Vor Versicherern wird gewarnt, GDV-Chef über die Branche, höheres Sicherheitsbedürfnis von Reisenden, Patientenakte als Risiko im BU-Fall, sehr langer Arbeitsweg, Geschlechterunterschiede beim Kränkeln, Gespenster-Marketing

Thema des Tages

IWF warnt vor kriselnden Versicherern Die Versicherungsbranche sei systemrelevanter geworden – und krisenanfälliger, heißt es im neuen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Lage und Stabilität des Weltfinanzssystems. Die schwankenden Kurse am Kapitalmarkt würden das Risiko einer Kettenreaktion bergen; die Niedrigzinsen übten zusätzlich Druck aus. Fonds Professionell Online


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Versicherungsmarkt

Wie der GDV-Chef die Branche sieht „Der Druck, die Kosten, auch die Vertriebskosten, weiter zu senken, ist hoch“, meint Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Weiter warnt er davor, die Insurtechs als „Eintagsfliegen“ abzutun – „sie sind Treiber des Neuen und machen uns auf Rückstände aufmerksam“. Cash.Online (über Kosten) Cash.Online (über Insurtechs)

So entwickelt sich die Reiseversicherung Durch beispielsweise den Terror hätten reisende Menschen ein höheres Bedürfnis, sich abzusichern – was „zu höheren Abschlussquoten führt“, meint Hans Stadler, ERV-Bereichsleiter Vertrieb Touristik. Außerdem bemerke er eine Tendenz weg von Flug-, hin zu „erdgebundenen Reisen“. Versicherungswirtschaft heute

BU und EU

Patientenakte: Freund oder Falle? Wird ein Kunde berufsunfähig, kann die Patientenakte häufig entweder helfen, um Ansprüche an den Berufsunfähigkeits-Versicherer zu rechtfertigen – oder hinderlich sein, wenn der Arzt in der Akte Dinge dokumentiert hat, von denen der Kunde nichts wusste. Über die juristischen Stolpernsteine schreibt Björn Thorben M. Jöhnke in AssCompact. Teil 1 Teil 2

Manchmal ist der Arbeitsweg zu lang Unzureichend „wegefähig“ ist jemand, der a) nicht viermal am Tag 500 Meter zu Fuß gehen kann (zumutbarer Zeitaufwand: 20 Minuten), ohne sich oder andere zu gefährden. Oder der b) aus denselben Gründen nicht zweimal täglich Bus und Bahn zur Hauptverkehrszeit nutzen sollte. Das entschied nun das Landessozialgericht Baden-Württemberg bei einem Rechtsstreit um Erwerbminderungsrente. VersicherungsJournal

BU abgelehnt, ins HIS aufgenommen Ein potentieller Kunde bat um ein Angebot für eine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU), lehnte es jedoch ab. Seine Kundendaten landeten im Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft (HIS), obwohl die „Ablehnung eines Versicherungsvertrages niemals zu einer Einmeldung führen darf“, so Datenschützer Walter Krämer. Versicherungswirtschaft heute


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Gesellschaft

Wie krank sind Frauen/Männer? Frauen haben auf der Arbeit meist mehr Fehltage als Männer, so der aktuelle Gesundheitsreport der DAK für Baden-Württemberg. Frauen fehlen häufiger aufgrund von Krebs-, psychischen Erkrankungen, Schwangerschaft oder einem kranken Kind. Männer bleiben dagegen öfter der Arbeit fern, weil sie Herz-Kreislauf- oder Haut-Probleme haben. ÄrzteZeitung

Mehr in die Gesetzliche einzahlenBürger sollen freiwillig viel mehr Geld in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen können, als es heute möglich ist“, meint Matthias W. Birkwald, Bundestagsabgeordneter der Linken. Private Rentenversicherungen seien keine Alternative. Nicht das Wohl des Kunden stehe im Vordergrund, sondern das Unternehmen, heißt es auf taz.de.

Frankreich macht Krankenzusatz zur Pflicht Seit 2016 sind betriebliche Krankenzusatz-Versicherungen Pflichtprogramm für französische Arbeitgeber. Sie müssen den Vertrag für ihre Mitarbeiter abschließen. Und die Hälfte der Kosten tragen. Auch französische Niederlassungen deutscher Firmen sind betroffen. ProContra Online

Unternehmen

ADAC betreut mehr kranke Urlauber 53.700 erkrankte oder verletzte Urlauber betreute die ADAC-Schutzbrief-Versicherungs-AG 2015 – 3,3% mehr als im Vorjahr. Für 2016 rechnet Vorstand James Wallner mit einer steigenden Beeinflussung durch Terror. Dass das Thema bei den Mitgliedern angekommen sei, lasse sich in der Reiserücktrittsversicherung beobachten. Versicherungswirtschaft heute

Pimco und Gross zanken vor Gericht Bill Gross, ehemaliger Manager der Allianz-Tochter Pimco, fordert Schadenersatz von seinem früheren Arbeitgeber. Er sei Opfer einer Intrige durch die anderen Manager geworden, meint er. Pimco hat nun Dokumente am California Superior Court in Santa Ana eingereicht, die das Gegenteil beweisen sollen – unter anderem ein handgeschriebener Zettel mit Gross‘ Kündigung. Spiegel

Zu guter Letzt

Marketing mit Gespenstern Ein gelber Untergrund, ein weißes Gespenst – so sieht das Logo von SnapChat aus. Der Clou des Nachrichtendienstes: Die erhaltenen Videos oder Fotos sind nur kurz sichtbar, bevor sie sich selbst löschen. Der Nutzer kann auch eine Reihe von Filmstreifen erstellen, so genannte „Stories“, die bis zu 24 Stunden sichtbar bleiben. Ob und wie Versicherer und Vermittler SnapChat nutzen sollten, erköärt MarKo Petersohn im Versicherungsboten.

 

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