„Diese Beitragslücken sind der Grund, dass unsere gesetzliche Rente so mies ausfällt“,
sagte Heinrich Schafmeister, Bevollmächtigter des BFFS-Vorstands (Bundesverband Schauspiel). Erstmals haben sich die Allianz Deutscher Produzent:innen, Ver.di und der BFFS auf einen Tarifvertrag geeinigt, der Filmschaffenden ab dem 1. Juli 2025 eine betriebliche Altersversorgung garantiert. Rund 25.000 Schauspieler profitieren von der neuen Regelung, die für alle Produktionen – ob öffentlich-rechtlich, privat oder Streaming – gilt. Besonders wichtig ist der Schritt angesichts der oft kurzfristigen Anstellungen, die zu Rentenlücken führen. Die Vorsorge erfolgt verpflichtend über die Pensionskasse Rundfunk. Der Vertrag setzt verbindliche Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge von je vier Prozent fest und stärkt so nachhaltig die soziale Absicherung in der Branche.
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