Finanzmagazin „Euro“: Was es kostet, früher in Rente zu gehen

PRESSEMITTEILUNG – Früher in Rente gehen – laut Umfragen wollen das knapp 90 Prozent der Deutschen. Aber wie viel Geld kostet es, ein, drei oder gar fünf Jahre früher in den Ruhestand zu gehen, ohne Rentenabschläge hinnehmen zu müssen? Das Wirtschafts- und Finanzmagazin „Euro“ hat es in seiner aktuellen Ausgabe (EVT. 19. November) ausgerechnet.

Demnach braucht ein heute 50-Jähriger, der für die Zeit bis zum eigentlichen Renteneintritt 2000 Euro brutto haben möchte, 33.000 Euro, um ein Jahr zu überbrücken. Will er drei Jahre früher aufhören zu arbeiten, benötigt er schon fast 100.000 Euro.

Um diese Lücken zu schließen, müsste der 50-Jährige um ein Jahr früher in Ruhestand gehen zu können 140 Euro im Monat, um drei Jahre früher zu gehen bereits 473 Euro im Monat ansparen (bei 2,5 Prozent jährlicher Verzinsung).

Die Berechnungen von Euro zeigen: Je eher man beginnt, für einen früheren Ruhestand zu sparen, desto einfacher wird es. Wer bereits ein finanzielles Polster hat (die Redaktion hat hier den Betrag von 50.000 Euro angenommen), kann sich zumindest ein Jahr früheren Ruhestand problemlos finanzieren.

Aber auch wenn es drei oder fünf Jahre früher in die Freiheit gehen soll, sinken die Sparbeiträge im Vergleich zum Frührentner, der kein Geld auf der hohen Kante hat, dramatisch. Ein 50-Jähriger, der drei Jahre früher in Rente gehen und 2000 Euro brutto zur Verfügung haben will, bräuchte dann nur noch 145 Euro monatlich anzusparen. Die Tabellen zeigen, welche Sparraten 50-, 55-, und 60-Jährige benötigen um ein, drei und fünf Jahre früher in Rente zu gehen.

Ebenfalls lesen Sie im neuen „Euro“-Titel:

* Worauf Beamte, Angestellte und Selbständige achten sollten, wenn sie früher in Ruhestand gehen wollen.
* Warum sich die Rente mit 63 nur für wenige Menschen lohnt.