FDP als Steuer-Profiteur, Provisionsverbot auf der Kippe, unterschätztes BU-Risiko

Thema des Tages

Steuerstreit bei Rot-Grün könnte der FDP nützen

Im Anschluss an den FDP-Wahlparteitag analysiert das Handelsblatt die Steuerpläne der Opposition und wittert rot-grün-internen Streit, der der FDP als „Steuersenkungs-Partei“ zu Gute kommen könnte. Nach Kritik an den grünen Steuer-Planungen möchte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück das Ehegatten-Splitting für Kinderlose auf zukünftige Eheschließungen begrenzen. Auch will er Dispo-Zinsen auf Girokonten gesetzlich regeln lassen. Die FAZ veröffentlichte unterdessen eine Steuertabelle, wie sie sich aus dem Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen ergeben würde. Handelsblatt  FAZ (Grüne Steuerpläne)  Welt (Dispo-Zinsen) Finanzen (FDP-Programm)

Politik & Gesellschaft

EU-Vorentscheidung zu Provisionsverbot

Der zuständige Verbraucher-Ausschuss des EU-Parlaments spricht sich überraschend gegen ein Provisionsverbot bei „Versicherungs-Anlageentscheidungen“ aus, wenn die Beratung „unabhängig“ erfolgte. Letzteres würde zumindest Versicherungsmakler weiter zur Provisions-Vermittlung berechtigen – nicht aber „gebundene Vermittler“. Am 10. September wird das EU-Parlament über die neue Vermittlerrichtline (IMD2) entscheiden. Versicherungsjournal

 

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Versicherungsmarkt

Hochrangige Diskussion um Honorar oder Provision

Auf der Münchener Makler Messe (MMM) diskutierten die Chefs des Bundesverbands der Versicherungskaufleute, Michael Heinz, und des Verbands der Honorarberater, Dieter Rauch, zur Vergütung von Finanzberatung. Honorarberater Rauch macht kundenorientierte Beratung am Honorarmodell fest. Zum Beispiel wäre Provision durchaus Anreiz, das höher vergütete Produkt zu verkaufen. Michael Heinz räumt „Fehlsteuerungen“ im Vertrieb ein. Diese seien aber von der Vergütung unabhängig gewesen. Außerdem ist Honorarberatung für Heinz lediglich eine „andere Form der Vergütung“ und „kein Qualitätsgarant“. Procontra 

BU-Risiko wird unterschätzt

Die GfK-Marktforscher haben für die Heidelberger Leben die Bürger nach der Einschätzung des BU-Risikos gefragt: 56 Prozent glauben, dass BU nur jeden Zehnten trifft. In Wirklichkeit scheidet jeder Vierte wegen Krankheit aus dem Beruf aus. Auch seien die Bürger mit den Kosten einer BU-Versicherung wenig vertraut: Für einen 30-Jährigen Büroangestellten und 1.500 Euro BU-Rente schätzen die meisten einen Monatsbeitrag von 30 – 60 Euro. Tatsächlich sind es etwa 90 Euro. Heidelberger (PDF)
Vertriebstipp: Die BU ist nicht nur eine der wichtigsten Versicherungen – sie sollte auch zuerst beraten werden. Mit dem Tagesbriefing-Rechner kann der Kunde seinen Bedarf selbst rechnen.

Unternehmen

Talanx auf sicherem Parkett

Gut vier Monate nach ihrem Börsengang beschert die Talanx-Gruppe ihren Aktionären 1,05 Euro Dividende je Aktie: Erstzeichner kommen dadurch auf 5,7 Prozent Dividende. Auch wer zum Jahresende 2012 zu gestiegenen Kursen gekauft hat, profitiert von immerhin 4,7 Prozent Dividenden-Rendite. Die Prämienerlöse des Konzerns nahmen um 13 Prozent auf knapp 27 Milliarden Euro zu. Nach Steuern wuchs der Gewinn auf 630 Millionen (+22%). Talanx

Generali wertet Makler-Plattform auf

In der Virtualisierung der Geschäftsprozesse geht die Generali einen Schritt weiter: Die Makler-Plattform MyGenerali soll unabhängig vom Endgerät Einblick in Vertragsbestände geben. Außerdem bietet das Portal laut Generali neben Produkt-Informationen auch einen „eAntragsprozess“. My-Experten Generali 

Neues Vergleichsportal für Sachversicherungen

Mit Privathaftpflicht.net geht ein weiteres Sach-Vergleichsportal an den Markt. Das Endkunden-Portal verstärkt den Trend, so genannte „einfache“ Sparten wie PHV oder KFZ ohne Beratung an den Kunden zu vermitteln.
Vertriebstipp: Kunden gehen nur auf „fremde“ Portale, weil sie niemand fragt: „Was gibt’s Neues?“ Sonst würden sie vielleicht sagen: „Die Kinder möchten bald einen kleinen Hund“. Das ist Ihr Beratungsanlass.

Marketing und soziale Medien

Ein Blick in die Zukunft der Kommunikation

Vor sechs Jahren startete die erste re:publica als einfaches Blogger-Treffen. Jetzt ist sie eine der wichtigsten Konferenzen der digitalen Welt. Wer die Internetseite re:publica.de aufruft, erlebt Messe, Konferenz und Vorträge im Live-Stream und mit Echtzeit-Kommentaren auf Twitter. Die re:publica läuft noch bis 8. Mai. re:publica
Marketing-Tipp für Entscheider: Machen Sie doch ein „Webinar-Event“ und überlegen Sie die Live-Aussendung größerer Meetings für die Daheimgebliebenen via Webstream und Twitter.

Surftipp

Heute ist Hauptversammlung der Allianz SE

Den Live Stream und alles, was Sie über die Veranstaltung in München wissen müssen, finden Sie hier.

Auch über diese Geldanlagen reden Ihre Kunden in diesen Tagen

Die Bild-Zeitung hat zehn Geldanlagen aufgelistet, die „mehr Ärger als Rendite“ bringen. Versicherungen sind nicht dabei. Einige Ihrer Kunden werden diesen kompakt gefassten Beitrag sicher lesen – ein guter Gesprächsanlass. Bild.de

Recht

Urteil: Online-Verträge können per Email gekündigt werden

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat ein wegweisendes Urteil errungen. Das Landgericht Hamburg verurteilte Elitemedianet („Elitepartner“) dazu, bei online geschlossenen Verträgen auch eine Kündigung per E-Mail zu akzeptieren. (Az. 312 O 412/12, nicht rechtskräftig). VZBV

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Tweet des Tages

Zahl des Tages

1,4 Millionen Facharbeiter

könnten deutschen Unternehmen bald fehlen. Das besagt eine Studie des IW-Wirtschaftsinstituts. Nachdem die Zahlen der technischen Studiengänge wieder zugenommen haben, fürchten die Unternehmen um die etwa 1,4 Millionen ungelernten Arbeitskräfte zwischen 20 und 29 Jahren, weil diese Gruppe nicht als Facharbeiter geeignet ist. Süddeutsche

Zitat des Tages

„Hottehü um Mayrhuber“, titelt die Frankfurter Rundschau zum unentschlossenen Lufthansa-Chef, der nun doch aus Altersgründen in den Aufsichtsrat Deutschlands größter Fluggesellschaft will. Frankfurter Rundschau

Zu guter Letzt

 

Das Orakel vom Omaha spricht: Andere machen eine Aktienmesse – Großinvestor Warren Buffet lädt jedes Jahr zu seiner Beteiligungs-Messe nach Omaha (Nebraska/USA). Ausstellen dürfen nur Unternehmen, an denen Buffets Firma Berkshire Hathaway beteiligt ist. Jetzt war es wieder so weit und Buffet („das Orakel von Omaha“) hat eines seiner berühmten Interviews gegeben. Das Handelsblatt berichtet in Bildern.

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