BaFin äußert sich zur Run-Off-Welle – Venture Capital Investitionen nähern sich Allzeithoch – IDD und MiFID II mit Auswirkungen auf das Tagesgeschäft

Gegen den Trend       

Die jüngsten Meldungen zum Run-Off der Lebensversicherungsbestände von ERGO und Generali ließen selbst die Wettbewerbsprüfer der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) deutlich aufhorchen. Mit einem klaren Statement äußerte sich die BaFin dann auch auf ihrer Jahreskonferenz zum Thema und machte deutlich, dass eine Übernahme, vor allem großer Bestände, intensiv geprüft würde, um die Interessen der Versicherten zu wahren. Doch es gibt auch einige Lebensversicherer, die sich entgegen des allgemein scheinenden Trends positionieren und sich deutlich für den Erhalt bestehender Verträge aussprechen. So machten neben dem Marktführer Allianz auch die R+V, die Nürnberger oder die Alte Leipziger deutlich, dass sie auch zukünftig aktiv in diesem Marksegment handeln würden. procontra-online

FinTechs weiterhin mit starkem Wachstum             

Eine aktuelle Studie der Comdirect Bank hatte die Einschätzung der FinTech-Szene zum Thema. Und auch wenn sich die überproportionale Anzahl der Neugründungen vergangener Jahre etwas konsolidiert zeigte, so wurden bis September 2017 mit 579 Millionen Euro frischem Kapitals in den ersten neun Monaten bereits genauso viel Geld in die jungen Unternehmen investiert, wie im gesamten Jahr 2016 (624 Millionen Euro). Das Geld der Investoren sitzt also immer noch „locker“ wenn es um neue innovative Geschäftsideen geht. Dies jedoch scheint mangels margenträchtiger Investitionsalternativen auch eine nur logische Entwicklung, denn es fließen größere Summen in tendenziell weniger Start-ups. Dies macht deutlich, dass die ungebremste Euphorie einer eher konstruktiven positiven Grundstimmung gewichen ist. Versicherungsmagazin

 


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Umgedacht bei der Gewerbe-Police: umfassender Schutz für Unternehmer

„Der Plan war, eine Lösung aus der Taufe zu heben, die optimal auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht“, sagt Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb der Bayerischen.

Die neue Gewerbe-Police der Bayerischen ist wie schon die “Eine meine Police“ im Privatkundenbereich ein Ergebnis des „Umdenkens“ der Bayerischen. Auch diese wurde konsequent als All-Risk-Police konzipiert. Für den gewerblichen Versicherten, also den Unternehmer oder sein Unternehmen bedeutet das: Alles, was in den Versicherungsbedingungen nicht als Ausschluss definiert ist, ist automatisch mitversichert. Neben dem deutlich stärkeren Versicherungsumfang liefert das neue Vertragswerk somit auch eine höhere Transparenz und Verständlichkeit.
Mehr auf umdenken.co.


Zahl des Tages
1,93

Prozent beträgt die Gesamtkostenquote nach einer beispielhaften Berechnung des Analysehauses Morgen & Morgen für die Verwaltung aktiv gemanagter Fonds in Versicherungspolicen und damit gut um das Zehnfache höher als bei vergleichbar günstigen ETFs. Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Zitat des Tages              

„Die gestiegenen Anforderungen an die Makler im Beratungs- und Dokumentationsprozess erfordern ein entsprechendes Know-how und Kunden gehen künftig mit einem dicken Packen Papier nach Hause.“

Die Umsetzung von IDD und MiFID II wird nach Ansicht von Boris-Jonas Glameyer, Rechtsanwalt bei der auf die Versicherungswirtschaft spezialisierten Hamburger Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte, erhebliche Auswirkungen an das operative Tagesgeschäft bei der Vermittlung von fondsbasierten Versicherungspolicen mit sich bringen. Die Qualifizierung des Vertriebs in dieser Hinsicht, stellt nach Meinung Glameyers eine wesentliche Herausforderung dar, die es zukünftig zu bewältigen gilt. Pfefferminzia

Reserven der DRV sinken weiter 

Seit nunmehr zwei Jahren verbuchte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) einen negativen Saldo. Und dies trotz der deutlich gestiegenen Einnahmen auf der „Habenseite“. So betrug das Defizit am Jahresende 2016 satte 2,2 Milliarden Euro. Und auch in diesem Jahr setzt sich dieser Trend fort. So betrug die Reserve der DRV im September 28,9 Milliarden Euro gegenüber 29,6 Milliarden Euro im Vormonat August. Dies ist sei bedenklicher Trend, bedenkt man, dass der nachhaltig positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Land die Anzahl der Beitragszahler neue Höchststände verzeichnet. Was, und so fragen sich nicht nur Experten, wird passieren, wenn die allgemeine wirtschaftliche Situation einen Dämpfer erhält? Versicherungsbote

 

 

 

 

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