Wenn tierische Untermieter einziehen: Was Versicherungen leisten – und was nicht
Ob Marder auf dem Dachboden, ein Wespennest im Rollladenkasten oder ein Vogelnest unter den Dachziegeln – wenn Tiere oder Insekten ins Haus eindringen, wird es selten gemütlich. Für betroffene Hausbesitzer kann das teuer werden: Schäden an Dämmung, Kabeln oder Fassade sind keine Seltenheit. Doch welche Versicherung greift in solchen Fällen? Und was sollten Makler ihren Kunden dringend mit auf den Weg geben?
Tierischer Ärger mit teuren Folgen
Während viele Tiere unter Artenschutz stehen und ihre Umsiedlung aufwendig geregelt ist, entstehen durch ihre Anwesenheit nicht selten erhebliche Sachschäden. Besonders Marder verursachen regelmäßig Schäden an Dämmungen, Leitungen oder sogar Dachbalken. Die Kosten für Entfernung und Reparatur liegen oft im vierstelligen Bereich – ein Thema, das auch für Versicherer relevant ist.
Zwei Versicherungen, zwei Perspektiven
Grundsätzlich sind zwei Versicherungsarten betroffen:
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Hausratversicherung: Schutz für bewegliches Inventar – also Schäden im Haus
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Wohngebäudeversicherung: Schutz für das Gebäude – also Schäden am Haus
Ob und wie Schäden durch Tiere oder Insekten übernommen werden, hängt maßgeblich vom jeweiligen Tarif ab. Nester entfernen, Schädlinge einfangen und ihre Spuren beseitigen – welche Police deckt das ab und in welchem Umfang? Das hat procontra in einer Bildergalerie zusammengestellt.
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