Unternehmensberatung befeuert Diskussion um Provisionsdeckel – Telematik-Tarife zeigen den Umbruch der Branche in der Praxis – Versicherungsberater äußern Vermutung der illegalen Absprachen von privaten Krankenversicherungen

GDV macht erste Vorschläge und der Markt antwortet

Die auf den Finanzsektor spezialisierte Unternehmensberatung zeb.rolfes.schierenbeck.associates GmbH (ZEB) hat die jüngsten Aussagen vom Exekutivdirektor Frank Grund von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Anlass genommen, einmal selbst den spitzen Bleistift zu zücken und in möglichen Szenarien eine Indikation für den drohenden Einkommensverlust für Versicherungsvermittler durch die Umsetzung eines Provisionsdeckels zu berechnen. Nur soviel, die Ergebnisse dürften noch weiter Öl ins Feuer gießen und Reaktionen von Verbands- und Interessenvertretungen der Vermittlerschaft werden wohl eher früher als später erfolgen. Bei einer Deckelung der Abschlussprovision auf die bisher im Raum stehenden 25 Promille errechnete die ZEB einen Einbußen beim Einkommen von bis zu 45,7 Prozent. procontra-online

Zitat des Tages

„Wir entwickeln uns hin zu einem Technologieunternehmen.“

Wenn ein solches Statement von einem, im besten Sinne des Wortes, eher als traditionell zu bezeichnenden Versicherer kommt, der zudem auch noch an den ersten Platz in der Sparte für Kraftfahrzeugversicherungen hierzulande innehat, dann schenkt man ihm nicht nur seitens der Fachmedien Gehör. Ohne Zweifel weiß Martin Ballerstein, Leiter Tarifierung und Marktbeobachtung Komposit bei der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, um die zukünftige Bedeutung der Digitalisierung für sein Unternehmen und auch für die gesamte Branche. Denn mit den im Jahr 2016 eingeführten Telematik-Tarifen fand auch gleichermaßen ein Umdenken in den Köpfen statt. Versicherungsmagazin


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Nachhaltigkeit: Ein eigenes Universum

„Wir treffen jeden Tag kleine und große Entscheidungen. Nachhaltigkeit bedeutet insofern auch, diese Entscheidungen bewusst zu treffen und zu hinterfragen“, so Daniel Regensburger, Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH. Aber was genau ist „Nachhaltigkeit“? Und ist alles so nachhaltig, wie es scheint?

Weitere Infos hier.


Zahl des Tages
268

Mal haben, nach aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA), Täter im letzten Jahr versucht öffent6lich zugängliche Geldautomaten zu knacken, oder besser gesagt zu sprengen. Denn, und auch das zeigt die Statistik des BKA, die Vorgehensweise hat sich über die letzten Jahre radikalisiert. Handelsblatt


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Rechtswidrige Absprachen in 15 Fällen?

Noch steht Aussage gegen Aussage. Mit Sicherheit aber, wird das Bundeskartellamt von Versicherungsberatern vom Expertennetzwerk24 mit Vehemenz verfolgen. Die Berater vermuten rechtswidrige Absprachen von privaten Krankenversicherern in 15 Fällen. Dies kommt, zumindest für Befürworter des dualen Gesundheitssystems in Deutschland, zu einem ungünstigen Zeitpunkt, hatte sich doch die mediale Aufmerksamkeit um die mögliche Einführung einer einheitlichen Bürgerversicherung deutlich gelegt. Sollte an der Vermutung, und viel mehr ist es ja bislang nicht, etwas dran sein, so könnte der Disput um Für und Wider einer einheitlichen Regelung in der Krankenvorsorge erneut entfachen. Pfefferminzia

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint [VIDEO]

Dieses Zitat von Kurt Tucholsky beschreibt den medialen Prank (engl. für Streich), den das Technologie-Startup Savedroid wohl am besten und trifft den Nagel auf den Kopf. Das Fintech hatte in einem ICO (Initial Coin Offering), also in einer absolut legalen, aber eben auch absolut unregulierten Methode des Crowdfundings, von Anlegern jüngst mehr als 40 Millionen Euro eingesammelt. Dann die Schockmeldung, die sich alsbald als Ente entpuppen sollte, die Mitarbeiter des Unternehmens hätten sich mit dem Geld der Kleinanleger und Großinvestoren aus dem Staub gemacht. Aber dies war eben nur ein radikaler Schritt, um auf die Notwendigkeit zur Regulierung des komplexen Themenfeldes aufmerksam zu machen. Die breite Öffentlichkeit quittierte diese Form des Fingerzeigs eher mit einem negativen Feedback. Wirtschaftswoche

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