Irrtümer über die Rente, die größten Krankenversicherer, Kfz-Policen-Test, gegen die Sterbegeldversicherung, das Image der Insurtechs, welche Kundendaten die Versicherer wollen, transparentere Online-Portale gefordert, unzulässige Darlehensgebühren

Thema des Tages

Renten-Mythen aufgeklärt Denkfehler, Irrtümer, Mythen und oftgestellte Fragen zur Rente wollen jetzt gleich drei Tageszeitungen beantworten. Wieso die Renten nicht stetig niedriger werden, wieso Mütter nicht ungerecht behandelt werden, wieso Selbstständige die Rentenkassen nicht stabilisieren können und mehr – das erklärt der Focus. Über zehn Mythen wie angeblich sinkende Renten oder die angeblich gescheiterte Riester-Rente will die Frankfurter Allgemeine aufklären. Ob eine längere Arbeitszeit die Rente in Deutschland tatsächlich retten kann, darüber schreibt Spiegel Online

Versicherungsmarkt

Die größten Krankenversicherer Die Debeka ist der größte Private Krankenversicherer, wenn es nach den Bruttobeitragseinnahmen im Jahr 2015 geht. Auf Platz 2 und 3 liegen die DKV und die Allianz, so der aktuelle Map-Report. Dieser zeigt außerdem: Die Mecklenburgische hat fast 12% mehr Beiträge eingenommen – und ist damit größter „Gewinner“ bei den Beitragseinnahmen. VersicherungsJournal Wer im vergangenen Jahr die meisten Neukunden verzeichnete, weiß der Versicherungsbote.

Kfz-Versicherer im Test Wer bietet die besten Tarife, die transparentesten Versicherungsbedingungen, die nutzerfreundlichste Webseite und den freundlichsten Kundendienst? Laut einer Analyse der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien: Die DEVK, die Huk-Coburg und die VHV. Am schlechtesten schnitten dagegen die Kravag, die Basler und die R+V24 ab. finanzen.de

Bitte, beerdigen Sie Ihre Sterbegeldversicherung!“ titelt aktuell ein Artikel der Zeitung ‚Die Welt‘. Darin warnen Verbraucherschützer: Eine Sterbegeldpolice sei ein „Renditegrab“ und zu teuer; gerade alte Menschen müssten hohe Beiträge zahlen. Für die eigene Beerdigung sollte man besser mithilfe eines Banksparplans oder einer Risikolebensversicherung sparen. Welt


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Die Bayerische: Neue All Risk-Deckung in der Gewerbeversicherung

Nicht nur im Privatkundenbereich, sondern nun auch für gewerbliche Kunden setzt die Bayerische neue Maßstäbe: Die Gewerbepolice des Versicherers dokumentiert die zunehmende Kompetenz im Komposit-Bereich und wurde zudem als All Risk-Deckung konzipiert. Kein Wunder, dass der Tarif schon auf der DKM auf viel Interesse stieß.

Infos, Unterlagen, Vertriebstipps und einen Online-Rechner finden Vermittler unter www.diebayerische.de


Digitalisierung

Das Image der Insurtechs Für fairer in Sachen Preis/Leistungs-Verhältnis (54%), für unbürokratischer (52%) und für transparenter (51%) als die etablierten Versicherer halten Internetnutzer zwischen 18 und 35 Jahren die Insurtechs. Doch nur jeder Fünfte glaubt, dass die Insurtechs qualitativ bessere Policen bieten als die „Alten Hasen“ der Branche. Das ergab eine Umfrage des Insurtechs Community Life. Cash.Online 

Big Data, Big Hope Begehrt sind unter Versicherer vor allem Kundendaten über das Fahrverhalten und Kredit-Scoring (84%) sowie Gesundheitsdaten (79%), wie eine Umfrage unter Versicherern zeigt. Für die Untersuchung vom Software-Hersteller RGI in Kooperation mit dem Analysten Celent wurden auch Verbraucher gefragt: Sie erhoffen sich durch Big Data vor allem Preisnachlässe bei Produkten und Dienstleistungen (39%) sowie schnellere (31%) und personalisierte (29%) Services. ProContra Online

Gründe fordern transparente Vergleichsportale Die Bundesregierung soll für mehr Transparenz bei den Online-Vergleichsportalen sorgen – etwa durch offengelegte Provisionen oder Erklärungen, warum welche Produkte wie eingeschätzt werden. Grund für die Forderung der Grünen-Fraktion: Kunden wüssten oftmals nicht, dass die Portale Onlinemakler seien und teils wirtschaftliche Beziehungen zu den Produktanbietern pflegen. Fonds Professionell Online

Zahl des Tages

23.000

– so viele Betten könnten ab dem Jahr 2020 in Krankenhäusern fehlen. Vor allem Rückenprobleme, Herzkrankheiten und eine höhere Geburtenrate sorgen für eine steigende Anzahl von Krankenhausaufenthalten. So der Deloitte Health Care Indicator 2016.

Zitat des Tages

„Die Wahl Trumps wäre sicherlich ein Ereignis, was die politische Unsicherheit in neue Sphären hieven würde, mindestens genauso wie das Brexit-Referendum der Briten. Nicht nur das wirtschaftspolitische Programm Trumps verspricht Turbulenzen im Weltgefüge, auch heftige negative Reaktionen an den Finanzmärkten würden die Weltwirtschaft treffen. Die US-Wirtschaft würde 2017 an den Rand einer Rezession kommen“, meint Mario Jung, Volkswirt beim Kreditversicherer Coface. Versicherungswirtschaft heute


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Unternehmen & Name

Allianz-Kunden können (sich mit)teilen Die App für Telematik-Kunden wird erweitert. Nun sollen Kunden die Möglichkeit bekommen, ihre Fahrten und weitere Daten zu teilen – auf Sozialen Netzwerken wie Facebook. Rund 800 Neukunden pro Woche verzeichnet die Allianz laut eigenen Angaben für ihre Telematik-Police. Herbert Frommes Versicherungsmonitor

Winninger AG gegründet Mit der Winninger AG ist ein neuer Anbieter in den Zweitmarkt für Lebensversicherungen eingetreten. Das Unternehmen will den Policenankauf und -verkauf mithilfe digitaler Analysewerkzeuge schneller und unkomplizierter machen. Zwischen einzelnen Versicherern soll beim Ankauf nicht unterschieden werden. Frankfurter Allgemeine Presseportal

Zeus mit wachsendem Neugeschäft Ein Plus von 25% im Leben- und 4% im Unfall-Neugeschäft erzielte die Zeus Vermittlungsgesellschaft mbH bislang in diesem Jahr. So teilte das Unternehmen mit. Für die Zukunft plant Zeus, das Produktportfolio zu erweitern und den Orga-Ausbau voranzutreiben. AssCompact

Munich Re verkündet Geschäftszahlen Im Laufe des Tages wird die Munich Re die Geschäftszahlen für das dritte Quartal mitteilen. Versicherungswirtschaft heute

Zu guter Letzt

Darlehensgebühren für Bausparer unzulässig Bausparkunden, denen für die Inanspruchnahme ihres Kredits Darlehensgebühren berechnet wurden, können diese unter Umständen zurückverlangen. Denn die Gebühren benachteiligen den Kunden unangemessen, entschied nun der Bundesgerichtshof. Den ganzen Rechtsstreit erklärt Zeit Online.

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