Deutsche InsurTechs haben Schwierigkeiten bei nachhaltiger Finanzierung – PKV-Teuhänderstreit: Anbieter klar im Hintertreffen – Umdenken in Sachen Individualmobilität

Late-Stage-Investoren verzweifelt gesucht

In den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Köln und München haben viele Fin- und InsurTechs eine regionale Heimat gefunden und sind, zumindest in Europa, aus innovativer Sicht das Maß der Dinge. Doch was im Rahmen von Incubatoren – sinngemäß unternehmerische Brutstätten – in den Frühphasen aufgebaut wird, hat in Sachen strategischer Spätfinanzierung leider wenig Unterstützer. Im Ergebnis laufen Technologie-Startups aus Übersee oder London (um einfach mal in Europa zu bleiben) den hiesigen Jungunternehmen bei nachhaltigen Finanzierungsrunden eindeutig den Rang ab. Und so sucht man, trotz des schier unerschöpflichen Reservoirs kreativer Neuentwicklungen, sogenannte Unicorns (dt. Einhörner), also Unternehmen mit einer Bewertung jenseits der Marke von einer Milliarde US-Dollar zumeist vergeblich. procontra-online

Zitat des Tages

„Die Klagen basieren darauf, dass die Treuhänder in wirtschaftlicher und/oder rechtlicher Hinsicht nicht unabhängig sind. Das heißt, dass Sie zum Beispiel einen erheblichen Anteil Ihres Einkommens für längere Zeit nur von einem Versicherer erhalten oder, dass sie von diesen Geldzahlungen erhalten, die in keinem Zusammenhang mit der Treuhändertätigkeit stehen.”

Der Berliner Rechtsanwalt Knut Pilz ist davon überzeugt, dass im kontrovers geführten Disput um die Abhängigkeit der eigentlich unabhängig bestellten Treuhänder in der Privaten Krankenversicherung (PKV), das Lager der PKV-Anbieter rein faktisch schon jetzt im Hintertreffen sind. Die aktuell 44 PKV-Mandaten, so zeigt eine Statistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), teilen sich lediglich unter 16 Treuhändern auf, was in der Versicherungswirtschaft wohl als Kumulrisiko bezeichnet werden würde, sollte es zum Schadenfall kommen. Versicherungswirtschaft-heute


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BU-Versicherung: Das fragen die Nutzer im Netz

Die Berufsunfähigkeits-Absicherung wirft eine Menge Fragen auf: „Wann sollte man eine BU abschließen?“ oder „Was passiert eigentlich mit meinem Geld, wenn ich gar nicht berufsunfähig werde?“ Unsere BU-Experten geben Antworten auf die häufigsten Fragen im Netz.

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Zahl des Tages
240

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Großstädte sind Vorreiter bei alternativer Mobilität [INFOGRAFIK]

Die Zahlen der aktuellen Studie der Unternehmens- und Strategie Beratung Bain & Company zeigen deutlich, dass vor allem in bundesdeutschen Großstädten die Anzahl der Kfz-Neuzulassungen deutlich zurückgehen. Gestützt wird die Analyse durch jüngere Statistiken des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. So zeigt der Trend eine klare Neudefinition in der urbanen Mobilität. Nun, dies sind offen gesprochen insbesondere im Hinblick auf das kaum noch zu organisierende Aufkommen im Individualverkehr und für Mutter Natur, absolut gute Nachrichten. Die Anbieter von Kfz-Versicherungen jedoch sollten die Ergebnisse zu dringendem Handeln veranlassen, so man im ohnehin stark umkämpften Autoversicherungsmarkt zukünftig noch eine Rolle spielen möchte. Neue Konzepte sind gefragt. VersicherungsJournal

Honorierung von Lebensleistung und Bekämpfung von Altersarmut [VIDEO]

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, möchte mit seiner Ankündigung zur Reform des Rentenversicherungssystems die Stabilität der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nachhaltig sichern und damit den drohenden volkswirtschaftlichen Schaden, welcher aus der Altersarmut erwächst, von Deutschland abwenden. Die Pläne für ein Umdenken sind denn auch bitter nötig, zeigen doch aktuelle Zahlen, dass bereits jetzt jedem zweiten Rentner weniger als 800 Euro monatlicher Rente zur Verfügung steht. Focus.online

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