Fonds oder Fondspolice im Ruhestand? Unterschiede in der Entnahmephase
Die gestiegene Lebenserwartung bedeutet für viele Menschen, dass die Rentenphase mittlerweile 20 Jahre oder länger andauern kann. Entsprechend reicht es nicht, nur auf vorhandenes Vermögen zurückzugreifen – Kapital kann auch im Ruhestand weiter an den Kapitalmärkten arbeiten. Fonds und Fondspolicen sind zwei mögliche Vehikel, um dies umzusetzen. Für Makler gilt es, ihren Kundinnen und Kunden die Unterschiede in der Entnahmephase verständlich darzustellen.
Flexibilität vs. Versicherungsmantel
Fonds im Bankdepot
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Hohe Flexibilität: Ein- und Auszahlungen sind jederzeit möglich.
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Breite Auswahl: Kund:innen können aus nahezu dem gesamten Fondsangebot in Deutschland wählen, von aktiv gemanagten Strategien bis hin zu ETFs.
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Risikosteuerung: Umschichtungen lassen sich einfach umsetzen, etwa zur Anpassung an gesundheitliche oder finanzielle Veränderungen im Alter.
Fondspolicen
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Eingeschränkte Auswahl: Die Fondspalette richtet sich nach dem Versicherer, wobei zunehmend auch ETFs und institutionelle Tranchen zur Verfügung stehen.
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Vertragliche Bindung: Kund:innen binden sich an einen Tarif, genießen aber im Gegenzug oft erweiterte Leistungen wie flexible Entnahmephasen oder Rebalancing-Funktionen.
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Langfristigkeit: Viele Policen ermöglichen Entnahmen bis zum 85. Geburtstag oder länger, auch Teilverrentungen sind möglich.
Kosten im Vergleich
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Direkte Fondsanlagen: Ausgabeaufschläge (bis zu 5 %), Transaktionsgebühren oder Spreads bei ETFs, Depotgebühren sowie mögliche Kosten für Vermögensverwaltung (z. B. Robo-Advisor).
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Fondspolicen: Verwaltungs- und Versicherungskosten können höher liegen, allerdings entfällt in der Regel der Ausgabeaufschlag. Viele Policen enthalten zudem automatische Services wie Rebalancing oder Ein- und Ausstiegsmanagement.
