Eine Elementarschaden-Pflichtversicherung ist kein Allheilmittel (KOMMENTAR)

Die finanziellen Folgen der durch Starkregen ausgelösten Flutkatastrophe betragen für die Versicherungswirtschaft allein bislang mehr als sieben Milliarden Euro. Ob es bei dieser Größenordnung bleiben wird ist eher unwahrscheinlich. In diese Summe nicht mit eingerechnet sind dabei die Schäden öffentlicher Infrastruktur oder die Schäden der Betroffenen ohne Versicherungsschutz. Und genau hier setzt die Debatte um die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden an. Doch eine Elementarschaden-Pflichtversicherung ist kein Allheilmittel. In einem aktuellen Kommentar auf procontra-online beschreibt Dr. Reiner Will, geschäftsführender Gesellschafter und Mitbegründer der Assekurata Assekuranz Rating-Agentur, was solch eine Versicherung im Stande ist zu leisten und was eben auch nicht. Denn der beste Versicherungsschutz lindert lediglich die Symptome, bekämpft aber nicht die eigentliche Ursache des Problems.