Geplante Finanztransaktionssteuer erntet viel Kritik (KOMMENTAR)

Der Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) ist dieser Tage wahrlich nicht zu beneiden. Seine konservative Finanzpolitik der „Schwarzen Null“ ruft eine ganze Reihe von Kritikern nicht nur aus den politischen Lagern hervor, die Parteiführerschaft ist passé und nun stimmen Koalitionspartner CDU und die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke unisono in den Kanon ein, dass die geplante Finanztransaktionssteuer unzureichend sei. Übrigens bemerkenswerter Weise mit sehr gleicher Argumentation dahinter. Und Olaf Scholz? Der macht es wie 30 Jahre alter VW Dieselmotor, er läuft stoisch weiter.