Umdenken durch Servicegebühren – Gesundheitsminister kündigt Erhöhung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Pflegeversicherung an – Die Gewinner im Vergleich von Zahnzusatztarifen

Der Wandel beginnt im Kopf

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die eine oder andere Meldung zum Thema Provisionsdeckel und dessen Folgen für Versicherungsvermittler publiziert wird. Eine Rückkehr zu Altbekanntem scheint dabei ausgeschlossen. Diese Erkenntnis wird von vielen betroffenen Vermittlern oder deren Interessenvertretungen zum Anlass genommen, den angedachten Wandel zu torpedieren. Aber, und auch dies wäre eine mögliche Sichtweise auf die Dinge, die angedachte Novellierung bietet auch die Chance, den Beruf des Versicherungsvermittlers allgemein aufzuwerten. Denn, in kaum einen anderen Beruf aus dem Dienstleistungssektor wird seitens der Verbraucher zwar ein hohes Maß an gutem Service eingefordert, im gleichen Atemzug jedoch verweigert, dafür auch entsprechend zu zahlen. procontra-online

Zitat des Tages

„Meine Eltern würden es auch nicht erwarten, dass ich meinen Beruf aufgebe, um sie zu pflegen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits zu Beginn seines Amtsantritts durch eine ganze Reihe markiger Statements auf sich und seinen – nun sagen wir einmal – Tatendrang die neue Position mit Leben zu füllen, deutlich aufmerksam gemacht. Nach Hartz IV und Krankenkassenbeiträge, nimmt sich der CDU-Politiker nun die gesetzliche Pflegeversicherung aufs Korn und spricht im Rahmen der Polittalkshow „Maischberger“ erfrischend offen eine ungemütliche Wahrheit aus. Nämlich die notwendige Erhöhung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Pfefferminzia


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Nachhaltigkeit: Ein eigenes Universum

„Wir treffen jeden Tag kleine und große Entscheidungen. Nachhaltigkeit bedeutet insofern auch, diese Entscheidungen bewusst zu treffen und zu hinterfragen“, so Daniel Regensburger, Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH. Aber was genau ist „Nachhaltigkeit“? Und ist alles so nachhaltig, wie es scheint?

Weitere Infos hier.


Zahl des Tages
28

Milliarden Euro hatte die Deutsche Bank nach eigenen Angaben vor Ostern aus Versehen auf ein Konto der Deutschen Börse AG transferiert. Also immerhin mehr als den eigentlichen Börsenwert der Blaubank. Dieser Fauxpas, so ein Sprecher der Bank, blieb ohne wirtschaftliche Folgen. Aber er macht mit Sicherheit deutlich, dass das Drunter und Drüber bei Deutschlands größtem Bankhaus einfach kein Ende zu finden scheint. Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Finanztest ermittelt Qualität von Zahnzusatztarifen [INFOGRAFIKEN]

Der Finanzarm der Stiftung Warentest – Finanztest, hat in seiner jüngsten Ausgabe in einer breitangelegten Studie 220 Tarife im Segment der Zahnzusatzversicherung untersucht. Der Test erfolgte und mehreren Gesichtspunkten, die unterschiedlich gewichtet wurden. Im Schwerpunkt machte der Bewertungsbereich Privatversorgung ohne Inlays und Implantate mit einer Gewichtung von 40 Prozent den Löwenanteil aus. Grundvoraussetzung war, dass die untersuchten Tarife uneingeschränkt für alle Kassenpatienten zugänglich sind. Im Gesamtergebnis konnte eine deutliche Verbesserung im Leistungsvergleich gegenüber des letzten Tests aus dem Jahr 2016 verzeichnet werden. So konnten weit über die Hälfte der untersuchten Tarife mit dem Qualitätsurteil gut oder sehr gut überzeugen. VersicherungsJournal

Das Comeback von BRIC [Bilderserie]

Die Zielmärkte Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) waren zur Mitte des letzten Jahrzehnts so etwas wie eine Selbstverständlichkeit für jeden Asset Manager. Überdurchschnittliche Renditen waren dabei die Triebfeder für das Depot und dafür nahm man dann auch ein Mehr an Volatilität dankend in Kauf. Nachdem auch die BRIC-Staaten im Zuge der globalen Finanzkrise haben kräftig Federn lassen müssen, verschwanden die Emerging Markets nahezu gänzlich aus den Portfolios deutscher Privatanleger. Doch nun scheinen sie eine wahre Renaissance zu erleben und ein paar neue Märkte gesellen sich hinzu. ARD-Börse