Milliardenschwere Zinszusatzreserve, Frauen-Beratung, wie man Segways versichert, Private Krankenversicherer erhöhen um 4,1%, Kassen-Defizit durch Flüchtlinge?, Knip vs. Helsana, Unijob-Tarife in der BU, Zugunglück

Thema des Tages

30 Milliarden Euro

beträgt die Zinszusatzreserve (ZZR) der Lebensversicherer aktuell. Laut einer Assekurata-Analyse ist die ZZR im letzten Jahr um 10 Milliarden Euro angewachsen. Eine gute Nachricht für diejenigen, die eine ältere Lebensversicherung haben. Wer gerade erst eine abgeschlossen hat, muss sich weiter auf sinkende Überschüsse einstellen. So das Fazit der Assekurata-Experten. Fonds Professionell Assekurata


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Beratung

„Frauen wollen es ganz genau wissen.“ Männer fragen meist zuerst nach Rendite; Frauen sind zögerlicher und wollen genau wissen, was eigentlich mit ihrem Geld passiert. Das sind die Erfahrungen von Svea Kuschel, die in den 80ern die erste Frauen-Finanzberatung angeboten hat. Über Geschlechter-Unterschiede bei der Finanzberatung spricht sie mit boerse.ARD.de.

Das brauchen Segways Wie Mofas erhalten auch Segways ab dem 1. März ein neues grünes Kennzeichen. Neben der Haftpflicht- bieten nur 17 von 32 Unternehmen eine Teilkasko-Versicherung, so eine Umfrage des VersicherungsJournals. Denn die Stehroller sind zwischen 8.000 und 10.000 Euro teuer. Jüngere Fahrer versichern sich bei LVM zum niedrigsten Preis, ältere Fahrer bei Huk-Coburg. VersicherungsJournal 

Die Top 10 der Vermittler Der W.V.B. Versicherungsmakler in Pulheim ist auf dem Portal Provenexpert der Versicherungsvermittler mit den besten Bewertungen – gefolgt von Makler Friedrich Kulinna aus Luckenwalde und dem LVM Versicherungsbüro Manfred Sack aus Brilon. Auf Provenexpert können Selbstständige sowie Unternehmen via Umfragen Kundenfeedback bekommen. Cash.Online

Krankenversicherung

4,1% Beitrags-Erhöhung in der PKV 2016 hoben die Privaten Krankenversicherer ihre Beiträge um rund 4,1% an, wie aus dem Map-Report hervorgeht. Die durchschnittliche Erhöhung betrug zwischen 2000 und 2016 nur 3,7%. Grund sind laut FAZ die niedrigen Anpassungen der vorangegangenen Jahre – und die Niedrizinsphase. FAZ 

Kassen-Defizit durch Flüchtlinge? Weil die Regierung für Flüchtlinge und andere Hart IV-Empfänger nur monatlich 90 Euro pro Person überweist, könnten die Krankenkassen in diesem Jahr ein Defizit von 100 Millionen Euro haben. Denn viele Flüchtlinge sind traumatisiert und benötigen eine intensive Behandlung, die mehr kostet. So die Recherche der Frankfurter Rundschau.

Knip vs. Helsana

Das sagt Knip „Helsana war nicht der erste Versicherer, der uns gekündigt hat. Wirtschaftlich hat das für uns keine Folgen, schließlich verwalten wir nicht nur die Policen eines einzelnen Versicherers“. Der Vorwurf der Helsana, dass Knip unerlaubt Gesundheitsdaten sammele, sei „nicht zutreffend“, sagte Knip-Chef Dennis Just dem Handelsblatt.

Das meint Helsana „Bezüglich der hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen im Krankenversicherungsbereich konnte mit Knip keine Lösung gefunden werden. Die Behauptung, es würden keine gesundheitsrelevanten Daten mit Knip geteilt, entspricht nicht den Tatsachen“, sagt Stefan Heini, Pressesprecher bei Helsana. Versicherungsbote


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Zukunft

Für Unijob-Tarife in der Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) plädiert Versicherungsmakler Gerd Kemnitz. Seiner Meinung nach funktioniere das allerdings nur, wenn der Gesetzgeber verbieten würde, jemanden aufgrund seines ausgeübten Berufes zu benachteiligen. Auf diese Weise blieben „Antiselektionseffekte“ unter BU-Versicherern aus. ProContra

BaFin mit Merkblatt-Update Neue Hinweise zum Berichtswesen und zu den Offenlegungspflichten hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingearbeitet in das Merkblatt für Erst- und Rückversicherer sowie Pensionsfonds. Was sich geändert hat, weiß das Versicherungsmagazin.

Name

Matthias Hansen ist jetzt Mitglied der Geschäftsleitung beim Fonds Finanz Maklerservice. Er leitet den Bereich „Maklermanagement und Vertrieb“. Er ersetzt Stefan Kennerknecht, der in den Vorstand der Europace wechselte. Versicherungsmagazin

Zu guter Letzt

Zugunglück scheint menschengemacht Wegen fahrlässiger Tötung ermittelt die Staatsanwalt inzwischen gegen den Fahrdienstleiter. Er soll die eingleisige Strecke zwischen Bad Aibling und Kolbermoor für einen Zug freigegeben haben – obwohl bereits ein anderer Zug dort unterwegs war. Beim Zusammenprall vor zwei Wochen verstarben elf Menschen. Spiegel 


Neu im TagesBlog

Stolperfallen im nachvertraglichen Wettbewerbsverbot Auch wenn Juristen bei der Formulierung von nachvertraglichen Wettbewerbsverboten beteiligt waren, halten diese einer Prüfung nicht immer stand. Björn Fleck, versicherungselemente.de, hat sich genauer mit dem Thema beschäftigt und erklärt alles Wichtige dazu in seinem Beitrag im TagesBlog.

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