Realzins weiterhin im Minus – Pro & Contra der Finanzmarktregulierung – Neuermittlung der Grundsteuer kommt

Verluste auch bei sicheren Sparanlagen [INFOGRAFIK]

Nach Berechnungen der comdirect Bank in Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Barkow Consulting bewegt sich der Realzins, also der tatsächliche Zinssatz nach Abzug der Inflationsrate, seit der zweiten Jahreshälfte 2016 im Minus. Im Ergebnis verliert, so die Studie, der durchschnittliche deutsche Sparer demnach gut 86 Euro pro Jahr. Und dies unabhängig von der Risikoklasse des gewählten Sparprodukts. Was im Kleinen überschaubar anmutet, zeigt die ganze Dramatik der Auswirkung auf die volkswirtschaftliche Kaufkraft bei der Überführung der Zahlen in die Gesamtheit. Denn das Gesamtvolumen der immer noch stark nachgefragten risikoarmen Sparformen wie Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen beträgt mittlerweile 2,2 Billionen Euro. procontra-online

Zitat des Tages [INTERVIEW]

„Wir haben beobachtet, wie unqualifizierte Marktteilnehmer verschwanden oder Geschäftsfelder eingestellt wurden.“

Michael Reichert, Vorstand der Vermögensberatung Berens & Cie., macht keinen Hehl aus seinem Befürworten einer grundsätzlichen Regulierung des Finanzvermittlermarktes. Denn, in unregulierten Zeiten konnte ohne nennenswerte Ausbildung und lediglich durch den Erwerb der Gewerbezulassung in die Finanzberatung eingestiegen werden. Dass sich dies natürlich auch negativ auf die am Markt herrschende Beratungsqualität auswirkte, scheint mehr als logisch. Aber Reichert weiß auch um die Problematik, welche ein stark regulierter Markt mit sich bringt. Eine flächendeckend persönliche Beratung, so Reichert, wird zukünftig in Deutschland so nicht mehr möglich sein. Pfefferminzia


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Nachhaltigkeit: Ein eigenes Universum

„Wir treffen jeden Tag kleine und große Entscheidungen. Nachhaltigkeit bedeutet insofern auch, diese Entscheidungen bewusst zu treffen und zu hinterfragen“, so Daniel Regensburger, Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH. Aber was genau ist „Nachhaltigkeit“? Und ist alles so nachhaltig, wie es scheint?

Weitere Infos hier.


Zahl des Tages
58.400

Geldautomaten waren im Jahr 2017 nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft in Deutschland noch im Einsatz, Tendenz sinkend. Der Niedergang der Geldmaschinen ist eine plausible Konsequenz aus einem sich im Wandel befindlichen Konsumverhalten und den Kosten, welche durch die Bereitstellung von Bargeld verursacht werden. Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Eigentümer und Mieter fürchten Preisanstieg [INFOGRAFIK]

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts am Dienstag der letzten Woche, muss die Gesetzgebung die Grundlagen einer Neuberechnung der Grundsteuer hierzulande auf den Weg bringen. Die Karlsruher Richter befanden den aktuellen Status quo als nicht verfassungskonform, da in Deutschland bei der Ermittlung der Grundsteuer unterschiedliche Formeln herangezogen werden. Von Gleichbehandlung also keine Spur. Im Ergebnis werden sich sowohl Immobilienbesitzer als auch Mieter bald auf eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer einstellen müssen, was die ohnehin prekäre Situation am Immobilienmarkt vor allem in bundesdeutschen Ballungsräumen zukünftig wohl noch zusätzlich verschärfen dürfte. Süddeutsche Zeitung

Tresor oder Eisfach? [INFOGRAFIK]

Die Deutschen und ihr geliebtes Bargeld. Wohl kaum eine andere Nation hängt so sehr an dieser Bezahlform. Während vor allem bei unseren skandinavischen Nachbarn das Geldscheine und Kleingeld schon nahezu komplett aus dem Alltag verschwunden sind, sorgte die Abschaffung des 500-Euro-Scheins hierzulande für einen wahren Sturm der Entrüstung. Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt, welche – nun sagen wir einmal skurrile – Aufbewahrungsvarianten sich die Deutschen für ihr gehortetes Barvermögen in den eigenen vier Wänden einfallen lassen. Manager Magazin

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