GDV äußert sich zur BU-Leistungspolitik – Studie zur Gleichberechtigung in der Assekuranz – Brexit beschäftigt britische Versicherer

Dreiviertel der BU-Leistungsanträge bewilligt

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Themen, die es in einem Kundengespräch zu thematisieren gilt. Dennoch ist die allgemeine Durchdringungsquote der Berufsunfähigkeitsversicherung noch lange nicht dort, wo Branche und auch die Politik sie gern sehen würde. Unter anderem mag auch die Kritik an der, medial oftmals als restriktiv bezeichneten, Leistungspolitik der Versicherer dafür verantwortlich sein. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat jüngst genau zu diesem Thema ein statistisches Gutachten publiziert, um mit objektiven Branchenzahlen, der gefühlten Wahrnehmung entgegenzutreten. Quintessenz der Studie: Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist besser als ihr Ruf. Denn allein in 2015 wurden 77 Prozent der Leistungsanträge positiv beschieden. procontra-online

Zitat des Tages    

 „Die Versicherungswirtschaft ist zwar schon lange keine reine Männer-Domäne mehr, dennoch sind Frauen in Managementpositionen auch hier unterrepräsentiert.“

 

Erläutert Bettina Kirsch, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland e.V. (AGV), gleich am Anfang ihres Gastbeitrags und übt damit berechtigte Kritik an der Branche. Durch eine umfangreiche Befragung von über eintausend Managerinnen aus der Assekuranz, wollte sich der Branchenverband einen Überblick darüber verschaffen, wie es um die Gleichberechtigung in der Versicherungswirtschaft bestellt ist. Die Ergebnisse zeigen viel Licht, aber auch noch immer viel Schatten. Dennoch gibt die Studie Anlass zur Hoffnung. Versicherungswirtschaft-heute


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Wie soll die BU-Beratung der Zukunft aussehen?

„Die BU ist für uns kein ‚Aktionsprodukt’. Sie ist Teil unserer langfristigen Strategie“, so Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. Die Bayerische macht die Berufsunfähigkeitsversicherung zum Schwerpunktthema 2018. Weitere Infos hier.


Zahl des Tages
1.247

Euro betrug die durchschnittliche Altersrente für einen Spanier, lediglich 797 Euro die einer Spanierin, nach Angaben Spaniens staatlichen Sozialversicherungsinstituts, im letzten Jahr. Die Wut der „Alten“ darüber ist so groß, dass allein in der letzten Woche in über 100 Demonstrationen mit Hunderttausenden Teilnehmern eine Kehrtwende im spanischen Rentensystem gefordert wurde. Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Standard Life und der Brexit

Die Verlegung tausender Arbeitsplätze vom Finanzplatz London in die deutsche Börsenmetropole Frankfurt am Main sorgte in den Medien für einiges Aufsehen und wurde von so manchem Beobachter bereits als Anfang vom Ende für Großbritannien als Schwergewicht im Finanzsektor gewertet. Natürlich haben Maßnahmen Branchengrößen wie Goldmann Sachs und Morgen Stanley, als Reaktion auf die weiteren Brexit-Verhandlungen einiges an Strahlkraft. Und auch in der Versicherungswirtschaft ist die Sorge um die Zukunft im Rahmen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union ein elementares Thema. Cash.online

Im Rausch der Regulierung [BILDERSTRECKE]

Gesetzliche Novationen und staatliche Regulierungen sind insbesondere in der Finanzbranche an der Tagesordnung. Jeder Versicherungsvermittler und auch jeder Finanzanlagenvermittler weiß ein Lied davon zu singen. Um so erstaunlicher also, dass ein konzertiertes Vorgehen der Finanzaufsichtsbehörden gegen die über die letzten Jahre hinweg zum Hype stilisierten Krypto-Währungen bis dato ausblieb. Doch die Zeit der Duldung scheint vorbei und eine ganze Reihe von Staaten machen nun Ernst mit der Absicht Bitcoin & Co. an die Kandare zu nehmen. Wirtschaftswoche