„Die Versicherungsrisiken werden sich von menschlichen Fahrern auf die Technologie verlagern“,
prognostiziert Michael Maicher, Global Partner & Director bei Allianz Partners. Die Analysen seines Hauses zeigen, wie autonomes Fahren die Kfz-Versicherung neu ordnet: Risiken wandern zu Software, Sensorik und Herstellern, während neue Policen Reise- oder Geschäftsunterbrechungen abdecken könnten. Mit steigenden Automatisierungsstufen entstehen komplexe Haftungsfragen zwischen Haltern, Herstellern und Entwicklern.
Gesetzliche Vorgaben zu Daten, Unfallanalyse und Verantwortlichkeit müssen angepasst werden. Gleichzeitig sinkt die Unfallzahl, doch Reparaturen werden teurer. Versicherer müssen Technik, Recht und Mensch-Maschine-Interaktion neu denken.

