Zitat des Tages – DAV äußert sich zur Absicherung gegen Elementarschäden – 13.10.2023
„Eine bloße Pflichtversicherung genügt in jedem Falle nicht.“
„Eine bloße Pflichtversicherung genügt in jedem Falle nicht.“
Die VHV Versicherungen berichtet von einer steigenden Anzahl von Schäden durch Extremwetter in den letzten Jahren, wobei Blitzeinschläge als besonders kostenintensiv ins Kontor schlugen. Eine Hannoveraner Versicherer veröffentlichte Studie, die auf der Analyse von 102.360 Schadenfällen zwischen 2002 und 2022 basiert, zeigt, dass im Durchschnitt 4.874 Schäden pro Jahr auftraten.
Die derzeitigen ökonomischen und klimatischen Veränderungen haben deutliche Auswirkungen auf die Kalkulation von Wohngebäudeversicherungen. Die zunehmende Anzahl von Extremwetterereignissen lässt die Schadenhäufigkeit und Schadensumme in der Wohngebäudeversicherung kontinuierlich ansteigen. Hinzu kommt die immer noch hohe Inflation in Deutschland, die sich deutlich auch bei den Reparaturkosten niederschlägt.
1,5 Milliarden Euro versicherte Schäden sollen laut Aussage von Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), allein im August durch Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen entstanden sein.
740 Millionen Euro versicherte Schäden wurden allein im Zeitraum vom 19. bis 23. Juni durch die beiden Sommerunwetter „Lambert“ und „Kay“ verursacht. Dies hatte unlängst der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verkündet.
„Nach unserer Erfahrung mit derartigen Unwettern schätzen wir, dass sich die Schadensumme auf rund 25 Mio. Euro belaufen wird. Bisher haben Kundinnen und Kunden aus dem südlichen Niedersachsen, Nordhessen und Teilen von Nordrhein-Westfalen Schäden gemeldet.“
„Der durch Naturgefahren verursachte Schaden lag rund zehn Prozent unter dem erwarteten Wert für 2022.“
„Angesichts zunehmender Dürreperioden und sich häufender Wetterextreme fordern wir Versicherer schon seit Langem eine Bezuschussung der landwirtschaftlichen Mehrgefahrenversicherung als Hilfe für die Bauern.“
Auch bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres schlug das Wetter in so manchen Regionen Deutschlands wieder unübersehbare Kapriolen. Schon seit einigen Jahren verzeichnete die Versicherungswirtschaft eine deutliche Schadenhäufigkeit ausgelöst durch Extremwetterereignisse.
420 Millionen Euro hat die R+V bereits für Schäden, die durch die Flutkatastrophe im letzten Jahr entstanden an ihre rund 15.000 Kundinnen und Kunden ausbezahlt. Damit seien gut 60 Prozent der entstandenen Schäden abgewickelt.