Versicherungen im Blindflug – Warum junge Erwachsene Risiken falsch einschätzen

„Erst mal leben“ statt vorsorgen: Ein gefährlicher Irrtum

Versicherung? Später – wenn überhaupt. So lautet die Devise vieler junger Menschen. Reisen, Freundeskreis, Karriereplanung – all das steht im Vordergrund, während das Thema Absicherung auf die lange Bank geschoben wird. Dabei ist genau diese Lebensphase kritisch: „Gerade in jungen Jahren sind essenzielle Versicherungen besonders günstig – und im Ernstfall existenzsichernd“, warnt Bastian Kunkel, Gründer der Marke Versicherungen mit Kopf. Kunkel betreibt mit über 850.000 Followern die größten unabhängigen Versicherungskanäle in Deutschland und sieht einen klaren Aufklärungsbedarf: Fehlendes Wissen, ein abstrakter Nutzen und Misstrauen gegenüber Versicherungen sorgen für gefährliche Versorgungslücken. Der Irrglaube, jung sei gleich unverwundbar, ist weit verbreitet – doch Unfälle, Krankheiten oder Schadenfälle machen auch vor Twens nicht Halt.

Versichern ist kein Zeichen von Angst – sondern von Weitsicht

Die Zahlen sprechen für sich: Jeder vierte Erwerbstätige wird im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Doch gerade eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für junge, gesunde Menschen bezahlbar und unkompliziert abschließbar – sofern sie nicht zu spät kommt. Gleiches gilt für die private Haftpflicht oder die Auslandskrankenversicherung. „Es geht nicht darum, sich gegen alles abzusichern, sondern die existenziellen Risiken im Blick zu behalten“, so Kunkel. Der Denkfehler liegt oft darin, Versicherungen erst dann für notwendig zu halten, wenn das Einkommen steigt. Doch gerade dann, wenn das finanzielle Fundament noch wacklig ist, kann ein einziger Schadenfall existenzbedrohend sein. Eine absurde Antithese: Je weniger Geld da ist, desto dringender wird der Schutz.

Unsichtbar, bis es zu spät ist – und genau dann unbezahlbar

Solange nichts passiert, wirken Versicherungen überflüssig. Doch ihr Nutzen zeigt sich erst, wenn das Unvorhergesehene eintritt. Ein gebrochenes Bein im Auslandssemester, ein ausgelöschter Laptop durch verschütteten Kaffee, eine Depression, die den Berufseinstieg unmöglich macht – Szenarien, die nicht auf später warten. Wer früh handelt, sichert nicht nur günstige Beiträge, sondern auch Klarheit in einem oft unübersichtlichen System. Versicherungen sind kein Lifestyleprodukt. Sie sind keine Investition in Status, sondern in Stabilität. Wer sie versteht und gezielt einsetzt, schafft sich ein Fundament – leise, aber wirksam.

Quelle

In Kooperation mit der
INTER Versicherungsgruppe