Viele Maklerhäuser stehen vor dem Generationenwechsel

Die Versicherungs- und Finanzvermittlungsbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Jeder dritte Vermittler plant laut aktuellem Vermittlerbarometer des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW, innerhalb der nächsten 15 Jahre aus dem Beruf auszusteigen. Mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren, bei Maklern sogar 53,3 Jahren, nähert sich eine große Anzahl erfahrener Berater dem Ruhestand. Dieses demografische Phänomen wirft die Frage auf, wer künftig die Kunden betreuen wird, wenn ihre langjährigen Vertrauenspersonen nicht mehr verfügbar sind.

Weiterhin hoher Beratungsbedarf der Kunden

Trotz des Ausscheidens vieler Vermittler bleibt der Bedarf an fachkundiger Beratung ungebrochen. Kunden stehen vor komplexen finanziellen Entscheidungen, insbesondere beim Übergang in den Ruhestand. Ob es um die Verrentung einer privaten Rentenversicherung, die Anlage von Kapital aus Verkäufen oder Erbschaften geht – ohne professionelle Unterstützung fühlen sich viele überfordert. Laufende Verträge allein bieten keine ausreichende Orientierung, und die fehlende Beratung kann zu suboptimalen Entscheidungen führen.

Neue Chancen durch Spezialisierung in der Ruhestandsplanung

Für Vermittlerinnen und Vermittler, die sich in der Ruhestandsplanung fortbilden, eröffnen sich vielversprechende Perspektiven. „Genau für diesen Zweck hat die Helvetia Leben Akademie einen neuen Ausbildungslehrgang ‚Berater/-in Generationenvorsorge‘ aufgelegt, der im Jahr 2025 beginnt“, erklärt Overbeck, Leiter der Helvetia Leben Akademie. Er betont die Bedeutung dieser Qualifikation, um die Potenziale in einem wachsenden Marktsegment zu erschließen und den Bedarf an kompetenter Beratung für die kommende Generation von Ruheständlern zu decken.

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