1,1 Milliarden Euro
Verlust muss das Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer laut Verwaltungsausschusschef Thomas Schieritz voraussichtlich verkraften. Die Summe markiert einen drastischen Einbruch des einst über zwei Milliarden Euro starken Anlagevermögens.
Rund 10.000 Zahnärzte sind betroffen und warnen in einem Schreiben an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vor einem drohenden „Systemkollaps“. Ursache seien laut neuen Ausschussmitgliedern jahrelange riskante und teils unzulässige Investments, darunter Projekte auf Ibiza und in Digital-Versicherer. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen frühere Verantwortliche – ein Fall, dessen Aufarbeitung Jahre dauern könnte.

