IDD-Umsetzung schon jetzt vor dem aus? Hält die Doppelberatungspflicht besser? Und wie geht es eigentlich dem Riesterbestand?

Mutiert die IDD-Umsetzung zum Rohrkrepierer?  

Kaum wurde die erste Lesung zur IDD-Umsetzung im Deutschen Bundestag abgehalten, stellt sich die Frage, ob die Überführung in deutsches Recht überhaupt verfassungskonform ist. Nein, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski in seinem Gutachten im Auftrag des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW. Damit droht dem Gesetzentwurf noch vor einer eigentlichen Abstimmung das Aus. Vielen Maklern wird dies mehr als eine Genugtuung sein, stellten doch die drohenden Einschnitte in das althergebrachte Vergütungsmodell mehr als nur eine dunkle Schlechtwetterwolke am Vermittlerhimmel dar. Procontra-online

Hält doppelt besser?

Für weiteren Gesprächsstoff sorgt die IDD-Umsetzung mit ihren Vorschlägen zu Art und Weise der Beratung von Kunden. Prinzipiell mag der Grundgedanke ja logisch erscheinen, dass eine Kunde nur dann ein komplexes Produkt, wie einen Versicherungsvertrag wählt, wenn er zuvor auch über dessen Inhalte hinlänglich informiert wurde. Jedoch stellt die formelle Doppelberatungspflicht einen Affront gegenüber von Maklern vermittelte Verträge dar. Die Versicherungsgesellschaften selbst hätten somit die Möglichkeit ihre Kunden unter dem Schutzmantel dieses Gesetzes erneut zu beraten. Da kocht die geschundene Maklerseele und stellt (zurecht) die Frage nach dem Sinn dieser Vorschrift. Ein weiter Streitpunkt stellt die Beratungspflicht im Fernabsatz dar, die vor allem bei Vermittlung im Internet die Praktikabilität dieser Vermittlungsform ad absurdum führt. Warum dies so ist, klärt das Versicherungsmagazin.

Zitat des Tages  

„Die Flexirente kann eine große Chance sein. Und zwar für beide Seiten!“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland.

Eine Studie von Randstad Deutschland kommt bei einer Befragung von Personalleitern verschiedener Branchen zu dem Schluss, dass die Rente mit 63 den ohnehin hart geführten Kampf um zukünftige Fachkräfte zusätzlich befeuert. Denn mit 64 Prozent gingen vor allem Fachkräfte frühzeitig in Rente und Unternehmen damit wertvolle Kompetenz verloren. Der Wunsch der Personaler nach flexiblen Arbeitszeitmodellen ist also groß. Pfefferminzia


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Die Bayerische: Neue All Risk-Deckung in der Gewerbeversicherung

Nicht nur im Privatkundenbereich, sondern nun auch für gewerbliche Kunden setzt die Bayerische neue Maßstäbe: Die Gewerbepolice des Versicherers dokumentiert die zunehmende Kompetenz im Komposit-Bereich und wurde zudem als All Risk-Deckung konzipiert. Kein Wunder, dass der Tarif schon auf der DKM auf viel Interesse stieß.

Infos, Unterlagen, Vertriebstipps und einen Online-Rechner finden Vermittler unter www.diebayerische.de


Zahl des Tages

1,59

Billionen Euro erwirtschaftet die globale Automobilbranche in 2016 und damit so viel wie noch nie. Allen Skandalen zum Trotz, steigerten die Automobilkonzerne damit ihre Erlöse seit 2009 um knapp 60 Prozent. Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Partiell im Tiefflug   

Die Nettozuwächse für alle Riesterverträge in 2016 fielen mit 53.000 Policen deutlich geringer aus, als noch im Vorjahr. Doch bei den einzelnen Absatzwegen sind diese Unterschiede ungleich signifikanter. Während Riester-Versicherungsverträge mit minus 93.000 Stück um knapp das dreifache an Einbußen hinnehmen mussten, konnten sowohl investmentfondsbasierte Riesterverträge als auch Wohn-Riester-Verträge ihre Nettobilanz gegenüber 2015 verbessern. Vor allem die Idee die Riester-Altersvorsorge irgendwann einmal mit dem Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie zu vergolden, übt wie es scheint, einen ganz besonderen Reiz beim deutschen Sparer aus. Versicherungsjournal

Digitales Sparschwein lockt Investoren

Das FinTech Startup Savedroid hat mit seiner App seit etwa einem halben Jahr nach eigenen Angaben mehr als 150.000 Downloads zu verzeichnen. Diese Zahl reichte als Argument, um die Investoren der ersten Stunde noch einmal zum Griff ins Portemonnaie zu überzeugen. Sammelte man in der Seed-Runde knapp eine Millionen Euro ein, so dürfte das jetzige Investitionsvolumen wohl deutlich höher ausfallen. Gründerszene

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