Müssen Autoversicherer Vergleichsportale fürchten?, Deutsche ratlos bei Renditen, Ein weiter Weg zur Pflichtversicherung für Selbständige, Angst vor Altersarmut meist unbegründet, Versicherer muss sich um von Storno gefährdete Verträge kümmern, Wenn sich der Autoversicherer zu viel Zeit lässt, Allianz bewertet Führungsverhalten

Thema des Tages

Müssen Autoversicherer Vergleichsportale fürchten?  Autofahrer, die ihre Versicherungen über ein Vergleichsportal im Internet abschließen, melden häufiger Schäden als Direkt- und Nicht-Direkt-Kunden. Dies hat der Rückversicherer General Reinsurance herausgefunden. Auf der BF21-Jahrestagung Mobilität & Kfz-Versicherung machte die Gen Re mit der Sonderveröffentlichung dieser Untersuchung darauf aufmerksam, dass die Kunden, die über ein Vergleichsportal abschließen, eine im Vergleich zum Riskio zu geringe Prämie zahlen. Versicherungsjournal
Auf der gleichen Veranstaltung wurde auch auf die Zukunftschancen der Flottenversicherung hingewiesen, die gerade im Hinblick auf die wachsende Beliebtheit von Car-Sharing und der immer enger werdenden Vernetzung von Fahrezeugen eine größere Rolle spielen wird. Versicherungsjournal

Markt

Deutsche ratlos bei Renditen Die Deutschen schätzen bekanntlich Sicherheit bei ihrer Geldanlage – dennoch verlieren Kapitallebensversicherungen und Sparbücher ihre Gunst. Bei der Geldanlage scheinen viele zumeist ratlos. Offensichtlich glauben viele Deutsche dabei nicht mehr daran, dass Kapital-Lebensversicherungen dem Kundeninteresse entsprechen. Procontra-online

Anzahl der Vermittler im Europa-Vergleich Die meisten Versicherungs-Vertreter und -Makler gemessen an der Bevölkerungszahl gibt es in Luxemburg: Dort sind es 1631 je 100.000 Einwohner. Deutschland bewegt sich mit 287 im MIttelfeld. Versicherungsmagazin

Politik

Ein weiter Weg zur Pflichtversicherung für Selbständige Im Bundestag sprachen sich Ende vergangener Woche alle Fraktionen für eine Öffnung der Gesetzlichen Rentenversicherung für Selbständige aus. Allerdings sind sich die Parteien nicht einig, ob die Gesetzliche Rentenversicherung obligatorisch werden soll oder ob auch andere Formen der Altersvorsorge gewählt werden können. Versicherungsjournal

Angst vor Altersarmut meist unbegründet Nur acht Prozent der Rentner sind von Altersarmut bedroht. Dies sagte der Volkswirtschaftsprofessor Reinhold Schnabel dem Fernsehsender 3 Sat. Gefährdet seien vor allem geschiedene Frauen mit niedrigen eigenen Rentenansprüchen, erwerbsgeminderte Menschen, die darum weniger Rente beziehen und Bürger aus den Neuen Bundesländern, die kurz nach der Wende arbeitslos wurden. Weitere Details des Interviews hat focus-online zusammengefasst.


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Die Bayerische: Neue All Risk-Deckung in der Gewerbeversicherung

Nicht nur im Privatkundenbereich, sondern nun auch für gewerbliche Kunden setzt die Bayerische neue Maßstäbe: Die Gewerbepolice des Versicherers dokumentiert die zunehmende Kompetenz im Komposit-Bereich und wurde zudem als All Risk-Deckung konzipiert. Kein Wunder, dass der Tarif schon auf der DKM auf viel Interesse stieß.

Infos, Unterlagen, Vertriebstipps und einen Online-Rechner finden Vermittler unter www.diebayerische.de


Recht

Meniskusschaden kann Berufskrankheit sein Ein ehemaliger Fußballprofi wollte einen Meniskusschaden als Berufskrankheit anerkennen lassen – die zuständige Berufsgenossenschaft verweigerte dies. Begründung: Zu geringe Wettkampfs- und Trainingszeiten. Nun hat das Dresdner Sozialgericht zu Gunsten des Sportlers entschieden. Procontra-online

Versicherer muss sich um von Storno gefährdete Verträge kümmern Wenn ein Versicherungsunternehmen seiner Pflicht zur Nachbearbeitung ihrer von Storno gefährdeten Abschlüsse nachkommt, muss sie dem Vermittler trotz Storno Provision zahlen. Dies gelte auch für das nachhaltige Eintreiben der Erstprämie, so das Oberlandesgericht Düsseldorf. Cash-online

BGH urteilt zu Gunsten von berufsunfähiger Krankenschwester Wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle wurde eine Krankenschwester, die bei einem ambulanten Pflegedienst arbeitete, berufsunfähig. Als sie später wieder als Krankenschwester tätig war, stricht die Versicherung die BU-Rente. Zu Unrecht, wie jetzt der Bundesgerichtshof entschied. In ihrem neuen Job übte sie nur administrative und köprerlich nicht belastende Tätigkeiten aus. Damit entspreche dies nicht mehr der Lebensstellung der Versicherten. Pfefferminzia.de

Wenn sich der Autoversicherer zu viel Zeit lässt Das Unfallopfer lag im Krankenhaus und der Haftpflichtversicherer des Unfallgegners konnte nicht nachweisen, sich beim Geschädigten oder seinen Angehörigen rechtzeitg gemeldet zu haben. Darum musste das Unternehmen, wie das Amtsgericht Augsburg entschied, Nutzungsausfall für 66 Tage statt der ursprünglich angebotenen 14 Tage zahlen. Versicherungsbote

Zahl des Tages

7,534

Millionen Mitglieder zählte die Barmer GEK zum Stichtag 1. Januar 2017. Damit ist das Unternehmen Deutschlands mitgliederstärkste Krankenkasse. Nummer zwei ist die Techniker mit 7,342 Millionen vor der DAK Gesundheit mit 4,736 Millionen Mitlgiedern. Insgesamt waren zum Jahresbeginn 55,6 Millionen Menschen in Deutschland Mitglied einer Gesetzlichen Krankenkasse. Versicherungsjournal

Zitat des Tages

„Der Gesetzgeber wird die reine Honorarberatung kaum stärken und schwächt gleichzeitig die unabhängige Beratung insgesamt. Er will die Provisionsberatung zurückdrängen, die Folge des Gesetzes ist aber die Stärkung des versicherungsabhängigen Vertriebs”, warnt Ralf Werner Barth, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler e.V (VSAV), vor den Folgen der IDD-Richtlinie. assekuranz-info-portal


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Unternehmen

Allianz bewertet Führungsverhalten Die Allianz SE will nach den Worten ihres Vorstandschefs Oliver Bäte Manager der mittleren Führungsebene nicht nur nach dem Erreichen der vereinbarten Ziele beurteilen, sondern auch nach ihren Führungsverhalten. Erklärtes Ziel sei dabei durchaus, Personal abzubauen. Versicherungsjournal 

Zu guter Letzt

Aliens, Regentage und labile Ehemänner Es gibt kein Risiko, das nicht versichert wird. Fünf besonders skurrile Assekuranzen hat die Frankfurter Neue Presse nun zusammen gestellt. Etwa gegen die Entführung durch Aliens, die Sonnenbrillenversicherung gegen Regentage und die Gefahr, als Ehemann bei der Geburt zu kollabieren.

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