Keine Entwarnung bei Cyber-Risiken

Der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) macht einmal mehr deutlich, dass von einer Entwarnung bei Cyber-Risiken nicht die Rede sein kann. Im Gegenteil, in einigen Teilbereichen herrscht bereits „Alarmstufe Rot“. Dies begründet sich vor allen Dingen durch die wachsende Professionalisierung der Cyber-Kriminellen und die wachsende Vernetzung auch bei klein- und mittelständischen Unternehmen. Im zurückliegenden Berichtszeitraum registrierte das BSI insgesamt 144 Millionen neue Varianten von Schadprogrammen. Dies entspricht einem Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar 2021 allein wurden nach Angaben des Bundesamtes an einem Tag 553 000 Schadprogrammvarianten aufgedeckt. Ein neuer Rekord.