Debeka erbrachte 2013 mehr als 12 Milliarden Euro an Leistungen für die Mitglieder

Hoher Mitgliederzulauf / Neue Arbeitsplätze geschaffen / Stabile Beiträge in der Krankenversicherung

PRESSEMITTEILUNG – Die Debeka Versicherungen haben im Jahr 2013 mehr als 12 Milliar­den Euro an direkten und indirekten Leistungen für ihre Mitglieder erbracht – deut­lich mehr, als sie an Versicherungsbeiträgen eingenommen haben. Dieser Betrag setzt sich aus Versicherungsleistungen in Höhe von 6,3 Milli­arden Euro und für die Versi­cherten reservierten Leistungen – wie Über­schuss­beteiligungen und Alterungs­rückstellungen – in Höhe von 5,8 Milliar­den Euro zusammen. Insgesamt wur­den rund sieben Millionen Versiche­rungs­fälle reguliert.

Ermöglicht wurde diese sehr gute Leistungsbilanz durch hohe Kapitalerträge von 3,4 Milliarden Euro und Beitragseinnah­men in Höhe von 9,6 Milliarden Euro. Diese wuchsen im ver­gangenen Jahr um 2,9 Prozent – und das, obwohl die Debeka Kranken­versicherung ihre Bei­träge stabil halten konnte und keine Beitragsanpassung erforderlich war. Die zur Gruppe gehörende Bausparkasse verzeichnete einen Geldeingang in Höhe von 3,1 Milliarden Euro.

„An unserer ausgezeichneten Leistungsbilanz ist erkennbar, wie ernst wir un­sere Aufgabe als Versicherer nehmen. Wir leisten im Schadenfall und bieten den Mitgliedern hohe und langfristige Sicherheit. Angesichts dieser Zahlen wird auch unsere einzel- und volkswirtschaftliche Bedeutung deut­lich“, erklärt Uwe Laue Vor­standsvorsitzender der Debeka Versicherungen.

Auch die Bilanzsumme der Gruppe wuchs 2013 deutlich um sechs Prozent auf 85,1 Milliarden Euro. Die Kapi­tal­anlagen stiegen insge­samt auf 76,0 Milliarden Euro. Aufgrund des stabilen Wachstums konnte die Debeka im vergangenen Jahr 192 neue Arbeits­plätze schaffen. Damit beschäf­tigte die Gruppe zum Jah­resende insgesamt 16.905 Ange­stellte. Mit 2.126 Lehr­­­lingen ist sie der größte Ausbilder in der Versi­cherungsbranche.

Hoher Mitgliederzulauf

Die Zahl der Versicherten und Bausparer wuchs im Jahr 2013 um fast 140.000 neue Mitglieder auf 6,8 Millionen an. Das waren 40.000 mehr als im Vorjahr, in dem sich der Zuwachs auf 100.000 Versicherte belief. Im Bereich der privaten Krankenvoll­ver­sicherung konnte die Debeka-Gruppe den höchsten Zuwachs innerhalb der Branche verzeichnen. Insgesamt be­treute die Debeka am Jah­resende über 15 Milli­onen Verträge (+ 0,6 Pro­zent).

„In der Medienberichterstattung der letzten Monate wurde zuweilen der Eindruck erweckt, das herausragende Wachstum der Debeka-Gruppe sei auf ein „geheimes System“ von Zuträgern aus der Beamtenschaft zurück­zuführen. Das ist falsch. Die Grundlage für unseren Erfolg sind unsere 9.000 festange­stellten Betreuer im Außendienst, mit denen wir unseren Mitgliedern einen hohen Service bieten. Zudem ist der Erfolg der Debeka auf die hohe Zufriedenheit unserer Mitglieder zurückzuführen. In Umfragen spie­geln sie uns diese re­gel­mäßig wider und bewer­ten uns zum Beispiel als einen der fairsten Versi­cherer. Da­rüber freuen wir uns sehr, sehen diese Auszeichnung aber auch gleichzeitig als Auf­trag, noch besser zu werden“, sagt Laue.

Eine Vielzahl von Tests, Analysen und Ratings bescheinigen der Debeka ne­ben zufriede­nen Kunden ein überdurchschnittliches Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis – sicherlich ein starkes Argument für den Erfolg der Gruppe. Da­runter sind FOCUS-Money (März 2014 – Debeka: „fairster Versiche­rer“), Assekurata (Feb­ruar 2014 – Debeka: „exzellent“ aus Sicht der Kun­den), map-report (Feb­ruar 2014 – „Deutschlands bester Versicherer“) und das Handels­blatt (Oktober 2014 – Debeka: „Deutschlands beste Kranken­ver­sicherung“).

Ausblick 2014

Für 2014 erwartet Laue ein noch stärkeres Wachstum. Das bestätigen die Er­gebnisse der ersten Monate des Jahres, in denen die Zuwächse in allen Spar­ten über den Ergebnissen des entsprechenden Vorjahreszeitraums liegen. Unverändert wird dabei die (staatlich geförderte) Pflege-Zusatzver­sicherung eine Rolle spielen. Auf­grund des hohen Bedarfs in der Bevölke­rung hat die Debeka 2013 und 2014 bereits über 100.000 Verträge in die­sem Segment abgeschlossen.

Wachstum in allen Sparten

Krankenversicherung: Stabile Beiträge und hohe Rückstellungen

Im vergangenen Jahr wurden bei der Debeka insgesamt 77.700 neue Voll­ver­sicherungen abgeschlossen. Damit lag der Zugang auf dem Niveau des Vor­jahres. Der Bestand wuchs – ähnlich wie im Vorjahr – um rund 28.000 Verträge auf 2,24 Millionen Versicherte. „Mehr als jeder vierte Privatpatient in Deutsch­land ist damit Debeka-Mitglied“, stellt Vorstandsvorsitzender Laue fest. Bei den Zu­satzversicher­ten erreichte die Debeka ein Wachstum um 19.000 Perso­nen und verzeichnete einen Bestand von 2,40 Millionen Ver­si­cherten. Insgesamt be­treut die Debeka Kranken damit 4,64 Millio­nen Mit­glieder.

Die Beitragseinnahmen stiegen im vergangenen Jahr um 93,6 Millionen auf 5,2 Milliarden Euro. Das Wachstum resultierte dabei fast ausschließlich aus dem Zugang neuer Verträge und nicht aus Beitragserhöhungen. Be­reits jetzt kann die Debeka diese auch für das kommende Jahr weitestge­hend ausschlie­ßen. An Erträgen aus den Kapital­anlagen erzielte der Kran­ken­versicherer im ver­gangenen Jahr eine Netto­verzin­sung von 4,8 Pro­zent (2012: 5,0 Pro­zent). Die Verwaltungskosten­quote – die deutlich unter der Quote der Branche liegt – blieb stabil bei 1,3 Prozent. Die Rückstellungen zur Deckung höherer Versicherungsleistungen im Alter (Alte­rungs­­rück­stel­lungen) be­laufen sich mitt­ler­weile auf 29,3 Milliarden Euro (+ 7,0 Prozent). Nach Laues Aussage ist die Debeka – wie auch die PKV – da­mit bestens auf den demographischen Wandel vorbereit.

Lebensversicherung: Stabiles Wachstum ohne Einmalbeiträge

Die Beitragseinnahmen der Debeka Lebensversicherung sind im Jahr 2013 um 3,9 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gestiegen. Die Branche erreichte insgesamt ein Wachstum auf gleichem Niveau, jedoch mit einem hohen Anteil an Versi­cherungen gegen Einmalbeitrag. Bei der Debeka handelt es sich dagegen im Wesentlichen um Verträge mit laufender Beitragszahlung. Der Bestand an Verträgen blieb mit 3,5 Millionen auf dem Niveau des Vor­jahres und erreichte eine Versicherungssumme von 104,7 Milliar­den Euro (+ 0,8 Prozent). Diese Summe spie­gelt die Leistungen wider, die den Kun­den insgesamt für ihre Le­bens- und Renten­versicherungen zugesagt wur­den. Neu abgeschlossen wur­den im ver­gangenen Jahr über 140.000 Versi­che­rungen. Der Bestand an Riester-Rentenver­sicherungen wuchs um 2,3 Prozent auf rund 791.000 Ver­träge. Die Neuabschlüsse gingen – trotz des hohen Bedarfs an Altersvorsorge – ge­genüber dem Vor­jahr aber zu­rück. Für Vorstandschef Laue ein ganz klarer Beweis da­für, dass es nach wie vor eine erhebliche Verunsiche­rung in der Be­völkerung gibt, „obwohl jedem klar sein muss, dass aufgrund der demo­graphi­schen Entwicklung ohne private Vorsorge Altersarmut droht.“

Die Verwal­tungs­kosten blieben mit 1,2 Prozent der Beitragseinnahmen und die Stornoquote mit 2,1 Prozent stabil und auf sehr niedrigem Niveau. Die Nettoverzinsung der Kapi­talanlagen lag mit 4,8 Pro­zent nach wie vor deut­lich über dem Branchenschnitt.

Schaden- und Unfallversicherung: Gewerbeversicherung gestartet

Die Debeka Allgemeine Versicherung erreichte 2013 mit 5,9 Prozent ein fast doppelt so hohes Wachstum wie die Branche, die um 3,0 Prozent wuchs. Die Beitragseinnahmen stiegen um 39,4 auf 710,9 Millionen Euro. Der Ver­tragsbe­stand wuchs um 121.000 auf 5,841 Millionen Verträge – ein Anstieg von 2,1 Pro­zent. Die Versicherungsleistungen stiegen wegen ver­mehrter Ele­mentar­schadenereignisse um 8,2 Prozent auf 393 Millionen Euro. Dennoch lag die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) mit 83,6 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der Branche (102 Prozent).

In diesem Jahr hat die Debeka ihr Produktangebot um die Gewerbe­versi­che­rung erweitert. Das Angebot richtet sich vor allem an mittelständi­sche Betriebe, Freiberufler sowie Selbstständige und beinhaltet Versiche­rungs­schutz für be­triebliche Haftpflicht- und Rechtsschutzrisiken, für Ge­bäude, Inventar und Elektronik sowie für gewerbliche Kraftfahrzeuge.

Bausparen: Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten

2013 erzielte die Debeka Bausparkasse nach dem Rekordjahr 2012 beim Neugeschäft das zweitbeste Bausparergebnis ihrer Unternehmensge­schichte. Insge­samt wurden rund 134.000 (Vorjahr: 137.000) Bausparver­träge mit einer Bau­spar­summe von 3.073,8 Millionen Euro (Vorjahr: 3.496,1 Millionen Euro) abge­schlos­sen. Der Zugang an Ver­trägen, auf die die Ab­schlussgebühr voll eingezahlt war, betrug rund 141.000 (Vorjahr: 128.000) mit einer Bauspar­summe von 3.192,8 Millio­nen Euro (Vor­jahr: 3.173,9 Milli­onen Euro). Ende 2013 übersprang das Unternehmen mit 1,04 Millionen Verträgen erstmals die Millionenmarke und kam auf eine Bausparsumme von 21,5 Milliar­den Euro. Damit lag der Vertragsbestand nach der Anzahl der Verträge um 6,0 Prozent und nach der Bausparsumme um 6,8 Prozent über dem Vorjahr.

Im Finanzierungsgeschäft erreichte die Debeka eine Summe der zugesag­ten Darlehen in Höhe von 1.542,4 Millionen Euro. Der gesamte Geldein­gang der Bausparkasse lag 2013 mit 3.052,4 Millionen Euro um 371,7 Milli­onen Euro unter dem Vorjahreswert, weil der Geldeingang bei Kapitalanla­gen infolge der Niedrigzinsen um 67,5 Prozent zurückging. Insgesamt wur­den von Pri­vatan­legern 90,3 Millionen Euro überwiegend in Festgeldern der Bauspar­kasse an­ge­legt. Der Bestand an Festgeldeinlagen, Prämien- und Entnahmede­pots be­lief sich in der Anlage­summe auf 1.961,7 Millio­­nen Euro. 70 Prozent der Anle­ger beließen nach Ablauf der An­lage ihr Kapital weiter bei der Debeka.