Unfallmeldedienst kann Leben retten – LVM startet am 4. April automatisches Notruf-System für Autos

PRESSEMITTEILUNG – 1. April 20116: Die deutsche Versicherungswirtschaft hat ein automatisches Notruf-System entwickelt, das sowohl in Neuwagen als auch in Gebrauchtwagen eingesetzt werden kann. Das System besteht aus einem Unfallmeldestecker für die 12-Volt-Buchse und einer korrespondierenden Smartphone-App. Mit Hilfe von Beschleunigungssensoren erkennt es eine Kollision sowie die Stärke des Aufpralls und meldet Unfälle automatisch an eine Notrufzentrale.

Die LVM Versicherung beteiligt sich am Unfallmeldedienst und bietet diesen als eines der ersten Unternehmen bereits zur offiziellen Markteinführung am 4. April 2016 zu einem Jahresbeitrag für 9,60 Euro an.

Jede Minute zählt

Dank des Unfallmeldedienstes und der automatischen Übermittlung der genauen GPS-Daten des Unfallortes sowie der letzten Fahrtrichtung können Rettungskräfte im Fall der Fälle noch schneller vor Ort sein als bisher. „Bei schweren Verkehrsunfällen kann das Leben retten“, so Marcel Peschl, Leiter Kraftfahrt Produktmanagement bei der LVM Versicherung. Aber auch bei Bagatellschäden oder Pannen leistet der Unfallmeldedienst gute Dienste. Registriert der Unfallmeldestecker einen leichten Aufprall oder löst der Autofahrer einen manuellen Pannenruf aus, stellt die App eine Verbindung mit der Zentrale der LVM Versicherung her. Die nimmt den Schaden auf und organisiert umgehend Hilfe.

Viel Sicherheit für wenig Geld

Der LVM-Unfallmeldedienst wird als Zusatzbaustein zum Kfz-Schutzbrief „LVM-AutoPlus“ zu einem Preis von 9,60 Euro pro Jahr angeboten. „Die korrespondierende App gibt es kostenlos für fast jedes Smartphone. Wenn eine neue Technik Leben retten kann, dann sollte sie möglichst jedem zugänglich gemacht werden – daher der günstige Preis“, erklärt Peschl. Interessierte Versicherungskunden können sich an eine der bundesweit über 2.200 LVM-Agenturen wenden.

Datenschutz als wesentliches Entwicklungskriterium

„Die notwendige IT- und Kommunikationsinfrastruktur zeichnet sich durch höchste Datensicherheit und Datensparsamkeit aus“, betont LVM-Vorstand Werner Schmidt. „Verläuft die Fahrt störungsfrei, werden keine Informationen übertragen, die Daten bleiben beim Kunden.“ Die Datenübertragung zwischen Unfallmeldestecker und Smartphone funktioniert über eine Bluetooth-Verbindung. Nur im Falle eines Unfalls oder eines manuellen Hilferufs sendet das Smartphone die notwendigen Informationen an die Notrufzentrale. Der Versicherer kann daraus weder Rückschlüsse auf die Fahrweise ziehen, noch ein Bewegungsprofil erstellen.

Die LVM Versicherung

Über 3,3 Millionen Kunden mit über 10,6 Millionen Verträgen vertrauen der LVM Versicherung. Sie gehört mit mehr als 3,1 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie Kapitalanlagen von über 15,8 Milliarden Euro zu den 20 führenden Erstversicherungs-gruppen in Deutschland. Kundenservice vor Ort bieten die 2.200 LVM-Vertrauensleute mit ihren 4.400 Mitarbeitern in den bundesweit vertretenen LVM-Versicherungsagenturen, unterstützt von rund 3.600 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale in Münster sowie im angestellten Außendienst.

Die Unternehmensgruppe hat ein vollständiges Produktangebot für Privat- und Gewerbekunden. Über die LVM eigene Bank, die Augsburger Aktienbank AG, und die LVM-Kooperationspartner hkk, Aachener Bausparkasse und Federated Investors Inc. bietet sie weitere Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte an.