Aktuare in größter Sorge wegen Niedrigzinsen

Die langanhaltende Niedrigzinsphase wirft ihre Schatten auf viele geschäftliche Bereiche. Auf der einen Seite profitieren Häuslebauer von niedrigen Immobilienkreditsätzen auf historischem Niveau. Auf der anderen Seite ist die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) vor allen Dingen bei risikoaffinen Sparern verhasst. Nun melden sich auch die Aktuare hierzulande zu Wort und schlagen Alarm. Die Sorge richtet sich dabei vor allen Dingen auf die Bestände in der betrieblichen Altersvorsorge. Dabei wirken die niedrigen Zinsen gleich in doppelter Hinsicht. So muss die jüngere Generation einen immer größeren Aufwand betreiben, um die eigene Altersvorsorgelücke zu schließen. Gleichzeitig müssen die Versorgungsträger einen immer größeren Aufwand betreiben, um bestehende Garantien stemmen zu können. Daher sieht das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V. (IVS) den Ausweg mithilfe von drei Instrumenten.