Zitat des Tages – Rentenlücke in Deutschland: Hohe Lebenshaltungskosten treiben Defizit im Alter – 05.03.2026
„Die Daten zeigen, dass Deutschland bei der Rentendeckung zu den Schlusslichtern Europas gehört, nicht weil die Renten besonders niedrig wären, sondern weil die Lebenshaltungskosten im Alter besonders hoch sind“,
sagt Nicolas Caramella, Gründer und CEO von DataPulse. Eine Analyse von DataPulse zeigt eine deutliche Rentenlücke in Deutschland. Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt bei 19.138 Euro pro Jahr, während Senioren im Schnitt 28.663 Euro für ihren Lebensunterhalt benötigen. Daraus ergibt sich ein Defizit von rund 33 Prozent. Haupttreiber sind Wohnkosten, die etwa ein Drittel der Ausgaben ausmachen.
Viele ältere Menschen leben zur Miete. Trotz dieser Belastung liegt das Risiko von Altersarmut mit etwa 20 Prozent nur im europäischen Mittelfeld, auch dank privater und betrieblicher Vorsorge.

