LVM: Unternehmensgruppe wächst stärker als der Markt und erzielt erneut ein sehr gutes Jahresergebnis

PRESSEMITTEILUNG – 31.05.2016 – Die LVM Versicherung hat sich in 2015 wieder deutlich vom Markt abgesetzt und ihre Beitragseinnahmen um 3,3 Prozent auf über 3,2 Milliarden Euro gesteigert. Zum Vergleich: Die Branche wuchs im gleichen Zeitraum um lediglich 0,6 Prozent. Obwohl die Belastungen durch Unwetterschäden in 2015 im Vergleich zum Vorjahr anstiegen, knüpfte die münsterische Versicherungsgruppe mit einem Jahresüberschuss von 152,5 Millionen Euro an das erfolgreiche Vorjahr an und verzeichnete erneut ein sehr gutes Jahresergebnis.

Wachstumstreiber im Konzern war erneut die Muttergesellschaft LVM a. G.: Mit einem Beitragsplus von 4,8 Prozent stiegen die Beitragseinnahmen im Kompositgeschäft, den Schaden- und Unfallsparten, auf über 2,1 Milliarden Euro (Vergleichswert Branche laut GDV: +2,7 Prozent Beitragswachstum). Der Ausbau des Gewerbegeschäfts trug hierzu deutlich bei. Auch die Tochtergesellschaft LVM Krankenversicherungs-AG stützte mit 3,3 Prozent den Wachstumskurs des Gesamtkonzerns (Vergleichswert Branche laut GDV: +1,4 Prozent Beitragswachstum). Leicht rückgängig waren dagegen die Beitragseinnahmen der LVM Lebensversicherungs-AG. Bei nahezu unveränderten Beiträgen für das laufende Geschäft reduzierte sich das Geschäft gegen Einmalbeitrag um 5,2 Prozent, sodass die Beitragseinnahmen in Leben insgesamt ein leichtes Minus von 0,4 Prozent verzeichneten (Vergleichswert Branche laut GDV: – 2,8 Prozent Beitragswachstum).

LVM in puncto Sicherheit ganz vorn

„Sicherheit ist unsere Geschäftsgrundlage, sie ist Basis und Ergebnis unseres Handelns – erst recht in einem Zinsumfeld, wie wir es aktuell erleben“, betonte der scheidende Vorstandsvorsitzende Jochen Herwig bei der Vorstellung der Ergebnisse. Der entscheidendste Sicherheitsfaktor sei die Finanzkraft des Unternehmens: Dank der Zuführung des Jahresüberschusses zum Eigenkapital wurde die solide Kapitalausstattung des Konzerns in 2015 nochmals gestärkt und stieg auf insgesamt 1,85 Milliarden Euro. Die hervorragende Sicherheitslage der LVM spiegle sich auch in der deutlichen Übererfüllung der Anforderungen nach Solvency II, so Herwig. Das neue einheitliche Aufsichtssystem gilt seit dem 1. Januar 2016 verbindlich für alle europäischen Versicherer.

Wachstumskurs geht auch in 2016 weiter

Die Beitragseinnahmen des LVM-Konzerns stiegen im ersten Quartal 2016 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die größte Sparte der LVM Versicherung – die Kraftfahrtversicherung – verzeichnete mit einem Plus von 2,8 Prozent ein solides erstes Quartal. Noch erfreulicher entwickelte sich die Sachversicherung mit einem Beitragsplus von 9,9 Prozent. Bezogen auf das Gesamtjahr 2016 rechnet die LVM Versicherung über alle Sparten hinweg mit einem Wachstum von 3,7 Prozent. Begleitet wird der positive Wachstumskurs von einer bisher noch sehr moderaten Schadenentwicklung. „Aktuell gehen wir von einem sehr guten Jahresergebnis für 2016 aus, aber die Sturm- und Hagelsaison hat gerade erst begonnen“, so Herwig abschließend.

Digitalisierung: Aufbau zusätzlicher Serviceangebote statt Abbau persönlicher Betreuung

Der Megatrend Digitalisierung treibt die gesamte Versicherungsbranche um. Auch die LVM widmet sich diesem Thema intensiv, wie der designierte Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Kleuker versichert: „Digitalisierung bedeutet für uns nicht die Entwicklung hin zu einer anonymen Versicherungsfabrik, sondern die Schaffung echter Mehrwerte für unsere Kunden.“ Umsetzungsbeispiele sind das bereits vor über drei Jahren eingeführte digitale Kundenportal „Meine LVM“ und die korrespondierende LVM-App. Belege für die Krankenversicherung kopieren, beschriften, frankieren und per Post schicken war gestern, heute öffnet der Kunde seine LVM-App, fotografiert den Beleg und schon nimmt alles seinen gewohnten Lauf – ein Zeitgewinn, von dem Kunde und Versicherer gleichermaßen profitieren. Ein weiteres Beispiel für echten Kunden-Mehrwert ist der Unfallmeldedienst, eine Art „digitale Notrufsäule“. Bereits seit April und damit als einer der Vorreiter in der Branche bietet die LVM Versicherung ihren Kunden das automatische Notruf-System für Neu- und Gebrauchtwagen an, das die deutsche Versicherungswirtschaft entwickelt hat. Das System besteht aus einem Unfallmeldestecker für die 12-Volt-Buchse und einer korrespondierenden Smartphone-App, über die im Falle eines schweren Unfalls ein Notruf direkt an die Notrufzentrale abgesetzt wird. So wird der Unfallmeldedienst zu einem weiteren wichtigen Baustein in der Rettungskette, die die LVM Versicherung zur schnellen Hilfe für ihre Versicherten bereithält. Jüngstes Beispiel für die Digitalisierung ist der überarbeitete Internetauftritt der LVM Versicherung, der nach einer Verjüngungskur den Anforderungen mobiler Nutzer noch besser Rechnung trägt. „Trotz dieser vielen digitalen Neuerungen sind wir überzeugt, dass es auch zukünftig großen Bedarf an ‚analoger‘ Beratung und Betreuung im persönlichen Gespräch geben wird“, verdeutlicht Kleuker die große Bedeutung des Services durch die Agenturen vor Ort.

Die LVM Versicherung

Über 3,3 Millionen Kunden mit über 10,9 Millionen Verträgen vertrauen der LVM Versicherung. Sie gehört mit mehr als 3,2 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie Kapitalanlagen von über 17,3 Milliarden Euro zu den 20 führenden Erstversicherungsgruppen in Deutschland. Kundenservice vor Ort bieten die über 2.200 LVM-Vertrauensleute mit ihren rund 4.700 Mitarbeitern in den bundesweit vertretenen LVM-Versicherungsagenturen, unterstützt von rund 3.600 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale in Münster sowie im angestellten Außendienst.

Die Unternehmensgruppe hat ein vollständiges Produktangebot für Privat- und Gewerbekunden. Über die LVM-eigene Bank, die Augsburger Aktienbank AG, und die LVMKooperationspartner hkk, Aachener Bausparkasse und Federated Investors Inc. bietet sie weitere Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte an.