Hitzige Diskussion um Einführung eines Vermögensregisters

Im Juli dieses Jahres startete die EU-Kommission die Ausschreibung für eine Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Vermögensregisters. Diese soll ergründen, welche Register über Vermögen von privaten Personen und Unternehmen es auf nationaler Ebene bereits gibt und wo relevante Informationen fehlen. In diesem Zuge soll auch eine Blaupause entstehen, wie verfügbare Informationen zusammengeführt werden könnte. Dies alles natürlich vor dem Hintergrund der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Doch schon formiert sich Widerstand in den Reihen der Europaabgeordneten. Dies vor allen Dingen im konservativen Lager. Und auch von Seite der Fachexperten werden Zweifel laut, ob die Implementierung eines solchen Vermögensregisters überhaupt mit geltenden Datenschutzregeln vereinbar wäre.