Rückversicherung: Industrie 4.0 – Prämien – Zukunft, Twitter statt Risikoprüfung, Rückzug aus dem HIS, Makler und Insurtechs, wichtige Klauseln für den Maklervertrag, Beratung durch Verbraucherschützer, die Rentenpläne der CDU, Zahl der Hebammen sinkt, wenn der Tod ein Versehen ist

Thema des Tages

Live aus Monte Carlo Neben Prämien diskutieren Erst- und Rückversicherer, Makler, Ratingagenturen, Berater und Anwälte vor allem den technologischen Wandel. Diesen bewertet Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler als positiv für die Rückversicherungsbranche: „Industrie 4.0 ist eine große Chance für uns, denn je schwieriger und komplexer die Risiken werden, desto besser ist es für uns.“ Aktuell betragen die globalen Prämien für Cyberversicherungen rund 3 Milliarden Dollar. Munich Re rechnet mit einem Anstieg auf 8 bis 10 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2020. Frankfurter Allgemeine

Auch bei den Prämien gibt es „zwar keinen positiven Trend, aber positive Zeichen„, so Torsten Jeworrek, Vorstand von Munich Re. Die Swiss Re glaubt, der Boden bei den Kosten für die Rückabsicherung sollte bald erreicht sein und die Preise sich stabilisieren. Ähnlich heißt es von Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin: „Es ist erkennbar, dass die Rückversicherer bestrebt sind, das Preisniveau nicht weiter sinken zu lassen.“ Mit einer Trendwende in den nächsten drei Jahren rechnet Scor. boerse.ARD.de

Skeptisch ist dagegen die US-Ratingagentur A.M. Sie setzt den Ausblick für die Branche auf „negativ“ – für länger als zwei Jahre. Zu erwarten sei ein Gewinnrückgang sowie zunehmende Übernahmen und Fusionen. Vor allem kleine und mittelgroße Gesellschaften würden durch die negativen Entwicklungen verlieren. Herbert Frommes Versicherungsmonitor 


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Sind auch Ihre Kunden von der Bestandsoptimierung der Generali bei Unfallversicherungen betroffen? Die Bayerische hat mögliche Bestandsübertragungen in eigene Tarife kalkuliert und bietet unkomplizierte Übernahmen zu den ursprünglichen Konditionen an. Alle wichtigen Infos finden Vermittler unter Die Bayerische.


Big Data

Bald Risikoprüfung per Twitter? Wer oft das F-Wort twittert, hat ein höheres Risiko für Herzinfarkte. Der Zusammenhang sei stärker als etwa der zwischen Herzerkrankungen und Rauchen, berichtet eine Studie der Universität von Pennsylvania. Es gehe nun darum,“solche Beziehungen für die Versicherung nutzbar zu machen“, meint Matthias Weber, Risikoexperte von Swiss Re. Süddeutsche Zeitung

Versicherer schränken Datenweitergabe ein Daten aus Anträgen für Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen landen oft nicht mehr beim HIS. Aus dem gemeinsamen Austausch- und Sammelsystem haben sich Versicherer wie die Aachen Münchener, die Hannoversche Leben und die Allianz Leben zurückgezogen. Warum, weiß die Wirtschaftswoche.

Vertrieb

Was Makler über Insurtechs denken Die Mehrheit der Makler nimmt Insurtechs und Fintechs sowie deren Apps wahr. Einige sehen sie sogar als Beratungsunterstützung und Chance. Jeder zehnte Vermittler gibt allerdings an, noch nicht einmal Vergleichsportale zu kennen. Mehr als jeder dritte Vermittler sagt, er habe nicht gewusst, dass situative und Annex-Versicherung immer öfter online und via Smartphone vertrieben werden. So die AssCompact Trends. AssCompact Versicherungsmagazin

10 Tipps für den Maklervertrag Makler sollten mit ihren Kunden einen Vertrag abschließen, um sich abzusichern. Dazu rät Rechtsanwalt Jens Reichow. Der Vertrag sollte beispielsweise die gewünschten Versicherungssparten des Kunden enthalten und die Pflichten des Maklers nach Vertragsabschluss. Die zehn wichtigsten Klauseln: Das Investment

„Bekennt euch zu eurem Beruf!“ Die ZDF-Sendung WISO empfiehlt die Verbraucherzentralen für eine unabhängige und neutrale Altersvorsorge-Beratung. Vor diesem Ratschlag warnt Björn Bergfeld, Geschäftsführer des Versicherungsboten: Verbraucherzentralen seien nicht im Vermittlerregister eingetragen, müssten keine Dokumentationspflichten beachten. An Vermittler appelliert er, „offensiver mit dem eigenen Beruf umzugehen.“ Versicherungsbote 


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Unternehmen und Namen

Volkswohl Bund mit BU-Aktion Wer bis zum 31. Dezember 2016 eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Volkswohl Bund abschließt, muss nur drei Gesundheitsfragen beantworten. Versicherungsmakler Matthias Helberg bewertet die Aktion auf seinem Blog.

Swiss Re plant Zukauf Der Schweizer Rückversicherer will Lebensversicherungs-Portfolios kaufen und abwickeln. Laut Finanzchef David Cole ist die Swiss Re mit mehreren Verkäufern im Gespräch über Portfolios von teils beträchtlicher Größe. Handelsblatt 

Der pma-Unterschied „Die Kombination aus Technik und Beratungskompetenz unterscheidet die pma stark von klassischen Pools“, findet Bernward Maasjost, Geschäftsführer des Münsteraner Maklerpools pma. Man habe „höchste Ansprüche an Technik, Produkte, Lösungen, Referenzen“. Versicherungswirtschaft heute

Hans-Ulrich Buß ist für die nächsten zwei Jahre erneut im Vorstand der Auskunftsstelle über Versicherungs-/Bausparkassenaußendienst und Versicherungsmakler in Deutschland (AVAD). Versicherungswirtschaft heute

Gesellschaft

Wie die CDU die Rente reformieren will Die CDU möchte Rentnern auch nach dem Jahr 2030 ein Rentenniveau zusichern. Außerdem plädiert die Partei für lockerere Anlagevorschriften für die Rentenversicherungen, für eine Altersvorsorgepflicht bei Selbstständigen und dafür, die Riester-Rente neu zu denken. Frankfurter Allgemeine

Der Hebammen-Beruf in Zahlen Die Berufshaftpflicht-Prämien für freiberufliche Hebammen haben sich von 2002 bis 2016 verzehnfacht. Tendenz für 2017: steigend. Die Zahl der deutschen Krankenhäuser mit Geburtshilfe ist dagegen gesunken – von 1.186 Stück im Jahr 1991 auf 725 im Jahr 2014. Welt

Zu guter Letzt

Versicherung erklärt die Lebende für tot Eine 86-jährige Frau aus Neuss wurde von der Deutschen Rentenversicherung fälschlicherweise für tot erklärt; die Rente mehrerer Monate wurde von ihrem Konto zurückgebucht. Grund: Der Sachbearbeiter hatte ihre Versicherungsnummer verwechselt. Kuriose Versehen wie diese sind laut RuhrNachrichten.de kein Einzelfall.

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