Österreicher senken Garantiezins, Gründe für Nicht-Leistung aus der BU, Gesundheitsseiten im Internet, Allianz will bei Autoversicherungen wachsen, Jens Weidmann neuer Vorsitzender der BIZ, europäische Altersvorsorge

Thema des Tages

Österreicher senken Garantiezins Hohe Zinsen gibt es bei Lebensversicherungen ja schon lange nicht mehr. Im benachbarten Österreich ist nun die nächste Zinssenkung in Planung. Vom nächsten Jahr an soll die garantierte Ausschüttung nur noch ein statt bislang 1,5 Prozent betragen. Die Initiative zu diesem Schritt geht von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) aus. Fonds Professionell

Studien

Gründe für Nicht-Leistung aus der BU Schuldzuweisungen an die Versicherer sind immer schnell zur Hand, wenn Leistungen aus BU-Verträgen nicht gezahlt werden. Dabei liegt die Ursache häufig bei den Kunden selbst, die z.B. ihren Antrag nicht weiter verfolgen. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass der BU-Grad von 50 Prozent nicht erreicht wurde. Was sonst noch zur Nicht-Auszahlung führt, hat Morgen & Morgen ermittelt. Versicherungsbote

Gesundheitsseiten im Internet Wer Krankheitssymptome bei sich feststellt, versucht häufig im Internet den Grund dafür herauszufinden. Problematisch dabei ist, dass die meisten Nutzer die Qualität der besuchten Seiten nicht beurteilen können. Um mehr Klarheit zu erlangen, hat daher die Central Krankenversicherung in einer Studie insgesamt 100 Ratgeberseiten im Internet bewertet. Wie Dr. Markus Homann, Leiter des Gesundheitsmanagements der Central Krankenversicherung, das Ergebnis beurteilt, steht im Handelsblatt.

Zukunft der Automobilbranche Die meisten Nachrichten, die hierzulande über die heimische Automobilbranche zu hören und zu lesen sind, sind durchaus positiv. Die Schattenseiten werden gern verschwiegen: Denn nach einer Studie des Kreditversicherers Euler Hermes sind viele Anbieter stark im chinesichen Markt engagiert – und der schwächelt momentan. Insgesamt sind die Aussichten jedoch immer noch gut, was vor allem auf die gute wirtschaftliche Lage in Europa und den USA zurückzuführen ist. Maschinenmarkt

 


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Der Angriff der Betreuer aus dem Web (II)

Obwohl das Thema Datenschutz bei Versicherungs-Apps schwierig ist, erobern sie zunehmend den Markt. Denn junge Menschen informieren sich meist online. Diesen Trend haben viele Versicherer und Vermittler verschlafen. Tipps für das Erwachen gibt der @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


 

International: Übernahmen und Kooperationen

Allianz will bei Autoversicherungen stärker werden Dazu hat das Münchener Unternehmen jetzt einen Partner aus den USA mit Sitz auf den Bermuda-Inseln gefunden. Die Policen der Partner Allianz und Maiden sollen künftig vor allem direkt über Autohäuser vertrieben werden. Neben den klassischen Kaskoversicherungen wird es auch Garantieverlängerungen und Restschuldversicherungen geben. Süddeutsche

Will Zurich die britische RSA übernehmen? Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, hat sich das Schweizer Unternehmen eine Brückenfinanzierung über 5,5 Milliarden britische Pfund (7,5 Milliarden Euro) gesichert. Damit könnte die Übernahme vonstatten gehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Finanzierung müsste dann allerdings zügig durch Anleihen ersetzt werden. Cash.Online

Japaner drängen nach Europa Der japanische Anbieter Mitsui Sumitomo Insurance Company (MSI) will sein Europa-Geschäftz ausbauen. Dazu ist eine Übernahme des britischen Anbieters Amlin für umgerechnet 4,8 Mrd Euro geplant. Amlin steht dem Angebot aufgeschlossen gegenüber. FAZ

Namen

Jens Weidmann neuer Vorsitzender der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)  Der Präsident der Deutschen Bundesbank wird von Anfang November an dem renommierten Institut, das auch als „Notenbank der Notenbanken“ bezeichnet wird, für drei Jahre vorstehen. Seine bisherigen Aufgaben wird er weiter wahrnehmen. Wirtschaftswoche

Zu guter Letzt

Europäische Altersvorsorge Mit einer Art privater „Europa-Rente“ will die Europäische Kommission die Situation der Rentner verbessern. Das Pan-European Personal Pension (PEPP) genannte Produkt soll als Ergänzung zu nationalen Angeboten auf den Markt kommen. Eine Einschätzung dazu gibt es vom GDV.