Autonome Versicherung, DAV fordert neues LV-Garantiemodell, keine Trendwende für Rückversicherer, London II gesucht, hoffnungslose PKV, Auslandskrankenversicherungspflicht, knapp 4,5 Milliarden Euro Beitragsschulden, 3 Argumente für die Fondspolice, Schutz vor Taylors Trennung

Thema des Tages

Versichern ohne Versicherer Zukünftig könnten sogar Softwarehersteller mithilfe von technischen Sensoren und Künstlicher Intelligenz das tun, was bisher Versicherer erledigt haben: Risiken absichern, Schäden erfassen und Geld auszahlen. „Ich finde die Vorstellung nicht abwegig, dass Versicherungen künftig weitgehend autonom arbeiten“, so Big-Data-Spezialist Stephan Noller. Netzökonom


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Generali Unfall-Bestandsoptimierung: Die Bayerische hilft weiter

Sind auch Ihre Kunden von der Bestandsoptimierung der Generali bei Unfallversicherungen betroffen? Die Bayerische hat mögliche Bestandsübertragungen in eigene Tarife kalkuliert und bietet unkomplizierte Übernahmen zu den ursprünglichen Konditionen an. Alle wichtigen Infos finden Vermittler unter Die Bayerische.


Zukunft

Neues Garantiemodell gefordert Die Deutsche Aktuarvereinigung plädiert für ein neues Garantiemodell in der Lebensversicherung. In den ersten 15 Vertragsjahren soll es sich daran orientieren, welche Zinsen sich realistisch auf dem Kapitalmarkt erzielen lassen. Gleichzeitig sollten Kunden am Anfang eines Vertrages stärker an den Gewinnen des Kapitalmarkts beteilgt werden. AssCompact 

Keine Trendwende bei Rückversicherern Der Sinkflug der Prämien in der Rückversicherung sei vereinzelt gestoppt. So John Cavanagh, CEO von Willis Re. Von stabilen Prämien sei der Markt aber noch weit entfernt – abgesehen von einigen regionalen oder Sparten-Ausnahmen. Gerade in London würden aktuell die Kostenschrauben angezogen. Versicherungswirtschaft heute

Wer folgt auf London? Welche wird die neue Finanzhauptstadt Europas, wenn Großbritannien aus der EU austritt? Aktuell konkurrieren Frankfurt am Main, Dublin, Luxemburg und Paris darum, das neue europäische Finanzzentrum zu werden. Manager Magazin taz.de

Krankenversicherung

„So tun als wäre nichts“ ist die beste Devise der Privaten Krankenversicherer (PKV), wenn es um die Zukunft geht. So Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten. Jede Änderung könnte das aktuelle System in Frage stellen. Wer für die Bürgerversicherung ist, wird sich ebenso wenig rühren, um nicht sofort „zerschossen“ zu werden. Kleinleins Fazit: Die Lage der PKV ist „hoffnungslos, aber nicht ernst“. Versicherungsbote

Pflicht für Auslandskrankenversicherungen? Reiseveranstalter sollten ihre Pauschalreisen nur mit einer Auslandskrankenversicherung anbieten dürfen. Dafür ist Olaf Nink, Chef des Münchner Reiseversicherers Allianz Global Assistance. Die Mehrkosten würden sich nur auf wenige Euros belaufen. BR

4,48 Milliarden Euro an Beiträgen fehlen 4,48 Millionen Euro schulden säumige Beitragszahler den Krankenkassen insgesamt. Der Spitzenverband der Gesetzlich Krankenversicherten kommentiert: „Es gibt keine Lösung für jemanden, der nicht zahlen kann“. Der Staat solle ihnen mit Steuergeld helfen. RP Online


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Unternehmen

Was plant die Frankfurter Leben? Die Frankfurter Leben will Unternehmen und Bestände in der Lebensversicherung übernehmen und verwalten. Allerdings nur, wenn sie unter deutscher Regulierung stehen. Geplant ist, in den nächsten fünf Jahren rund 30 Milliarden Euro an Kapitalanlagen aufzubauen. Rede und Antwort steht Vorstand Bernd Neumann im Gespräch mit Cash.Online.

Helvetia mit neuem Geschäftsführer Dr. Philipp Gmür wird ab 1. September Geschäftsführer bei Helvetia. Sein Vorgänger Stefan Loacker sucht laut eigener Aussage „eine berufliche Veränderung“ nach zehn Jahren an der Spitze des Schweizer Versicherers. ProContra Online

Vertriebswissen

Drei Argumente für die Fondspolice statt die direkte Fondseinlage: Eine Fondspolice bietet die Möglichkeit einer lebenslangen Rente, Steuervorteile und null Wechselgebühren, wenn der Kunde einen Fonds gegen den anderen austauscht. So Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung. Das Investment.com

Angst vor Altersarmut „maßlos übertrieben“ Für die Zukunft den drastischen Anstieg von Altersarmut zu prophezeien sei „maßlos übertrieben“, meint Martin Werding, Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum. Welche Prognosen er für seriös hält und welche Problemgruppen er sieht, erklärt er auf Focus Money Online.

Zitat des Tages

„Das Geschäft, was online abschließbar sein wird, wird künftig auch online abgeschlossen werden. Der größte Teil des Privatkundengeschäftes ist Massengeschäft – und für eine Hausrat braucht der Kunde den Vermittler nicht mehr“, sagt Tobias Warweg, Vorstand der HDI Vertriebs AG. Den Ansatz, Direktkunden an den personellen Vertrieb weiterzuleiten, halte er für „ganz falsch“. Besser sei, die digitale Unterstützung zu nutzen. 

Versicherungswirtschaft heute

Zu guter Letzt

Wenn der Popstar sich trennt, gibt’s Geld Gegen die Trennung eines frischverliebten Star-Pärchens können Nutzer der chinesischen Plattform Taobao sich versichern. Wenn Popstar Taylor Swift und Schauspieler Tom Hiddleston sich in den nächsten sechs bis zwölf Monaten trennen, bekommt der Versicherte Geld. Spiegel Online

Neu im TagesBlog

In seinem aktuellen Beitrag geht Björn Fleck, versicherungselemente.de, auf fünf populäre Irrtümer zum Thema Kündigungsrecht ein. TagesBlog