bAV: Bundesfinanzhof fällt denkwürdiges Urteil

Die Richter am Bundesfinanzhof haben in einem aktuellen Urteil zur Entgeltumwandlung die Rechtsprechung klar zugunsten der Verbraucher gefestigt. Seit dem Jahr 2002 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung in Höhe von mindestens 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Unklar war bislang, wie diese Regelung ausgelegt werden kann, wenn der Unternehmer seinen Ehegatten als Angestellten in seinem Betrieb führt. Hierzu hat sich der Bundesfinanzhof nun eindeutig positioniert und damit die Unsicherheit zu dieser Fragestellung aus dem Weg geräumt. Für beherrschende GGF, Ehegatten und nahe Angehörige mit steuerlich anerkannten Arbeitsverhältnissen ist demnach eine Entgeltumwandlung grundsätzlich als Betriebsausgabe anzuerkennen.