Übernahme der Roland Rechtsschutz perfekt – Praktiken zur Gewinnabführung scharf kritisiert – Autobanken düpieren den Wettbewerb

Teilen heißt nicht halbieren

Der französische Versicherungskonzern AXA hat einen Bärenhunger in Sachen Komposit. Erst unlängst gab das Unternehmen die Übernahme des Branchenschwergewichts XL Group für satte 12,4 Milliarden Euro bekannt, um das Sachversicherungsgeschäft in Nordamerika auszubauen. Nun folgt eine weitere Übernahme. Diesmal ist der deutsche Rechtsschutzversicherer Roland das Objekt der Begierde. Doch diesmal ist die AXA nicht allein, sondern lässt auch der deutschen Gothaer ein Stück vom Kuchen. Dies wohl aber nicht zu gleichen Teilen. Im Verhältnis 60 zu 40 soll die Roland zukünftig mehrheitlich der AXA gehören. Die Besetzung des Aufsichtsrats hingegen wird streng halbiert auf beide Gesellschaften aufgeteilt. procontra-online

Zitat des Tages    

„Die Daten veranschaulichen, dass es aktuell keine wirksame Ausschüttungssperre für die Eigentümer gibt, weil sie einfach umgangen wird.“

 

Entrüstet äußert sich Gerhard Schick, Finanzexperte bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen, zu den Praktiken deutscher Lebensversicherer eigene Gewinne über Dritte abzuführen und damit das eigne Gewinnergebnis künstlich zu schmälern. Demnach verringerte sich laut einer aktuellen Statistik des Jahres 2016 der Gewinn der gesamten Lebensversicherungsbranche durch dieses Vorgehen um mehr als eine Milliarde Euro. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) widersprach dieser Ansicht und konterte mit einem eigenen Statement. Versicherungswirtschaft-heute


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„Die BU ist für uns kein ‚Aktionsprodukt’. Sie ist Teil unserer langfristigen Strategie“, so Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. Die Bayerische macht die Berufsunfähigkeitsversicherung zum Schwerpunktthema 2018. Weitere Infos hier.


Zahl des Tages
160

Millionen Euro frischen Kapitals konnte das deutsche Bank-Startup N26 in einer neuerlichen Finanzierungsrunde von seinen Investoren einsammeln. Dies ist, zumindest in Deutschland, absoluter Rekord und zeigt einmal mehr wie sehr Fintech Unternehmen bei institutionellen Anlegern gefragt sind. Darunter übrigens auch die Allianz. Handelsblatt


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Weg vom Diesel, hin zu Gewinnen

Das Geschäftsmodell mit der Mobilität ist ein einträchtiges. So verbuchte der Volkswagenkonzern im letzten Jahr, aller Skandale und Querelen zum Trotz, einen rekordverdächtigen Gewinn von rund 19 Milliarden Euro. Ein großer Teil des Erfolgs konnte dabei die eigene Finanztochter für sich verbuchen. So trug Volkswagen Financial Services allein gut 2,5 Milliarden Euro zum Geschäftsergebnis des Automobilherstellers aus Wolfsburg bei und düpierte damit den tradierten Wettbewerb um Längen. Fun Fact am Rande: Den zweiten Platz in der Liste der gewinnträchtigsten Banken belegte die Bank von Daimler. Kinder, wie sich die Zeiten ändern. Finanz-Szene

ZEW-Index im Sinkflug [VIDEO]

Der monatliche Konjunkturindex des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) kannte seit über einem Jahr nur einen Platz, nämlich den an der Sonne. Stabile 17 bis 20 Punkte ließen das grundtiefe Vertrauen in die Stabilität der hiesigen Wirtschaft erkennen. Doch im März dieses Jahres fiel der Index schlagartig um mehr als zwölf Punkte. Die Ursache dafür sehen Forscher in der tiefen Verunsicherung, die ein möglicher Handelskonflikt, befeuert von den harten Worten des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, zwischen den USA und der Europäischen Union mit sich bringen könnte. ARD-Börse

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