Erster Telematiktarif, Überschüsse, Riester und Rürup, Axa

Thema des Tages

Vorsichtiger fahren, weniger zahlen Der erste Telematik-Tarif ist seit dem 1. Januar 2014 auf dem Markt: In Zukunft installiert die Sparkassen DirektVersicherung auf Wunsch die sogenannte „Black Box“ im Auto. Diese ermittelt das Fahrverhalten des Versicherungsnehmers. Wer vorsichtig fährt, senkt seine Beitragszahlungen um bis zu 5%. Der Fahrer hat ebenfalls Einblick in die aufgezeichneten Daten. So bekommt er ein Feedback zu seinem Fahrstil. Bei schweren Unfällen ruft die Box außerdem automatisch den Krankenwagen. Trotz aller Sicherheitsaspekte sind Datenschützer skeptisch. Versicherungsbote Sparkassen-Info zum Konzept „Telematik“ Interview mit Vorstand Jürgen Cramer


Politik und Gesellschaft

Junge Frauen wollen Sicherheit 71% der Frauen unter 35 haben eine Haftpflichtversicherung. Bei den Männern im gleichen Alter sind es nur 68%. Das ermittelte YouGov in einer Zielgruppenanalyse. Die Empfehlung des Vermittlers sei jungen Frauen bei einem Vertragsabschluss besonders wichtig. youGov

Die Top 3 der Verkehrssünden Auf Platz 1 liegt mit knapp 42% eine zu hohe Geschwindigkeit. Dahinter folgen telefonieren sowie essen oder trinken beim Fahren. Attraktive Frauen oder Männer am Straßenrand lenken rund 22% der Männer ab, aber nur 5% der Frauen. So eine GFK-Marktforschung im Auftrag der Gothaer.

„Ich bin jedenfalls gesetzlich versichert“, sagt Hermann Gröhe der Bild am Sonntag. Was ihn als Gesundheitsminister qualifiziert, verrät er im Interview. Sein Plan für Deutschland: Ärzte auf das Land holen, junge Menschen für die Pflege begeistern und nicht mehr so lange auf einen Arzttermin warten müssen. Das vollständige Interview auf der Seite der Bundesregierung.


Finanz- und Versicherungsmarkt:

Die Überschussdeklarationen 2014 Im Durchschnitt liegt der laufender Überschuss der Lebensversicherer bei 3,37%. Die höchste Überschussbeteiligung bietet myLife mit 4,05%,  die niedrigsten liegen bei 3%. So das Ergebnis der Studie „Überschussdeklaration 2014“. Dafür nahmen die Ratingagentur Assekurata und der Informationsdienst PKV-Wiki die 70 bedeutendsten Lebensversicherer unter die Lupe. Versicherungsmagazin Assekurata

Was neu ist bei Riester und Rürup 20% der Beiträge können bei Riester-Renten nun für eine ergänzende BU-Versicherung steuerlich abgesetzt werden – bei maximal 2100 Euro pro Förderberechtigtem. Bei Rürup-Renten sind ab 2014 78% der Gesamtbeiträge (maximal 20.000 Euro) steuerlich absetzbar. Weitere neue Gesetze zeigt der Spiegel in einer kurzen Zusammenfassung. Weitere neue Gesetze zeigt der Spiegel in einer kurzen Zusammenfassung.


Unternehmen

Axa Krankenversicherung lockert Annahmerichtlinien 24 weitere Berufsgruppen können nun bei Axa eine Krankenversicherung abschließen. Arbeitnehmer in der Baubranche oder im Gastgewerbe versicherte Axa vorher oft nicht. Das ist nun möglich – nach einer Risikoprüfung und einem Nachweis über eine deutsche, zwölfmonatige Vorversicherung. Versicherungsbote

hkk zahlt 100 Euro zurück Alle Mitglieder der Krankenkasse können sich über die Rückzahlung freuen. Wer bis zum 1. Dezember dieses Jahres wechselt, erhält die 100 Euro ebenfalls. „Mit der hkk-Dividende beteiligen wir unsere Mitglieder am wirtschaftlichen Erfolg der hkk,“ sagt Vorstand Michael Lempe.. hkk


Gast-Blogger gesucht: Ihr Fachbeitrag im Tagesbriefing!

Bloggen ist die beste Art, sich im Internet bekannt zu machen – aber nicht jeder Versicherungs-Profi hat die Zeit und Ressourcen für einen eigenen Blog. Wir vom Tagesbriefing bieten Ihnen die Möglichkeit, sich bei Kunden und Kollegen mit Ihrem Fachbeitrag zu positionieren. Und das völlig kostenlos. Mehr erfahren Sie hier.


Marketing & soziale Medien

Die 5 wichtigsten Internet-Strategien 2014 Dazu gehörten weiterhin eine professionelle Webseite und Social Media – sagt Sabrina Dohlich, geschäftsführende Gesellschafterin der FSC24 GmbH. Welche Strategien es gibt und wie man sie richtig nutzt, erläutert sie in einem Gastbeitrag für den Versicherungsboten.

Die perfekte Marketing-Strategie für Versicherer Ein „verzahnter Online-Offline-Ansatz“ sei die beste Marketing-Strategie für Versicherer, meint Antje Gellert. Die Leiterin Kompetenzfeld Versicherungsmarketing bei den Versicherungsforen Leipzig spricht im Interview über den Social Media-Hype in der Branche. Für sie ist „Hauptsache dabei“ kein guter Ansatz. Cash online


Namen

Dirk Fassott wurde ab 1. Januar 2014 in den Vorstand der WWK Lebensversicherung a. G. und der WWK Allgemeine Versicherung AG berufen. Er übernimmt die Bereiche Rechnungswesen, Revision, Risikomanagement, Recht, Steuern und Beschwerdemanagement. WWK

Armin Christofori übernimmt die Leitung der freien Vertriebe der Signal Iduna Gruppe. Seit dem 1. Januar 2014 verantwortet er den Flächenvertrieb in den Maklerdirektionen und des Key Account über alle Träger des Konzerns. Versicherungsmagazin


Tweets des Tages


Zahl des Tages

5%

der 70 Millionen Kassenpatienten haben noch keine elektronische Gesundheitskarte, so der GKV-Verband. Seit dem 1. Januar ist die „eGK“ mit Passfoto Pflicht. Mit einer alten Karte weisen Praxen Versicherte zwar nicht ab – ohne aktuellen Versicherungsnachweis kann jedoch eine private Rechnung folgen. gkv Spitzenverband


Zitat des Tages

„Jeder Versicherer befragt seine Kunden, wie zufrieden er mit der Schadenregulierung ist. Das Ergebnis ist sehr positiv: 90 Prozent sind sehr zufrieden, in 28 Prozent der Fälle ist durch einen Kontakt zum Versicherer schon der Schadenfall erledigt und der Kunde erhält in wenigen Tagen sein Geld. Ich glaube, das spricht für die Leistungsfähigkeit der deutschen Versicherungswirtschaft“, meint Norbert Rollinger, Vorsitzender des GDV-Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung. In einem Interview widerlegt er das Vorurteil des zahlungsunwilligen Versicherers. gdv


Zu guter Letzt

In Zukunft noch vernetzter Fitness Tracker, die anzeigen, wie effektiv die Joggingrunde war, oder eine intelligente Zahnbürste – diese und weitere technische Neuheiten stellt die CES in Las Vegas vor. Sie gilt als die wichtigste Messe für Unterhaltungselektronik. Kritische Fragen zur technischen Begeisterung stellt das Handelsblatt. So könnten Unternehmen die Daten der vernetzten User zum Beispiel an Krankenversicherungen verkaufen. Handelsblatt Spiegel


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