Ein Viertel der Lebensversicherer nutzt Übergangsmaßnahmen (INFOGRAFIK)

Die langanhaltende Niedrigzinsphase bringt so manchen Lebensversicherer in arge Nöte. Denn vielen Versicherern fallen nun die einst versprochenen Garantien schwer auf die Füße. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die eigene Finanzkraft. Und so schaut man mit Sorge auf das Viertel der deutschen Lebensversicherer, welche aktuell die Solvabilitätsvorschriften unter Solvency II nur mithilfe von Übergangsmaßnahmen erfüllen. Diese Erleichterungen laufen jedoch in 2032 aus. Und dann? Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) indes erhebt mahnend den Zeigefinger und übt sich schon einmal im Säbelrasseln. Im aktuellen BaFin-Journal heißt es dazu: „Die BaFin erwartet daher […] mehr denn je konkrete und ambitionierte Maßnahmen – und plausible und nachvollziehbare Fortschrittsberichte, aus denen sie genau ablesen kann, was die Versicherer wann vorhaben und wie sich dies auf die Solvenzposition auswirkt.“