Konzern Versicherungskammer Bayern: Gute Geschäftsentwicklung 2014

PRESSEMITTEILUNG – 17. Dezember 2014, München. Der Konzern Versicherungskammer Bayern (VKB) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen liegt das Beitragsvolumen im selbst abgeschlossenen Geschäft bei 7,20 Mrd. Euro; das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im gesamten Versicherungsgeschäft (inkl. aktive Rückversicherung) steigen die Beitragseinnahmen auf 7,25 Mrd. Euro. Der Kapitalanlagenbestand wächst auf ca. 45 Mrd. Euro (42 Mrd. Euro). Der Vorsitzende des Vorstands des Konzerns VKB, Dr. Frank Walthes, sagt hierzu: „Wir sind profitabel gewachsen und unser Jahresüberschuss wird über dem Ergebnis des Vorjahres liegen. Damit haben wir unsere Ziele erreicht.“

Schaden- und Unfallversicherung

In der Schaden- und Unfallversicherung steigen die Beiträge des Konzerns um 5,0 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro. Nach einem von Kumul- und Großschäden geprägten Vorjahr hat sich der Schadenaufwand 2014 normalisiert. So konnte die Bruttoschadenquote auf voraussichtlich 67,7 Prozent (75,1) verbessert werden. Die Betriebskostenquote bleibt mit 24,3 Prozent stabil. Damit liegt die kombinierte Schadenkostenquote für den Konzern bei 92 Prozent, die Combined Ratio brutto (gemäß GDV-Definition) liegt bei 95 Prozent. Damit zeigen die Schaden- und Unfallversicherer des Konzerns VKB erneut, dass sie erfolgreich wirtschaften.

Krankenversicherung

Die beiden Krankenversicherer der Öffentlichen Versicherer und der Sparkassen-Finanzgruppe, die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung, erzielten ein Plus von 1,1 Prozent und steigern die gebuchten Bruttobeiträge auf 2,23 Mrd. Euro. Besonders gut entwickelt hat sich das Geschäft in der Zusatzversicherung. Insbesondere in der 2013 eingeführten geförderten Pflegezusatzversicherung konnten bisher rund 110.000 Personen, und damit etwa ein Fünftel des Gesamtmarktes, abgesichert werden. Zu diesem Erfolg haben alle Vertriebswege, insbesondere die Sparkassen, beigetragen. Die Verwaltungskostenquote der Krankenversicherer bleibt mit 2,0 Prozent weiterhin stabil und liegt damit deutlich unter Markt.

Lebensversicherung

Die Beitragseinnahmen der Lebensversicherer des Konzerns VKB liegen voraussichtlich bei 2,80Mrd. Euro. Walthes betont: „Die Entwicklung hat erneut unsere Erwartungen übertroffen.“ Insbesondere der traditionell hohe Anteil des Bankenvertriebs trägt zu der positiven Entwicklung der Lebensversicherung bei. Die Verwaltungskostenquote der Lebensversicherer des Konzerns VKB liegt mit 1,7 Prozent weiterhin deutlich unter dem Marktniveau.

Überschussbeteiligung 2015

Die Bayern-Versicherung, als größter Lebensversicherer des Konzerns VKB, hält die Gesamtverzinsung 2015 stabil. Für Neuverträge gegen laufenden Beitrag beträgt sie unverändert bis zu 3,6 Prozent. Sie setzt sich zusammen aus der laufenden Verzinsung in Höhe von 3,0 Prozent sowie dem Schlussüberschuss inklusive der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von bis zu 0,6 Prozent (wie Vorjahr). Walthes weiter: „Mit der Beibehaltung der Gesamtverzinsung auf Vorjahresniveau bieten wir unseren Kunden eine zuverlässige Altersvorsorge. Die mit dem Lebensversicherungsreformgesetz festgelegte Begrenzung der Mitgabe der Bewertungsreserven an ausscheidende Kunden war hierfür ein sehr positives und wichtiges Signal des Gesetzgebers.“

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