die Schweizer Banken das konkret umsetzen wollen, blieb bisher offen. An dem automatichen Informationsaustausch will sich auch die Steueroase Singapur beteiligen. Süddeutsche


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Unternehmen

LV 1871 und Badische Versicherungen kooperieren für neue Invaliditätsversicherung „Golden IV“ heißt die funktionelle Invaliditätsversicherung, die in den Varianten „Klassik“ und „Exklusiv“ angeboten wird. Nach einem Unfall, einer Krankheit oder bei Pflegebedürftigkeit soll nicht nur eine Rente, sondern auch eine Sofortleistung ausgezahlt werden. Das Produkt richtet sich an Menschen mit Vorerkrankungen, schwer versicherbaren Berufen oder geringem Budget. Tagesbriefing (Pressemitteilung)

Juristin kritisiert „Willkommensgeschenk“ der DAK Neumitglieder sollen ohne Gegenleistung mehrere hundert Euro erhalten – offiziell im Rahmen des DAK-Programmes „aktivLebenBonus“. Nachweise für sportliche Tätigkeiten müssten sie aber nicht erbringen, was juristisch „fragwürdig“ sei, so Dr. Dominique Jaeger, Fachanwältin für Medizinrecht. Normale Mitglieder sollen über das neue Bonusprogramm gar nicht informiert worden sein. NDR

Axa bietet neuen Krankenzusatz-Tarif Das Produkt „Komfort-U“ gibt es jetzt als Tarif ohne Altersrückstellung. Mit „Komfort Start-U“ sollen auch Kunden mit begrenztem Budget einen angenehmen Krankenhausaufenthalt haben können, inklusive Chefarzt-Behandlungen und Ein- oder Zweibettzimmer. Tagesbriefing (Pressemitteilung)

Allianz bleibt im ersten Quartal stabil Das Nettoergebnis sank nur leicht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,71 auf 1,64 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis betrug in den ersten drei Monaten 2,72 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,8 Milliarden Euro). Sach- und Lebensversicherung hätten die Erwartungen übertroffen, meint Vorstandschef Michael Diekmann. Die kriselnde Fondstochter Pimco sei mit dem neuen Management wieder in „ruhigerem Fahrwasser“. Wirtschaftswoche

Swiss Re startet schwächer ins neue Jahr 1,2 Milliarden Dollar Konzerngewinn verzeichnet der zweitgrößte Rückversicherer nach dem ersten Quartal – 11% weniger als im Vorjahr. Grund ist eine schwächelnde Lebens-Sparte: Der Gewinn sank von 222 Millionen Dollar auf 51 Millionen Dollar. Handelsblatt

Hannover Rück übertrifft die Erwartungen 233 Millionen Euro Gewinn machte der Rückversicherer im ersten Quartal. Analysten hatten nur mit rund 216 Millionen Euro gerechnet. Doch die Kapitalanlagen brachten mehr ein, als erwartet, und Großschäden durch Naturkatastrophen blieben bisher aus. Hannover Re

D.A.S. Rechtsschutz mit 52,3 Millionen Euro Gewinn 2013 Im Vorjahr waren es nur 31,3 Millionen Euro, denn die Restrukturierung des Vertriebes verursachte hohe Kosten. Die Bruttobeitragseinnahmen gingen 2013 jedoch von 521 auf 477 Millionen Euro zurück. Tagesbriefing (Pressemitteilung)

Dr. Klein will Umschuldungskosten für Privatkunden übernehmen Bis zu 400 Euro zahlt Dr. Klein seinen Privatkunden für Notar- und Abtretungskosten von Anschlussfinanzierungen. Die Sonderaktion geht bis zum 30. Juni. Dr. Klein

Arag greift in Spanien an Das direkte, über Makler vertriebene Rechtsschutzgeschäft der DEPSA Sociedad Anonima de Seguros y Reaseguros wurde nun von der Arag SE übernommen. Das Portfolio habe ein Beitragsvolumen von 4,9 Millionen Euro, so der Geschäftsführer der Arag SE Spanien. Der Kauf soll die Marktposition stärken. finanzen.net


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Namen

Patrick Raaflaub ist ab 1. September neuer Group Chief Risk Officer der Swiss Re. Zuvor arbeitete er bei der Schweizer Finanzaufsicht Finma. SRF

Christian Ulbrich ist nun Senior Underwriter Casualty Middle Market bei der XL Group. In seiner neuen Position arbeitet er an Versicherungslösungen speziell für mittelständische Unternehmen im Rhein-/Ruhr-Gebiet und in Baden-Württemberg. Tagesbriefing (Pressemitteilung)

Dr. Nina Schlierenkämper ist jetzt Chief Compliance Officer der Zurich Deutschland. Sie wird Compliance in Deutschland strategisch ausrichten und die neuen Regulierungen durch Konzern und Politik fokussieren, heißt es von der Zurich.

Bernd Wiemann ist ab sofort Continental Sales & Marketing Manager der Chubb Insurance of Europe SE. Tagesbriefing (Pressemitteilung)


Marketing und Social Media

Verbraucherportal Verivox übernimmt transparo Ab 1. Juli gehören die Marken transparo und aspect-online nicht mehr der HUK-Coburg, sondern Verivox. Das Verbraucherportal will über transparo weiterhin KFZ-Versicherungen miteinander vergleichen. Verivox

Die zehn besten TV-Spots Versicherungen können auch lustig sein: Mit „Pinoccio als Motivationstrainer“ oder „verunsicherten Robotern“. Die besten Spots zeigt das US-Branchenportal Property Casualty 360°. Welches der Beste ist, sollen die Leser bestimmen. Versicherungswirtschaft heute TV-Spots (englisch)


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Tweet des Tages


Zahl des Tages

57%

der Deutschen meinen, im Notfall hätten sie keine ausreichenden Rücklagen, um ihren Lebensstandard zu halten. Für das Alter müsse man private und staatliche Vorsorge kombinieren, um finanziell auf der sicheren Seite zu stehen, glauben weitere 56% der Befragten. So der aktuelle Genworth Index.


Zitat des Tages

„Die Regulierung fordert ihren Preis und das ist auch gut so. Es sind klarere und transparentere Strukturen geschaffen worden. Das tut den Unternehmen und vor allem den Anlegern gut. Die Regulierung darf allerdings die Kreativität nicht verdrängen„, meint Gerald Feig, Unternehmensgründer und Vorstandschef der Flex Fonds Gruppe. Cash.Online


Zu guter Letzt

Versicherungs-Azubis verdienen gut Wer von einem Versicherer ausgebildet wird, erhält im ersten Lehrjahr rund 853 Euro, im zweiten 928 Euro und im dritten 1.007 Euro. So gut werden nicht einmal Auszubildende im Öffentlichen Dienst bezahlt: Sie bekommen auch im vierten Lehrjahr durchschnittlich nur 993 Euro. So das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut.

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