Schadengutachter erleichtert Allianz um 1,4 Millionen

Versicherungsbetrug ist, neben einer ganzen Reihe anderer Herausforderungen, ein durchaus signifikantes und leider auch wohl bekanntes Problem, mit dem sich Versicherungsgesellschaften tagtäglich konfrontiert sehen. Der dabei verursachte Schaden für die gesamte Branche geht laut Statistiken des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in die Milliarden. Nach über fünf Jahren Ermittlungen, hat nun das Landgericht Leipzig in einem ganz besonders dreisten Fall zu entscheiden. Ein Schadengutachter soll durch fingierte Schadenmeldungen, diese bevorzugt in der Hausratversicherung, den Branchenprimus Allianz um 1,4 Millionen Euro erleichtert haben. Die Vorgehensweise war jeweils generalstabsmäßig organisiert und nutzt ein weitreichendes Netzwerk aus Hauseigentümern und Handwerkern, die dem Angeklagten bei seinem Handeln unterstützte. procontra-online

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