Zurich: Neue Versicherungslösung zum Schutz vor Cyber-Risiken

PRESSEMITTEILUNG – Bonn, 11. Juli 2013: Zurich bietet Unternehmen ab sofort eine Absicherungsmöglichkeit, um sich vor Cyber-Risiken zu schützen. Mit der „Zurich Cyber & Data Protection“ bietet der Versicherer ein eigenständiges Produkt, das sowohl die finanziellen Folgen durch externe Angriffe, etwa durch Hacker, als auch das Fehlverhalten von Mitarbeitern in Bezug auf Datensicherheit abdeckt. Bisher waren diese Risiken nur in Teilen etwa über eine Vertrauensschadendeckung versicherbar. Ausgerichtet ist das neue Produkt insbesondere auf Branchen, die mit großen Datenbeständen arbeiten, wie etwa Technologie- oder Finanzdienstleister.

Kombiniert: Haftpflicht- und Eigenschadendeckung

Das Besondere bei der „Zurich Cyber & Data Protection“: sie kombiniert Haftpflicht- und Eigenschadendeckung in einer Versicherungslösung. So schützt die Police im Rahmen der Haftpflichtdeckung gegen Vermögenseinbußen aus datenschutzbezogenen Pflicht- und Vertraulichkeitsverletzungen eigener Mitarbeiter und bietet finanzielle Sicherheit bei Betriebsunterbrechungen aufgrund von IT-Sicherheitslücken. Bei Bedarf können Kunden auch eine zusätzliche Internet-Medien Haftpflichtdeckung dazu wählen. Diese beinhaltet zum Beispiel die Verletzung von Persönlichkeits- oder Urheberrechten. Im Schadensfall bietet das Zurich Produkt über die Eigenschadendeckung Hilfe, um beispielsweise die wirtschaftlichen Folgen aufgrund von Reputationsverlusten oder der Unzufriedenheit von Kunden zu mindern. So finanziert Zurich etwa Public Relations-Maßnahmen, um eingetretene oder befürchtete negative Auswirkungen auf das geschäftliche Ansehen des Unternehmens zu mindern.

IT-Sicherheitsnetz beeinflusst Versicherungsprämie

Neben Faktoren wie Größe oder Branche eines Unternehmens, bestimmt vor allem auch die Qualität des bestehenden IT-Sicherheitsnetzes die Höhe der Versicherungsprämie. Eine hoch entwickelte IT-Sicherheit wirkt sich dabei günstig auf die Prämie aus. Das genaue Volumen legt Zurich anhand einer ausführlichen Prüfung der hauseigenen Risikomanager fest; die Mindestprämie liegt bei etwa 5.000 Euro p.a.. Bei der Deckungssumme ihres Versicherungsschutzes können die Unternehmen frei wählen: Zurich bietet einen Deckungsschutz von bis zu 25 Millionen Euro.

Verantwortung für IT-Sicherheit kann nicht ausgelagert werden

Anders als Arbeitsprozesse, kann die Verantwortung für IT-Sicherheit nicht ausgelagert werden. Kommt es durch den Einsatz von Spyware zu einem elektronischen Diebstahl von Kundendaten, muss das Unternehmen voll für jegliche entstandenen Schäden aufkommen. Der Verlust von tausenden von Datensätzen kann zu existenzbedrohenden Vermögenseinbußen führen. Jedes Unternehmen, das Daten verarbeitet oder speichert, seien es Daten von Arbeitnehmern, Kunden, Zulieferern oder Geschäftspartnern, ist diesen potenziellen Kostenrisiken aufgrund von Verletzungen der Vertraulichkeit oder des Datenschutzes ausgesetzt.

Cyber-Kriminalität nimmt zu

Cyber-Kriminalität hat in Deutschland laut polizeilicher Kriminalstatistik im vergangenen Jahr mit rund 64.000 Fällen einen neuen Höchststand erreicht. Damit ist die Zahl der Fälle im Vergleich zu 2011 um 7,5 Prozent gestiegen. Seit 2007 hat die Anzahl der Straftaten um  insgesamt 87 Prozent zugelegt. Da selbst hoch entwickelte Mechanismen nicht immer vor Cyber-Gefahren schützen können, sollten insbesondere Unternehmen mit großen Datenbeständen über einen umfangreichen Schutz für den Fall von Angriffen verfügen. Denn kommt es zu einem elektronischen oder physischen Datenmissbrauch, kann dem betroffenen Unternehmen ein großer finanzieller Schaden entstehen, für das es vollumfänglich aufkommen muss.

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